Keine Träne für Dresden!

Montag, den 21. Januar 2013 um 18:22 Uhr

Gefängnisstrafe für angebliche Megafondurchsagen | Antifaschistische Proteste auch 2013 geplant | Infoblock zu den Protesten bei EAG-Tresen


Auch in diesem Jahr soll es wieder massive antifaschistische Proteste und Blockaden gegen den alljährlichen Naziaufmarsch in Dresden geben. Überschattet werden die Vorbereitungen zu den Protesten von einem Gerichtsurteil vom Dresdener Amtsgericht. Der Antifaschist Tim wurde zu einem Jahr und 10 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Der 36jährige soll nach Einschätzung des Dresdner Amtsgerichts am 19. Februar 2011 mit einem Megafon eine Menschenmenge zum Durchbrechen einer Polizeisperre aufgefordert haben. Einen ausführlichen Artkel findet ihr bei addn.me. Am 11.02.2013 wird es im Festsaal Kreuzberg eine Infoveranstaltung und Soligala für Tim geben. [Info]



In diesem Jahr ruft, neben dem schon aus den letzten Jahren bekannten Bündnis "Dresden - Nazifrei", auch die  antifaschistische Kampagne „13|02 KEINE RUHE! Jeden Opfermythos dekonstruieren – Nazis stoppen!“ auf sich den Nazis in den Weg zu stellen. Den Aufruf der Kampagne findet ihr hier. Die Emanzipative Antifaschistische Gruppe aus Berlin wird bei ihrem nächsten Antifa-Tresen am 07.02.2013 auch einen kleinen Infoblock zu den diesjährigen Protesen bereitstellen. Los geht es ab 19:00 Uhr im Bandito Rosso.

   

Soliparty: Keine Schnapsidee!

Freitag, den 14. Dezember 2012 um 12:57 Uhr

Die Autonome Neuköllner Antifa lädt ein:

Das Jahr 2013 ist noch nicht mal eine Woche alt. Aber eins wird sich so schnell nicht ändern, die Kämpfe gegen die Widrigkeiten des Daseins müssen weitergeführt werden. Und das kostet Geld. Auch in neuen Jahr heißt es wieder: Feiern gegen Sexist_innen und Repression. Also schwingt das Tanzbein zu den Pop-Trash-Querbeet Klängen von blasfematic & pea diddy [grrrlz rap], Franka Lila [electropoppunk], molene [techhouse] und von raben [krabat diy]. Spült Geld in die Kassen für die Erhaltung antisexistischer Infrastruktur und Anwaltskosten von Genoss_innen in Konflikt mit der Staatsmacht. Außerdem werden euch leckere Longdrinks die Nacht versüßen.

 

» Samstag, 05. Januar 2013 | 22:00 Uhr | ZGK (Scharnweberstr. 38, U-Bahnhof Samaritastr.)

   

Zeug_innenaufruf

Donnerstag, den 13. Dezember 2012 um 10:35 Uhr

Am Samstag, den 24.11. beteiligten sich knapp 70 Neonazis an einer NPD-Demo gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Rudow. Die Aufmarsch konnte nach wenigen hundert Metern durch eine Sitzblockade gestoppt werden, die Neonazis musste umdrehen und lösten ihre Demo vorzeitig auf. Im Anschluss fuhren etwa 30 von ihnen aus Rudow zu einer weiteren rechten Kundgebung in Lichtenberg. Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Neukölln treffen sie um kurz vor 17 Uhr auf eine deutlich kleinere Gruppe von Linken, die sich auf dem Weg von den Gegenprotesten in Rudow zur Silvio-Meier Demo in Friedrichshain befindet. Die Neonazis gehen sofort zum Angriff über und stürmen auf die Antifaschist_innen zu. In der Gruppe befindet sich auch Sebastian Schmidtke, Landesvorsitzender der Berliner NPD und Anmelder sowohl der Demonstration in Rudow als auch der Kundgebung in Lichtenberg. Er gilt zudem als einer der Verantwortlichen hinter dem neonazistischen Internetportal "NW-Berlin", auf der Homepage werden in einer Feindesliste politische Gegner_innen, Journalist_innen, Politiker_innen zum Teil mit Foto aufgelistet und bedroht.

Schmidtke beteiligt sich am 24.11. aktiv an dem Angriff, er schlägt mit einem Regenschirm auf die Linken ein und drückt einen von ihnen am Hals auf den Boden.

Wir bitten nun Betroffene und Zeug_innen ihre Beobachtungen der Situation in Gedächtnisprotokollen niederzuschreiben. Bitte sendet diese möglichst verschlüsselt an uns (PGP-Key) oder den Berliner Ermittlungsausschuss mit dem Stichwort „S-Bahnhof Neukölln“ (Übergabe an den EA kann auch auf dem Postweg oder persönlich während der Sprechstunden erfolgen)

   

Antifa-Solitresen für die aktuellen Flüchtlingsproteste

Montag, den 10. Dezember 2012 um 17:13 Uhr

Anlässlich des symbolträchtigen Datums 13 12 soll die Kritik an der Polizei im Allgemeinen und Polizeigewalt im Speziellen im Mittelpunkt des Abends stehen. Die "Kampagne für Betroffene rassistisch motivierter Polizeigewalt (KOP)" referiert in ihrem Imput ausgehend von aktuellen Beispielen zu den strukturellen Ursachen von Polizeigewalt und zur Frage warum Menschen denen ein Migrationshintergrund zugeschrieben wird besonders häufig von ihr betroffen sind. Abgerundet wird der Abend im Anschluss von polizeikritischer Musik aus der Dose. Die Einnahme fließen an das Refugee Protest-Camp am Oranienplatz.

 

Die Autonome Neuköllner Antifa veranstaltet alle zwei Monate, am zweiten Donnerstag einen Antifa-Tresen im Projektraum H48.

 

Mit leckeren Cocktails, netten Menschen sowie Spiel, Spaß und Spannung: Wer Lust hat, kann Kickern oder Karten spielen.  Ab und zu wird es auch (Info-)Veranstaltungen oder Filme geben. Näheres erfahrt ihr einige Tage vorher unter Termine.

 

Los geht es immer ab 20 Uhr im Projektraum H48 Neukölln.
Hermannstraße 48 (2. Hinterhof | 1. Etage) - Nähe U-Bhf. Boddinstraße (U8)

 

   

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