Hier dokumentieren wir neonazistische, rassistische und andere rechte Aktivitäten der letzten Jahre, die in Neukölln oder unter Beteiligung Neuköllner Neonazis stattfanden, oder sonstwie im Bezug zu Neukölln stehen. Die Chronik wird immer wieder aktualisiert und Nachmeldungen mit aufgenommen, sie erhebt aber natürlich trotzdem keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Um sie so vollständig wie möglich zu führen, sind wir auch auf Eure Hilfe angewiesen. Bitte meldet uns eure Beobachtungen im Bezirk unter Kontakt.

 

Zu den einzelnen Jahren:

1980 - 1998 || 1998 - 2002 || 2003 || 2004 || 2005 || 2006
2007
|| 2008 || 2009 || 2010 || 2011 || 2012 || 2013 || 2014|| 2015|| 2016

 

 

 

 

 

 

2016

21.04.16 Sonnenallee In der Nacht nach Hitlers Geburtstag wird eine 33-Jährige von zwei Unbekannten erst rassistisch beleidigt und anschließend in ein Gebüsch geschubst und getreten. Ein Autofahrer, der das geschehen bemerkt, vertreibt die Täter durch hupen.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
18.04.16 Harzer Straße / Bouchéstraße Mehrere rechte Aufkleber werden entdeckt und entfernt.
(Quelle: Antifa)
10.04.16 Britz Rassistische Flugblätter der NPD werden auf dem Britzer Baumblütenfest und in der Parchimer Allee verteilt.
(Quelle: Antifa)
08.04.16 Wildenbruchstraße / Kiehlufer Rassistische Flugblätter der NPD werden verteilt.
(Quelle: Antifa)
07./08.04.16 Rütlistraße An der Rütlischule werden zwei mehrere Meter große rassistische Schmierereien angebracht.
(Quelle: RBB)
20.03.16 Rütlistraße Mehrere rechte Parolen werden an den Campus Rütli gesprüht.
(Quelle: Antifa)
18.03.16 Weserstraße/Tellstraße/Jansastraße Mehrere rechte Parolen werden gesprüht.
(Quelle: Antifa)
19.03.16 Pflügerstraße Das SPD-Bürgerbüro wird mit einem Galgen-Symbol und dem Wort "Volksverräter" besprüht.
(Quelle: Berliner Zeitung)
16.03.16 Alt Rudow Mehrere rechte Aufkleber werden entdeckt und entfernt.
(Quelle: Antifa)
10.03.16 Weichselstraße Eine rechte Parolen wird über eine Parole zum internationalen Frauen*kampftag gesprüht.
(Quelle: Antifa)
29.01.16 Karl-Marx-Straße Die Flüchtlingsunterkunft in der Karl-Marx-Straße wurde beschossen, eine Scheibe ging zu Bruch.
(Quelle: Tagesspiegel)
26.01.16 Teltowkanal Mehrere Hakenkreuze wurden in Schnee geritzt.
(Quelle: Antifa)
10.01.16 Lieselotte-Berger-Straße Nach einer Drogenkontrolle in der Hasenheide führt die Polizei bei einem 39-Jährigen eine Wohnungsdurchsuchung in der Lieselotte-Berger-Str. durch. Es werden mehrere hundert manipulierte, sprengfähige pyrotechnische Gegenstände, Drogen, Manövermunition und eine SS-Fahne gefunden.
(Quelle: Tagesspiegel)

2015

17.12.15 Neukölln Bewohner_innen eines Hauses werden regelmäßig antiziganistisch beleidigt und mit Steinen und Stöcken beworfen. Eine Person wird ins Treppenhaus hinein verfolgt und mit einem Messer bedroht.
(Quelle: Register Neukölln)
17.12.15 Harzer Straße Aus antiziganistischem Motiv werden Kinder und Erwachsene in der Harzer Straße von einem Mann beschimpft, bespuckt und mit Gegenständen beworfen. Ein Junge wird von einer Flasche am Bein getroffen und verletzt.
(Quelle: Register Neukölln)
05.12.15 Selgenauer Weg Mehrere rechte Aufkleber werden entdeckt und entfernt
(Quelle: Antifa)
03.12.15 Selgenauer Weg Mehrere rechte Aufkleber werden entdeckt und entfernt
(Quelle: Antifa)
02.12.15 Buckower Damm Eine Kundgebung von 15 NPD-Anhänger/innen wird vor einer Notunterkunft für Geflüchtete in der Straße Alt-Buckow abgehalten.
(Quelle: Antifa)
01.12.15 Efeuweg Eine Turnhalle, die als Notunterkunft für Geflüchtete dient, wird mit rassistischen Parolen besprüht.
(Quelle: Antifa)
11.11.15 U-Bhf. Grenzallee / U-Bhf. Neukölln Es werden Hakenkreuze und Parolen gegen die Polizei auf Polnisch geschmiert.
(Quelle: Antifa)
09.11.15 Sonnenallee Als ein Gerichtsvollzieher mit Hilfe der Polizei einer Bar wegen Zahlungsrückstand das Gas abstellen will, kommt es zu Handgreiflichkeiten zwischen Polizei und Gästen, die teilweise den rechten "Reichsbürgern" zugeordnet werden können.
(Quelle: Tagesspiegel)
08.11.15 Britz Rassistische Flugblätter der NPD werden verteilt.
(Quelle: Antifa)
7.11.15 Unter den Linden Mehr als 5000 Rassist*innen der AFD und des rechten Spektrums marschieren durch Berlin Mitte. Unter ihnen gewaltbereite Hooligans und Neonazis. Der ehemalige Neuköllner NPD Verordnete Jan Sturm läuft mit.
(Quelle: Antifa)
29.10.15 Rudower Straße Vor dem Vivantes Klinikum halten mehrere Neonazis eine Kundgebung zum sechsten Todestag des Neonazis Jürgen Riegers ab.
(Quelle: Antifa)
22.10.15 Blumenviertel/Rudow Neonazis schmieren in mehreren Straßen Parolen und verkleben Aufkleber
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
18.10.15 Charlottenburg Bei einem Fußballspiel zwischen dem deutsch-jüdischen Fußballverein TUS Makkabi III und dem 1. FC  Neukölln kommt es zu tätlichen Angriffen, Drohungen  und antisemitischen Beleidigungen seitens der Neuköllner Spieler. Das Spiel wird kurz vor Ende abgebrochen. Bei Spielen von TUS Makkabi kommt es häufig zu antisemitischen Vorfällen.
(Quelle: Tagesspiegel / publikative.org)
11.10.15 Fritz-Reuter-Allee Ein 46-Jähriger weißer Rassist hält einem auf einer Bank schlafenden Schwarzen ein Elektroschockgerät an die Schläfe und löst aus. Es kommt zu einem Gerangel, der Täter beleidigt den Attackierten rassistisch und flieht. Es kommt zu einem weiteren Grangel, der attackierte zieht sich in ein Haus zurück, der Täter bedroht ihn mit einem Verkehrsschild. Der Angreifer wird festgenommen, das Opfer muss ambulant im Krankenhaus behandelt werden.
(Quelle: Polizeibericht)
11.10.15 Flughafenstraße Ein Israeli wird antisemitisch beleidigt.
(Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus - RIAS)
10.10.15 Johannisthaler Chaussee Die beiden Funktionäre der rechtspopulistischen Partei AfD, Michael Klimach und Anne Zielisch, führen vor den Gropiuspassagen einen Infomationsstand durch und verteilen rassistische Flugblätter.
(Quelle: Antifa)
09.10.15 U7 Rathaus Neukölln / Mehringdamm Ein Israeli wird in der U-Bahn während der  gesamten Fahrt von drei drei Männern auf arabisch und  deutsch antisemitisch beleidigt.
(Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus - RIAS)
27.09.15 Lettberger Straße Laut eigenen Angaben verteilen Neonazis der NPD drei Stunden lang ungestört Infomaterial beim Erntedankfest auf dem Milchhof Mendler. Anwesend bei dem Fest ist auch Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey.
(Quelle: Antifa)
25.09.15 Süd-Neukölln Um ca. 6 Uhr wird der englische Staatsbürger Luke Holland aus nächster Nähe erschossen. Am selben Tag wird der Neuköllner Rolf Z. als mutmaßlicher Mörder verhaftet. In seiner Wohnung werden mehrere Waffen (u.a. die Tatwaffe) und nationalsozialistische Devotionalien gefunden. Vor der Tat soll sich Rolf Z. gegenüber Zeugen in der Bar, in der er und auch das spätere Opfer in der Nacht waren, aufgeregt haben: "Wieso sind hier so viele Ausländer, keiner kann richtig Deutsch sprechen". In der Akte zur Ermordung von Burak B. (siehe Beitrag vom 04./05.04.12) findet sich ein Hinweis auf Rolf Z. als Tatverdächtigen.
(Quelle: Polizei, Pressestelle / Presse / Antifa)
20.09.15 Ringbahnstraße Sieben Neonazis führen zwei kurze NPD-Kundgebungen mit Lautsprecher und Transporter durch. Unter ihnen Sebastian Schmidtke, Jens Irgang, Josef Graf, Benjamin Weise, Lars Niendorf und Jan Sturm. Station machen sie am U-Bhf. Parchimer Allee, am U-Bhf. Lipschitzallee und in Alt-Rudow. Es gibt Gegenproteste.
(Quelle: Antifa)
12.09.15 Süd-Neukölln Sechs Neonazis, Jan Sturm, Jens Irgang, Udo Voigt, Sebastian Schmidtke und zwei weitere, führen acht kurze NPD-Kundgebungen mit Lautsprecher und Transporter in Süd-Neukölln durch. Station machen sie am U-Bhf. Britz-Süd, Neudecker Ecke Selgenauer Weg, U-Bhf. Lipschitzallee, an der Hufeisensiedlung, Es gibt Gegenproteste.
(Quelle: Antifa)
11.09.15 Hufeisensiedlung/Britz Die NPD steckt rassistische Flugblätter in Briefkästen in der Britzer Hufeisensiedlung Eine in der Siedlung wohnende Familie wurde,die sich gegen NPD-Werbung in ihrem Briefkasten aussprach, wurde in der Vergangenheit mehrfach Ziel von Angriffen. (Siehe Einträge 20./21.01.14, 08./09.10.12, 17./18.07.12, 03./04.06.12, 13.09.11 und 19.11.11)
(Quelle: Antifa)
09.09.15 Nordneukölln Bei einer Taxifahrt am Abend von der Sonnenallee/ Tellstraße zum Richardplatz äußert sich der Fahrer gegenüber seinen beiden jüdischen Fahrgästen antisemitisch.
(Quelle: Recherche-und Informationsstelle Antisemitismus)
22.08.15 Ringbahn Gegen 21.45 Uhr steigen die beiden in Neukölln wohnenden Neonazis Christoph Sch. (32) und Robert Sch. (37) am S-Bahnhof Landsberger Allee in einen Zug der Linie S 41. Sie gröhlen neonazistische Parolen und zeigen den Hitlergruß.Als sie auf eine Frau mit ihren zwei Kinder aufmerksam werden, beleidigen sie diese zunächst rassistisch und antisemitisch. Anschließend entblößt sich Christoph Sch. und uriniert auf die Kindern. Die durch Zeugen herbeigerufene Bundespolizei nimmt die beiden alkoholisierten Männer am S-Bahnhof Frankfurter Allee fest. Sie sind nach Angaben der Bundespolizei einschlägig vorbestraft.
(Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin/Pressestelle, Berliner Zeitung)
16.08.2015 Buckower Damm Mehrere Neonazis verteilen Flyer beim Buckower Strohballen-Fest.
(Quelle: Antifa )
31.07./01.08.2015 Blumenviertel An einer Netzstation werden mehrere Rudolph-Hess-Plakate angebracht. Zudem finden sich andere Plakate mit rassistischen Parolen und NPD Bezug.
(Quelle: Antifa)
31.07.2015 Sonnenallee / Ziegrastraße Zwei Sicherheitsmitarbeiter werden von einem 28-Jährigen antisemitisch beleidigt. Im dortigen Hotel sind momentan die Spieler der 'European Maccabi Games', einer jüdischen Sportveranstaltung untergebracht.
(Quelle: Polizei, Pressestelle )
30.07.2015 S-Bahnhof Sonnenallee Sechs Männer werden von zwei Jugendlichen antisemitisch beleidigt. Außerdem wird ein Gegenstand in ihre Richtung geworfen.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
27.07.2015 Neukölln Der NPD-Kreisverband führt nach eigenen Angaben eine Veranstaltung für“ Interessierte“ durch. Quelle: Facebook/Antifa
(Quelle: Antifa)
25.07.15 Johannisthaler Chaussee Die beiden Funktionäre der rechtspopulistischen Partei AfD, Michael Klimach und Anne Zielisch, führen vor den Gropiuspassagen einen Infomationsstand durch und verteilen rassistische Flugblätter.
(Quelle: Antifa)
17.07.2015 U-Bhf. Neukölln Aufkleber eines neonazistischen Internetradios werden gefunden und entfernt.
(Quelle: Antifa)
12./13.07.15 Friedhof Hermannstr. / U-Bhf. Leinestr. Auf der Gedenkstätte 'Zwangsarbeiterlager Hermannstraße' auf dem Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Neukölln werden zwei Glasscheiben des Ausstellungspavillons mit schwarzer Farbe besprüht. Die Farbe wird gezielt auf Schriftzüge und die Gesichter der Zwangsarbeiter aufgetragen. Im U-Bhf. wird das Hinweisschild auf die Ausstellung besprüht.
(Quelle: AG NS-Zwangsarbeit Berliner Kirchengemeinden)
23.06.2015 Harzer / Wildenbruchstraße An eine Bushaltestelle ist ein Hakenkreuz gemalt, zudem finden sich Aufkleber der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland.
(Quelle: Antifa)
21.06.15 U-Bhf. Rathaus Neukölln Ein Israeli wird in der U-Bahn während der  gesamten Fahrt von drei drei Männern auf arabisch und  deutsch antisemitisch beleidigt.
(Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus - RIAS)
18.06.2015 Fuldaer Straße/Weichselplatz Es werden zwei antisemitische Aufkleber entfernt.
(Quelle: Amaro Foro e.V/ Berliner Register)
03.06.2015 Karl-Marx-Straße/Reuterstraße Eine Person wird zunächst antisemitisch und homophob beleidigt. Anschließend wird der Person ins Gesicht geschlagen. Niemand greift ein und die angegriffene Person muss flüchten.
(Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus )
02.06.2015 Britzer Damm/Mohriner Allee Auf der Sitzbank einer Bushaltestelle wird ein Hakenkreuz gefunden und entfernt.
(Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg)
20.05.15 Neukölln Die Polizei durchsucht die die Wohnungen und Gewerberäume von acht Männern im Alter zwischen 29 und 54 Jahren in Marzahn und Neukölln. Sie sollen in sozialen Netzwerken diverse NS-Symbole veröffentlicht und zu Straftaten aufgerufen haben, ein Beschuldigter posierte auf seiner Seite in einem sozialen Netzwerk mit einer Schusswaffe. Ermittelt wird wegen des Verdachts des Verstoßes nach dem Waffengesetz, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sowie Volksverhetzung. Neben Beweismitteln wurden u.a. Farbsprühdosen, eine Luftdruckpistole sowie ein T-Shirt mit einem Hakenkreuzprint beschlagnahmt.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
16.05.2015 Selgenauer Weg (Rudow) Es werden auf Altkleider-und Flaschencontainern vier Neonazi-Sprühereien u.a. SS-Runen gefunden und entfernt.
(Quelle: www.hassvernichtet.de/ Berliner Register )
16.05.2015 U-Bhf Britz-Süd Mehrere Neonazis führen ein Infostand der NPD durch.
(Quelle: Antifa)
15.05.2015 Buckow Neonazis stecken vereinzelt rassistische Flugblätter in die Briefkästen von Anwohner*innen.
(Quelle: Antifa)
09./10.05.2015 Rudower Spinne Mehrere Neonazis der NPD führen anlässlich der Rudower Frühlingsmeile einen Infostand durch. Anwesend ist u.a. der Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke.
(Quelle: Antifa)
06.05.2015 U-Bahnlinie 7 Ein 41-jähriger Mann wird gegen 17.10 Uhr in der U-Bahnlinie 7 von einem 20-jährigen Mann homophob beleidigt. Als der 41-Jährige daraufhin am U-Bahnhof Rathaus Neukölln aussteigen will, wird er von dem 20-Jährigen geschlagen und verletzt.
(Quelle: Reachout/ queer.de)
04.05.2015 Buschkrugallee/Blaschkoallee Auf der Sitzbank einer Bushaltestelle wird eine rassistische Schmiererei festgestellt.
(Quelle: Willkommensbündnis für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf/ Berliner Register)
Mai 2015 Alter Friedhof/Köpenicker Straße Neonazis führen eine geschichtsrevisionistische  „Putzaktion“ an Gedenksteinen „für deutsche Opfer“ durch.
(Quelle: Antifa)
02.05.2015 Hufeisensiedlung Die von einer Nachbarschaftsinitiative aufgestellte Gedenksäule für den Antifaschisten Erich Mühsam wird mit Kot beschmiert.
(Quelle: Hufeisen gegen Rechts)
29.04.2015 Columbiadamm Gegen 19.40 Uhr wird ein 26-jähriger Mann, der in Begleitung einer 30-jährigen Frau ist, von einem 27-jährigen Mann auf dem Columbiadamm angegriffen und verletzt. Der 27-jährige Täter macht volksverhetzende Äußerungen gegenüber dem 26-Jährigen. Zeug_innen greifen ein und alarmieren die Polizei.
(Quelle: Reachout)
22.04.15 Neukölln Bei einem 49-Jährigen, der in mehreren sozialen Netzwerken Hakenkreuze und rassistische Texte eingestellt hatte, durchsucht die Polizei die Wohnung. Es wird wegen dem Verbreiten von volksverhetzenden Inhalten ermittelt.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
21.04.2015 Silbersteinstraße Eine Frau wird im Treppenhaus eines Wohnhauses von ihrer Nachbarin zum widerholten Male antisemitisch beleidigt und bespuckt.
(Quelle: Antifa)
21.04.2015 Buckow Neonazis der NPD nehmen ungestört an einer Bürger*innenveranstaltung der Neuköllner CDU teil.
(Quelle: Antifa)
16.04.2015 Gropiusstadt Mehrere Neonazis der NPD führen einen Infostand durch.
(Quelle: Antifa)
12.04.2015 Hermannstraße/Boddinstraße Es kommt wiederholt zu Pöbeleien gegen eine Demonstration, die sich gegen Homophobie richtet. Als der Zug die Boddinstraße erreicht, wird  ein Böller in die Demo geworfen. Eine Teilnehmerin klagt im Anschluss über Schwindel.
(Quelle: Antifa/Presseberichterstattung)
11.04.2015 Neuköllner Straße In einer Grünanlage wird ein rassistisches Graffiti gefunden und übersprüht. Die übersprühende Person wird von einem Passanten beschimpft und ihr wurde mit einer Strafanzeige gedroht.  
(Quelle: www.hassvernichtet.de/ Berliner Register )
11.04.2015 Gropiusstadt Mehrere Neonazis der NPD verteilen Flugblätter an Passant*innen. r
(Quelle: Antifa)
10.04.2015 Silbersteinstraße Eine Mieterin eines Mehrfamilienhauses wird im Treppenhaus von einer Nachbarin antisemitisch beleidigt und ins Gesicht gespuckt. Es ist in der Vergangenheit bereits zu ähnlichen Vorfällen gekommen.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
07.04.2015 Facebookseite NPD-Neukölln Am Vortag einer antifaschistischen Infoveranstaltung im Anton-Schmaus-Haus veröffentlicht die Neuköllner NPD auf ihrer Facebookseite ein Foto, das einen der Referierenden zeigen soll zusammen mit dessen vermeintlichen Klarnamen, sowie weitere persönliche Informationen. Der Beitrag wird begleitet von diffamierenden Äußerungen. Der Beitrag wird wenig später gelöscht.
(Quelle: Facebook)
25.03.2015 Sonnenallee/Fuldastraße/td> Es wird ein Aufkleber mit einem Hakenkreuz gefunden und entfernt.
(Quelle: Amaro Foro e.V/Berliner Register)
22.03.15 Boddinstraße Ein 22-jähriger Mann wird gegen 2.20 Uhr in der Boddinstraße von einem Unbekannten aus einer Gruppe heraus geschlagen. Der 22-Jährige und seine Begleiter haben die andere Gruppe angesprochen, weil eine Person die Jacke eines bei Neonazis beliebten Labels trägt.
(Quelle: Reachout)
21.03.2015 Alt-Rudow C.a. 8 Neonazis der NPD aus mehreren Bezirken und dem angrenzenden Brandenburg führen gegenüber der Alten Dorfschule eine Kundgebung mit einem rassistischen Motto durch. Redner bei der Kundgebung ist der Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke. Das Ziel der Kundgebung eine zeitgleich stattfindende Aktion von zivilgesellschaftlichen Bündnissen im Rahmen des Internationalen Tages gegen Rassismus an der Rudower Spinne zu stören, wird nicht erreicht. Die antirassistische Kundgebung wird wie geplant durchgeführt und findet deutlich mehr Anklang. Die NPD-Anhänger ziehen in ihrem Kleinbus im Anschluss weiter nach Johannistal und Köpenick.
(Quelle: Bündnis Neukölln/Antifa)
03.03.2015 Gradestraße (Britz) In der Geradestraße, neben einem hinduistischen Tempel, wird  auf einem Rollladen der gesprühte Zahlencode  "88" und  etwas weiter auf einer Hauswand ein Hakenkreuz gefunden.
(Quelle: Amaro Foro e.V/ Berliner Register)
03.03.15 U-Bhf. Grenzallee / Bhf. Neukölln Ein 68-Jähriger wird in einem U-Bahnwagen auf höhe des U-Bhf. Grenzallee von einem Unbekannten rassistisch beleidigt. Als er sich dies verbittet, tritt der Täter mehrfach auf ihn ein und schlägt ihm mit dem Griff einer Pistole auf den Kopf. Erst als Passant_innen am Bhf. Neukölln eingreifen, lässt der Täter ab und flüchtet. Der Angegriffene erleidet eine Platzwunde und wird von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
02.03.2015 U-Rathaus Neukölln Ein Neonazi brüllt in der U-Bahn NS-Parolen und rassistische Beleidigungen bevor er in Begleitung eines weiteren Neonazis aussteigt.
(Quelle: Antifa)
28.02.2015 Britz Neonazis stecken rassistische Flugblätter der NPD in Briefkästen. Sie werden dabei von Mitgliedern des NPD-Kreisverband 3 (Tempelhof-Schöneberg/Steglitz-Zehlendorf) unterstützt.
(Quelle: Antifa)
27.02.2015 Gropiusstadt Mehrere Neonazis verteilen rassistische Flugblätter der NPD.
(Quelle: Antifa)
25.01.15 Lohmühlenstraße An einem Straßenschild an der Lohmühlenbrücke werden Hakenkreuze und SS Runen entdeckt und entfernt.
(Quelle: Antifa)
16.01.15 Kiehlufer An einer Haustür in der Kiehluferstr. steht "Islam=Terror" geschrieben. 
(Quelle: Amaro Foro e.V)
12./13.01.15 Britz Neonazis sprühen Drohungen an das Wohnhaus einer Linken-Politikerin, die sich für die Unterstützung von Flüchtlingen im Stadtteil einsetzt. Zudem werden vereinzelt diffamierende Flugblätter in Briefkästen in der Umgebung gesteckt.
(Quelle: Unterstützer_innennetzwerk für die Flüchtlingsunterkunft in der Späthstraße/ Hufeisern gegen Rechts)
05.01.15 Mitte An einer rassistischen "Bürgerdemo" gegen "Islamisierung" und Flüchtlinge mit 300-400 Teilnehmenden nehmen mehrere Neonazis teil. Unter ihnen auch der Neuköllner NPDler Jan Sturm.
(Quelle: Antifa)

2014

26./27.12.14 Köpenicker Straße

Neonazis zünden das Auto eines BVV-Verordneten an, der sich u.a. gegen Rechts engagiert. Zur gleichen Zeit wird das Auto eines Fotojournalisten in Treptow-Köpenick angezündet, gegen den Neonazis seit geraumer Zeit im Internet zur Gewalt aufrufen.
(Quelle: Tagesspiegel, Polizei, Pressestelle)

05.10.14 Sportanlage Stubenrauchstraße Bei dem Berlin-Liga-Spiel zwischen dem TSV Rudow 1888 und Tennis Borussia befinden sich unter den Rudow-Fans mehrere Neuköllner Neonazis. Unter ihnen Thomas Schirmer, Robert Hardege, Marcel Königsberger, Timo Lennig u.a. und mehrere rechte Hools aus Rudow und Buckow.
Thomas Schirmer fotografiert während des Spiels u.a. gezielt die Gästefans.
Nach dem Spiel kommt es zu einem angedeuteten Angriff auf TeBe-Fans durch Rudower Fans, an dem u.a. Timo Lenning beteiligt ist. Im Vorfeld des Spiels hatten Neonazis versucht, berlinweit Neonazis zu dem Spiel zu mobilisieren.
Die Begegnung hat eine besondere Brisanz, da Neonazis beim TSV seit längerem eine rechte Fanszene etablieren wollen und Tennis Borussia als antifaschistischer Verein gilt. In der Vergangenheit war es bei Spielen zwischen den beiden Vereinen bereits mehrfach zu rechten Vorfällen gekommen (siehe Chronik-Einträge 03.11.13, 30.10.11, 22.04.12 und 25.04.13)
(Quelle: Antifa)
30.09.2014 Isarstraße In der Umgebung werden Mobilisierungsflyer der "German Defence League" für den "Tag der Patrioten" am 3.10. auf dem Breitscheidplatz in Hausbriefkästen gesteckt.
(Quelle: Bündnis Neukölln)
26.09.2014 Lichtenrader Straße Ein Mann wird von einem 30-Jährigen in einer Wohnung rassistisch beleidigt und mehrfach mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen. Durch das Eingreifen einer anwesenden Frau kann der Angegriffene flüchten. Der Angreifer, der bereits die Verfolgung seines Opfers aufgenommen hat, wird von der Polizei festgenommen. Dabei wehrt er sich heftig und verletzt einen Polizisten.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
16.09.14 Lahnstraße

An der Bushaltestelle Neuköllnische Brücke wird ein Leuchtwerbekasten mit Pflastersteinen eingeworfen um ein dahinter angebrachtes Plakat zu zerstören. Das Plakat, das u.a. einen Davidstern zeigt, ruft zu einer Kundgebung gegen „Judenhass“ auf. Ein antisemitischer Hintergrund kann angenommen werden.
(Quelle: Antifa)

29.07.14 Wildenbruchstraße Ein Mann wird gegen 4 Uhr morgens von einem Unbekannten mit einem Gegenstand von hinten auf den Kopf geschlagen. Der 52-jährige trägt einen "Palästinenserschal" und wird von dem Angreifer rassistisch beleidigt. Er erleidet eine Kopfplatzwunde, die in einem Krankenhaus behandelt weren muss.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
24.07.14 Weisestr. Ein 46-jähriger Mann wird von einem 63-jährigen antisemitisch beleidigt und zu Boden gestoßen. Der 46-Jährige vermutet, dass er auch aufgrund seiner Homosexualität angegriffen wurde.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
19.07.14 Fritz-Reuter-Allee Mehrere Neonazis werfen eine am Museum Neukölln aufgestellte Litfaßsäule zum Gedenken an Erich Mühsam um und rollen sie die Treppe in Richtung Hufeisenteich hinunter. Die Säule wird beschädigt.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
27./28.06.14 Neukölln Etwa 30 Neonazis feieren in einer Kneipe eine "NPD-Wahlkampffeier" und den 50. Geburtstag eines Neonazis.
(Quelle: Antifa)
26.06.14 Rudower Spinne Etwa ein Dutzend Neonazis und andere Deutschlandfans posieren anlässlich eines WM-Fußballspiels auf der Kreuzung mit Reichskriegsflagge und Deutschlandfahnen.
(Quelle: Antifa)
20.06.14 Neukölln Die Polizei durchsucht die Wohnung eines 56-jährigen Beschuldigten, welcher der „rechten Szene“ nahe stehen soll. Er hatte auf Facebook-Fotos mit Keltenkreuzen posiert.
Es wurden zwei scharfe Schusswaffen nebst mehr als 100 Schuss zugehöriger Munition sowie ein Schlagring beschlagnahmt.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
14.06.14 Johannisthal Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen an einem Fußballturnier der Berliner Neonaziszene auf einem Bolzplatz am ehemaligen Flugplatz Johannisthal teil.
(Quelle: Antifa)
14.06.14 Wildenbruchstr. / Schandauer Str. Vier Neonazis reißen an einem Cafe in der Wildenbruchstr. antirassistische Plakate von der Außenwand, schütten Bier gegen die Fenster und treten gegen die verschlossene Eingangstür. Später pöbeln sie Passant_innen rassistisch an, andere werden homophob beleidigt.
(Quelle: Antifa / Polizei, Pressestelle)

April/Mai 2014 Neukölln Neben kleinen Infoständen an nahezu jedem Samstag im Wahlkampf (siehe Einträge der letzten Wochen), verteilt die NPD vor der Europa-Wahl in mehreren Straßenzügen Wahlwerbung in Hausbriefkästen und hängt Wahlplakate auf. Neonazis der "Freien Kräfte Neukölln" verteilen hingegen in Gropuisstadt vereinzelt Zettel, auf denen zum Wahlboykott aufgerufen wird.
(Quelle: Antifa / Internet)
24.05.14 Alt-Rudow / Köpenicker Str. Mehrere Neonazis führen einen NPD-Infostand zur Europa-Wahl durch.
(Quelle: Antifa)
17.05.14 Britz-Süd Mehrere Neonazis führen einen NPD-Infostand zur Europa-Wahl durch.
(Quelle: Antifa)
13.05.14 Neukölln Eigenen Angaben zufolge führt die NPD mehrere kleine Kundgebungen durch. Mit ca. acht TeilnehmerInnen machten sie Station im Frauenviertel in Rudow, in der Wutzkyallee, der Lipschitzallee, am U-Bhf Britz-Süd und an der Rudower Spinne.
(Quelle: Internet)
03.05.14 Rudower Spinne
Mehrere Neonazis führen einen NPD-Infostand zur Europa-Wahl durch.
(Quelle: Antifa)
26.04.14 Marienfelder Chaussee Mehrere Neonazis führen einen NPD-Infostand zur Europa-Wahl durch.
(Quelle: Antifa)
19.04.14 U-Bhf. Britz Mehrere Neonazis führen einen NPD-Infostand zur Europa-Wahl durch.
(Quelle: Antifa)
18.04.14 Kottbusser Damm Zwei Frauen werden aus einer dreiköpfigen Gruppe (23, 44 und 46 Jahre alt) heraus rassistisch beleidigt. außerdem werfen die Täter einen Stein in Richtung der Frauen, der sie jedoch verfehlt.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
14.04.14 Neuköllner Straße Ein 54-Jähriger rempelt eine Frau, die an einer Bushaltestelle wartet, mehrmals an und beleidigt sie rassistisch.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
12.04.14 Rudower Straße Etwa vier Neonazis führen einen NPD-Infostand zur Europa-Wahl durch.
(Quelle: Antifa)
05.04.14 Buckower Damm / Johannisthaler Chaussee Etwa vier Neonazis führen einen NPD-Infostand zur Europa-Wahl durch.
(Quelle: Antifa)
29.03.14 U-Bhf Wutzkyallee Mehrere Neonazis führen einen NPD-Infostand zur Europa-Wahl durch.
(Quelle: Antifa)
27./28.03.14 Blaschkoallee / Riesestraße Der Turm auf dem Dach eines Hindu-Tempel wird von Unbekannten mit Schwarzer Farbe übergossen. Neonazis hatten in der Vergangenheit gegen den Tempel im Internet gehetzt und im Jahr 2008 demonstriert (siehe Einträge 23.08.08)
(Quelle: Tagesspiegel)
21.03.14 Alt-Rudow Acht Neonazis führen einen NPD-Infostand durch. Mit dabei Udo Voigt (NPD-Kandidat zur Europawahl), Sebastian Schmidtke (Landesvorsitzender der NPD) und Sebastian Thom.
(Quelle: Antifa)
15.03.14 U-Bhf Johannisthaler Chaussee Sechs Neonazis führen einen NPD-Infostand durch. Mit dabei Sebastian Thom.
(Quelle: Antifa)
14./15.03.14 Hermannstr. / Boddinstr. Aus einer Personengruppe heraus werden vor der Kneipe "Alptraum II" antisemitische Parolen gerufen und der Hitlergruß gezeigt. Zwei Personen aus der Gruppe verletzen einen Zeugen durch Schläge und Tritte leicht, die Polizei nimmt einen der Täter fest.
(Quelle: Polizei, Pressestelle / Antifa)
08.03.14 Tellstraße Der Betreiber eines Lokals wird aus einer Gruppe von vier Männern heraus rassistisch beleidigt und angegriffen. Von einem der Männer wird er zudem mit einem Messer bedroht, aber nicht verletzt.
((Quelle: ReachOut Berlin)
08.03.14 Ort Text Hier
05.03.14 Neue Späthstraße Sieben Neonazis der NPD führen eine Kundgebung gegen eine neu eröffnete Flüchtlingunterkunft durch. Sie zeigen rassistische Plakate und Transparente und rufen rassitistische Parolen. Unter ihnen die Neuköllner NPDler Jan Sturm und Sebastian Thom.
100 Menschen nehmen an Gegenprotesten teil.
(Quelle: Antifa)
01.03.14 Neue Späthstraße / Berlin 16 Neonazis machen an drei Orten in Berlin kurze Kundgebungen mit einem LKW, der mit NPD-Werbung und rassistischen Parolen beschriftet ist. In der Neuköllner Neuen Späthstraße - wie auch in der Bismarckstraße in Charlottenburg und in der Scharnweberstr- in Reinickendorf - richten sie sich gegen eine Unterkunft für Flüchtlinge. In der Kreuzberger Wilhelmstraße wenden sie sich gegen die nahegelegene SPD-Parteizentrale. Unter den Neonazis befindet sich der Neuköllner Jan Sturm.
Bis zu 250 Menschen demonstieren mit Plakaten, Transparenten und Trillerpfeifen gegen die Nonazis.
(Quelle: Antifa)
26.02.14 Rathaus Neukölln Zwölf Neonazis der NPD führen eine kurze Kundgebung duch, die sich gegen ein Mitglied der zeitgleich tagenden Bezirksverordnetenversammlung richtet. Unter den Neonazis befinden sich auch die Neuköllner Jan Sturm und Sebastian Thom.
Etwa 350 Menschen demonstrieren gegen die vorzeitig beendete Kundgebung. Die Neonazis ziehen sich unter Tomaten- und Eierwürfen zurück.
(Quelle: Antifa)
24.02.14 Späthstraße Ein 51-Jähriger greift eine Transsexuelle an, schlägt sie, tritt ihr am Boden liegend mehrfach ins Gesicht und beleidigt sie homophob. Ihre Mutter beleidigt er rassistisch. Unterstützt wird der Täter von einer 63-jährigen Frau, die ihm bei der Flucht hilft und die Verletzte ebenfalls homophob beleidigt.
Die Angegriffene muss aufgrund ihrer Gesichtsverletzungen ambulant im Krankenhaus behandelt werden.
Einen Tag später nimmt die Polizei die beiden TäterInnen in einer Laube in der Kleingartenkolonie im Stelzenweg in Britz fest.
(Quelle: Polizei, Pressestelle)
15.02.14 Johannisthaler Chaussee Neonazis verteilen auf dem Gehweg vor den Gropiuspassagen Papierschnipsel mit neonazistischen Beschriftungen.
(Quelle: Antifa)
13.02.14 Süd-Neukölln In den vergangenen drei Tagen kleben Neonazis vereinzelt Plakate in der Parchimer Allee, hängen an einem Straßenschild in der Fritz-Erler-Allee/Grüner Weg ein Kreuz aus Holzlatten auf und legen an den U-Bahnhöfen Britz-Süd und Parchimer Allee menschengroße, beschriftete Puppen ab. Um den U-Bhf. Wutzkyallee und an einem "Gefallenendenkmal" auf dem "Alten Friedhof" in der Köpenicker Str. legen sie Pappschilder ab. Thema dieser "Aktionen" ist immer die Bombardierung Dresdens 1945.
(Quelle: Antifa)
08.02.14 Britz Neonazis verteilen Flugblätter in Hausbriefkästen und an einem NPD-Infostand am U-Bhf. Britz-Süd. Thema ist die Bombardierung Dresdens 1945. Außerdem hängen sie Transparente mit gleichem Bezug an die Ernst-Keller-Brücke und an einen Balkon am Kirschnerweg.
(Quelle: Antifa)
07.02.14 Süd-Neukölln Neonazis der NPD haben in den vergangenen Tagen in mehreren Straßen neonazistische, rassistische Sprühereien angebracht und z.T. mit „NPD" unterschrieben.
(Quelle: Antifa)
31.01.14 Treptower Brücke / Harzer Str Neonazis sprühen ein NS-Symbol an der Brücke und unterzeichnen mit „NS Terrorcrew“. Auch in der Harzer Str. kleben sie einzelne Aufkleber und sprühen einen rassistischen Slogan.
(Quelle: Antifa)
31.01.14 Neuköllnische Allee Neonazis sprühen eine geschichtsrevisionistische Parole mit Bezug zum 69.Jahrestag der Alliierten Luftangriffe auf Dresden.
(Quelle: Antifa)
28.01.14 Britz Neonazis der NPD verteilen nach eigenen Angaben Flugblätter gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft.
(Quelle: Internet)
20./21.01.14 Hufeisensiedlung Neonazis kratzen ein Hakenkreuz und den Schriftzug „Vergase Juden“ in in den Schnee auf einem Auto. Die Familie, der die Neonazis das Auto zuordnen, wurde schon mehrfach Ziel von Angriffen (Siehe Einträge 08./09.10.12, 17./18.07.12, 03./04.06.12, 13.09.11 und 19.11.11).
(Quelle: "Hufeisern gegen Rechts")
09.01.14 Dammweg/ Sonnenallee Neonazis kleben NPD-Aufkleber. (Quelle: Antifa)
09.01.14 Neuköllnische Allee Neonazis schmieren an einen Stromkasten und an ein Schild Hakenkreuze.
(Quelle: Antifa)
05.01.14 Treptower Brücke Neonazis sprühen ein NS-Symbol und rassistische Parolen und kleben rassistische NPD-Sticker. (Quelle: Antifa)
2013
2013 Neukölln Im Verlaufe des Jahres 2013 führt die NPD phasenweise beinahe jedes Wochenende einen Infostand im südlichen Neukölln durch. Ab dem 04.Mai bis zum Ende des Bundestagswahlkampfes (21.September) stehen die Neuköllner Neonazis jeden Samstag an einem öffentlichen Platz in den Stadtteilen Britz, Buckow und Rudow. Insgesamt sind es etwa 25 Stände. Nach den Wahlen Ende September lassen die Aktivitäten stark nach, es gibt noch vereinzelt Stände der JN, was jedoch personell nahezu identisch ist. An der Betreuung der meist etwa zwei Stunden dauernden Stände, beteiligten sich durchschnittlich vier bis fünf Neonazis. Unter ihnen neben anderen Berliner NPD-Kadern Jan Sturm und Sebastian Thom.
31.12.13 Minzeweg Ein Gartenzaun wird mit drei Hakenkreuzen beschmiert.
31.12.13 Männertreuweg In den Raureif einer Windschutzscheibe wird ein Hakenkreuz gekratzt.
27.12.13 Wildenbruchstraße/Harzer Straße Neonazis klebten NPD-Aufkleber.
25.12.13 Stuttgarter Straße In eine Motorhaube wird ein Hakenkreuz geritzt.
24.12.13 Muschelkalkweg Eine Person wird rassistisch beleidigt.
23.12.13 Neckarstraße Eine Person zeigt mehrfach den Hitlergruß und und ruft NS-Parolen.
22.12.13 S-Bhf. Neukölln Eine Person zeigt mehrfach den Hitlergruß und ruft NS-Parolen.
21.12.13 Kranoldstraße Es werden mehrere Hakenkreuze geschmiert.
13.12.13 Feuchtwanger Straße Fünf Briefkästen, die nicht deutsch klingende Namen tragen, werden mit Hakenkreuzen beschmiert.
07.12.13 Otto-Wels-Ring An eine Wohnungstür wird ein Hakenkreuz geschmiert.
05.12.13 Onkel-Bräsig-Straße An eine Schule werden Hakenkreuze und NS-Parolen geschmiert.
30.11.13 S-Bhf Neukölln Vier Neonazis aus Borkum rufen in der S-Bahn neonazistische Parolen. Unter anderem skandieren sie das antisemitische "U-Bahn-Lied".
30.11.13 U-Bahnhof Boddinstr. Ein 28-jähriger Mann und sein Freund werden auf dem U-Bahnhof von vier unbekannten Männern homophob beleidigt und bespuckt. Die Täter flüchten bevor die Polizei eintrifft. (Quelle: Maneo-Bericht 2013)
28.11.13 Gutschmidtstraße An ein Schild wird ein NS-Symbol geschmiert.
26.11.13 Johannisthaler Chaussee In einem Treppenhaus der Gropiuspassagen werden Hakenkreuze geschmiert.
23.11.13 Schöneweide / Rudow Etwa 130 Neonazis aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen führen einen Aufmarsch für "nationale Räume", gegen Flüchtlinge und "linke Gewalt" durch. Sie ziehen vom S-Bhf. Schöneweide über die Massantebrücke, Stubenrauchstr., Ehrenpreisweg, Alt-Rudow zum U-Bhf. Rudow. Dabei sind auch einige aus dem Umfeld Neuköllner Neonazis, u.a. Sebastian Thom, Dennis Kittler, Roman Kische, Julian Beyer, David Gallien, Christian Stein, Harald Bankel. Es gibt Gegenproteste. Am Vormittag verteilen drei Neonazis in Alt-Rudow an einem Infostand Flugblätter, die zu der Demonstration aufrufen.
21.11.13 U-Bhf Rudow Neonazis verteilen Flugblätter.
19.11.13 Karlsgartenstraße Es werden mehrere NS-Symbole geschmiert.
16.11.13 Rudower Straße Drei Neonazis verteilen nach eigenen Angaben Flugblätter an einem Infostand. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Tatortes der Ermordung von Burak B. (siehe Chronik-Eintrag vom 04./05.04.12)
15.11.13 Künnekeweg Es werden mehrere Hakenkreuze und Parolen geschmiert.
15.11.13 Tellstraße Es werden mehrere Hakenkreuze in eine Wohnungstür geritzt.
13.11.13 Flughafenstraße Es werden NS-Symbole geschmiert.
13.11.13 Aronsstraße In einem Treppenhaus wird ein Hakenkreuz geschmiert.
09.11.13 Britz Neonazis verteilen nach eigenen Angaben Flugblätter.
09.11.13 Seidelbastweg An einer Bushaltestelle wird ein Hakenkreuz geschmiert.
08.11.13 Kienitzer Straße In die Motorhaube eines PKW wird ein Hakenkreuz geritzt und die Reifen werden zerstochen.
08.11.13 Britz Etwa 15 Neonazis nehmen an einer Veranstaltung der NPD im Restaurant "Roseneck" teil. Der Berliner Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke tritt als Redner auf.
Im "Roseneck" trafen sich ebenso, von Mitte 2009 bis Mitte 2013, regelmäßig die rechten "Reichsbürger".
05.11.13 Ulrich-von-Hasssell-Weg Es wird ein Hakenkreuz geschmiert.
03.11.13 Wissmannstraße Eine 47-Jährige wird von einer Frau rassistisch beleidigt.
03.11.13 Sportanlage Stubenrauchstraße Bei dem Berlin-Liga-Spiel zwischen dem TSV Rudow 1888 und Tennis Borussia befinden sich unter den Rudow-Fans mehrere Neuköllner Neonazis. Unter ihnen Sebastian Thom, Christian Stein, Thomas Schirmer u.a. und mehrere rechte Hools aus Rudow und Buckow. Julian Beyer und drei weitere versuchen, sich in den Gäste-Block zu schummeln, werden jedoch daran gehindert und müssen die Sportanlage anschließend nach einer Polizeikontrolle komplett verlassen. Anwesende Neonazis entrollen ein Transparent mit Gewaltdrohungen gegen die Gästefans. Thomas Schirmer, der für eine TSV Rudow 1888-Facebook-Fanpage verantwortlich ist, hatte im Vorfeld des Spiels versucht über diese Seite berlinweit Neonazis zu dem Spiel zu mobilisieren. Während des Spiels fotografiert er u.a. gezielt die Gästefans. Die Begegnung hat eine besondere Brisanz, da Neonazis beim TSV seit längerem eine Rechte Fanszene etablieren wollen und Tennis Borussia als antifaschistischer Verein gilt. In der Vergangenheit war es bei Spielen zwischen den beiden Vereinen bereits mehrfach zu rechten Vorfällen gekommen (siehe Chronik-Einträge 30.10.11, 22.04.12 und 25.04.13)
03.11.13 Wissmannstraße Eine Person wird mit den Worten "Geh zurück nach Hause!" rassistisch beleidigt.
31.10.13 Buckower Damm An eine Bushaltestelle werden Hakenkreuze geschmiert.
29.10.13 Buckower Damm An eine Bushaltestelle werden Hakenkreuze geschmiert.
29.10.13 Grenzallee An einen Jugendhilfeverein wird ein Hakenkreuz an den Briefkasten geschmiert.
29.10.13 Buschkrugallee Ein Neonazi wird beim verkleben von Aufklebern und Plakaten, die für die NPD und die "Freien Kräfte Berlin-Neukölln" werben, von der Polizei kontrolliert.
28.10.13 Ulrich-von-Hasssell-Weg An einen Kindergarten wird ein Hakenkreuz geschmiert.
26.10.13 Joachim-Gottschalk-Weg Ein 59-Jähriger und sein 20-Jährige Sohn bewerfen von ihrem Balkon aus eine Gruppe Kinder mit Böllern und rufen laut Polizei "volksverhetzende Beleidigungen" in Richtung der Kinder. Die Kinder bleiben unverletzt, die Polizei beschlagnahmt weitere Pyrotechnik bei den Tätern.
26.10.13 Körnerpark Eine Person zeigt den Hitlergruß und ruft NS-Parolen.
23.10.13 Columbiadamm Der Briefkasten der Sehitlik-Moschee wird aufgebrochen, zerstört und samt der Post auf dem Boden verteilt.
23.10.13 Buckower Damm Kinder sprühen Hakenkreuze an einen Supermarkt.
23.10.13 Lipschitzallee In einem Treppenhaus wird ein Hakenkreuz geschmiert.
21.10.13 Bruno-Taut-Ring Eine Person wird homophob beleidigt, geschlagen und getreten.
13.10.13 Sonnenallee Eine Person wird homophob beleidigt und mehrfach geschlagen.
04.10.13 Lipschitzallee In einem Fahrstuhl werden NS-Symbole geschmiert.
03.10.13 Hasenheide Eine Person wird aus homophoben Motiven geschlagen. Am Boden liegend wird ihm gegen den Kopf getreten.
02.10.13 Anzengruberstraße Eine Person wird homophob beleidigt und mit einem Messer bedroht.
01.10.13 U-Bhf. Hermannplatz Ein Mann zeigt gegenüber Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes den Hitlergruß.
22.09.13 Neukölln Bei der Bundestagswahl erlangt die NPD im Bezirk 1,9% der Zweitstimmen (2.630 Stimmen). Den höchsten Zweitstimmenanteil erringt die NPD in einem Wahllokal am Zwickauer Damm (6,8%). Der Neuköllner Bundestagsdirektkandidat der NPD Jan Sturm bekommt 2,2% der Erststimmen (3.096 Stimmen). Das höchste Ergebnis bekommt Jan Sturm mit 6,6 % ebenfalls in einem Wahllokal am Zwickauer Damm. In den südlichen Stadtteilen Rudow, Britz und Buckow war der Stimmenanteil der NPD höher als im Neuköllner Norden. Im Laufe des Wahlkampfes führte die NPD beinahe jedes Wochenende einen Infostand im südlichen Neukölln durch. Im südlichen Teil des Bezirks war sie relativ stark mit Kleinplakaten präsent, im Norden Neuköllns tauchten wenige, bzw. keine (innerer S-Bahnring) Wahlpalakte auf. Die nationalchauvinistische Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) bekommt im Neukölln 4,2% (5.790 Stimmen) der Zweitstimmen, ihr höchstes Ergebnis erringt sie mit 10,6% in einem Wahllokal An den Achterhöfen in Buckow. Ihr Neuköllner Direktkandidat Sari-Christoph Saleh erlangte 3,0% (4.139 Stimmen) der Erststimmen. Im Wahlkampf war sie mit einer großen Anzahl an Plakaten in sämtlichen Teilen Neuköllns, vor allem jedoch in den südlicheren Stadtteilen präsent. Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" bekommt in Neukölln 0,3% der Zweitstimmen (453 Stimmen). Ihren Wahlkampf bestritt sie in Neukölln mit zwei Kleinstkundgebungen am 20. September und vereinzelt Plakaten. Die "Republikaner" bekommen 0,2% (214 Stimmen) der Zweitstimmen. Ihren Neuköllner Wahlkampf führten sie mit Plaktieraktionen in einzelnen Straßen, Flugblättern und drei Infoständen (15. und 22. Juni zur Unterstzützungsunterschriftensammlung und 31. August in Rudow).
21.09.13 Alt-Rudow Neonazis führen einen nicht angemeldeten Wahlkampfstand der NPD durch. Von Polizisten darauf angesprochen, beleidigt Jan Sturm (NPD-Kreisvorstand Neukölln) diese.
20.09.13 Flughafenstr. / Finowstr. Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" führt im Rahmen einer "Wahlkampf-Kundgebungstour" durch Berlin zwei rassistische Kleinstkundgebungen in Neukölln durch. In der Finowstr. und in der Flughafenstr. stehen ca. sechs Personen mit Schildern und Lautsprecherwagen vor islamischen Einrichtungen. Es gibt Gegenproteste.
13.09.13 Neudecker Weg In einem Haus werden NS-Symbole und NS-Parolen geschmiert.
12.09.13 Rudow, Britz, Gropiusstadt Durchschnittlich fünf Neonazis der NPD führen insgesamt acht Wahlkampf-Kleinstkundgebungen durch. Station machten sie u.a. am U-Bhf. Britz-Süd, am U-Bhf. Lipschitzallee, in der Hufeisensiedlung, am Selgenauer Weg/Neudecker Weg und an der Parchimer Allee. Redner waren Sebastian Schmidtke, Udo Voigt und der Neuköllner Jan Sturm. Sie rufen Parolen durch das Mikofon, zeigen rassistische Schilder und verteilen Flugblätter. Es gibt Gegenproteste.
08.09.13 Oderstraße Neonazis rufen aus einem Auto heraus NS-Parolen.
07.09.13 Rudower Spinne Sechs Neonazis führen einen Wahlkampfstand der NPD durch. Unter ihnen Sebastian Thom und David Gallien, im weiteren Umfeld bewegen sich außerdem Thomas Schirmer und Jana Michaelis.
04.09.13 Grenzallee An einer Bushaltestelle werden mehrere Hakenkreuze geschmiert.
03.09.13 Alt-Rudow Vor einer Veranstaltung des SPD-Kanzler-Kandidat Per Steinbrück in der "Alten Dorfschule" führen ca. zehn Neonazis eine Kundgebung durch. Unter den Teilnehmern: Christian Bentz, Sebastian Thom, David Gudra, und weitere Neonazis u.a. aus Neukölln. Jan Sturm und Ronny Zasowk treten als Redner auf.
02.09.13 Boddinstraße Ein Mann zeigt den Hitlergruß.
31.08.13 Johannisthaler Chaussee Eine Person wird rassistisch beleidigt.
31.08.13 Rudow Die rechte Partei "Die Republikaner" führt einen Infostand durch.
31.08.13 Rhodeländer Weg Neonazis verteilen Flugblätter und kleben Aufkleber in der Umgebung des Rhodeländer Weg.
25.08.13 Neudecker Weg Eine 28-Jährige wird von einem unbekannt gebliebenen Rassisten rassistisch beleidigt und mit der Hand ins Gesicht geschlagen.
24.08.13 Hellersdorf Etwa 100 Neonazis nehmen an einer NPD Kundgebung teil, die sich gegen eine Flüchtlingsunterkunft richtet. Unter ihnen mehrere Neuköllner Neonazis, u.a. Jan Sturm und Sebstian Thom.
Später am Abend demonstieren etwa 50 von ihnen spontan durch Lichtenberg, Thom u.a. sind wieder mit dabei.
24.08.13 KGA Britzer Wiesen Es kommt zu einer homophoben Beleidigung.
22.08.13 Rütlistraße Es wird ein Hakenkreuz und das Wort "Hitler" geschmiert.
14.08.13 Alt-Rudow Auf ein Wahlplakat wird ein Hakenkreuz geschmiert.
09.08.13 Tempelhofer Weg In einer Wohnung wird rechte Musik abgespielt.
08.08.13 Mainzer Straße Eine Person beleidigt einen Mitarbeiter des Jobcenter mit rechten Parolen und zeigt den Hitlergruß.
06.08.13 Lipschitzallee Es werden islamfeindliche Parolen und NS-Symbole geschmiert.
Anfang August 2013 Mariendorfer Weg Rund um das Frauenklinikum werden NPD-Aufkleber geklebt und mehrere Hakenkreuze und der Spruch "Islam Raus" (die "S" als Sigrunen) gesprüht.
23.07.13 Fritz-Erler Allee / Löwensteinring Knapp zehn Neonazis führen eine von der NPD angemeldete Kundgebung durch. Bei der "Mahnwache", die unter einem rassistischen Motto steht, zeigen sie Banner und verteilen Flugblätter. Mit dabei u.a. die Neuköllner Sebastian Thom (NPD) und Jan Sturm (NPD, Redner).
23.07.13 Sonnenallee An einer Bushaltestelle werden Hakenkreuze geschmiert.
19.07.13 Zimmererweg An einer Bushaltestelle werden ein Hakenkreuz und rechte Parolen geschmiert.
15.07.13 U-Bhf. Hermannplatz Im Fahrstuhl werden eine islamfeindliche Parole und ein Hakenkreuz geschmiert.
13.07.13 Hermannbrücke Ein Mann zeigt den Hitlergruß und ruft NS-Parolen.
11.07.13 Richardplatz / Umgebung Neonazis kleben Plakate der NPD mit rassistischem Inhalt.
07.07.13 Elbestr. In einem Haus werden im Treppenhaus und an Wohnungstüren im Erdgeschoß mehrere rassistische Parolen gesprüht.
07.07.13 Volkspark Hasenheide Ein Mann äußert sich antisemitisch.
01.07.13 Grenzallee Eine Person wird rassistisch und mit NS-Parolen beleidigt.
27.06.13 Löwensteinring Es wird eine rassistische Parole geschmiert.
26.06.13 Aronsstraße In einem Hausflur wird ein Hakenkreuz geschmiert.
23.06.13 Richardplatz In einem Hausflur werden Hakenkreuze geschmiert.
22.06.13 Rudow Die rechte Partei "Die Republikaner" führt einen Infostand durch.
20.06.13 Sonnenallee In einem Hausflur wird ein Hakenkreuz geschmiert.
15.06.13 Britz Die rechte Partei "Die Republikaner" führt einen Infostand durch.
11.06.13 U-Bhf. Britz-Süd Zehn Neonazis der NPD führen einen Infostand durch und zeigen ein rassistisches Transparent. Anwesend sind u.a. die Neonazis Sebastian Thom, Christian Stein, Steve Hennig, Dennis Kittler, Roman Kische und Uwe Dreisch. Es gibt Gegenproteste.
11.06.13 Karl-Marx-Straße Ein Mann zeigt den Hitlergruß.
07.06.13 Selchower Straße Es werden rechte Parolen und NS-Symbole geschmiert.
04.06.13 Onkel-Bräsig-Str. Bei einer antifaschistischen Veranstaltung in der Fritz-Karsen-Schule versuchen sechs Neonazis zu stören, werden jedoch weggeschickt. Unter ihnen ist Sebastian Thom.
30./31.05.13 Ziegrastraße Drei Personen werden von vier Unbekannten rassistisch beleidigt und mit einer Flasche beworfen. Dem Wurf können sie glücklicherweise ausweichen.
31.05.13 Delbrückstraße Eine Person wird homophob beleidigt.
15.05.13 Ederstr. Die Polizei durchsucht die Wohnung eines 25-jährigen, weil er auf sozialen Netzwerken – u.a. Facebook - antisemitische bzw. nationalsozialistische Propaganda verbreitete.
11.05.13 U-Bhf. Johannisthaler Chaussee Neonazis der "JN Neukölln" führen einen Infostand durch.
11.05.13 Saalestraße An eine Haustür wird der Schriftzug "Ausländer raus" geschmiert.
04.05.13 U-Bhf Rudow Ca. fünf Neonazis der "JN Neukölln" führen einen Infostand durch.
04.05.13 Mariendorfer Damm Ein Betrunkener rief mehrfach NS-Parolen.
01.05.13 Schöneweide Etwa 400 Neonazis führen einen Aufmarsch durch. Die meisten von ihnen sind aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen angereist. Mehrere Neuköllner Neonazis beteiligen sich an dem Aufmarsch (u.a. Julian Beyer, David Gallien, Jan Sturm, Thomas Breit, Susanne Grahn, Christian Stein und Harald Bankel), einige übernehmen organisatorische Aufgaben, z.B. als Ordner (u.a. Sebastian Thom, Jill-Pierre Glaser, Roman Kische und Dennis Kittler).
26.04.13 Treptower Brücke Neonazis übersprühen linke Slogans und hinterlassen "FKBN"-Schmierereien ("Freie Kräfte Berlin-Neukölln").
25.04.13 Sportanlage Stubenrauchstraße Bei dem Berlin-Liga-Spiel zwischen dem TSV Rudow 1888 und Tennis Borussia befinden sich unter den Rudow-Fans die Neonazis Sebastian Thom, Julian Beyer, Jill Glaser, Thomas Schirmer und einzelne rechte Hools aus dem Umfeld der "Buckower Szene". Zuvor hatten Neonazis im Internet mobilisiert zu dem Spiel zu kommen, da sie beim TSV eine Rechte Fanszene etablieren wollen und Tennis Borussia als linker Verein gilt. Auch der TSV-Trainer aus dem Jugendbereich Steve Meißner verstand sich mit den anwesenden Neonazis augenscheinlich sehr gut. Im Verlauf des Spiels waren dann aus diesem Rudower "Fanblock" schwulenfeindliche Parolen wie "Jetzt oder nie - Homophobie - lilaweiß ist schwul" zu hören. In der Vergangenheit war es bei Spielen zwischen den beiden Vereinen bereits mehrfach zu rechten Vorfällen gekommen (siehe Chronik-Einträge 30.10.11 und 22.04.12)
23.04.13 Massantebrücke Neonazis sprühen mehrfach die die Webdadresse der "Freien Kräfte Berlin Neukölln".
Datum Hufeisensiedlung Ein Unbekannter klingelt an einer Wohnungstür, wirft der öffnenden Person, die sich gegen Rechts engagiert, antifaschistsche Aufkleber entgegen und bedroht sie.
09.04.13 Hermannplatz Eine Person wird rassistisch beleidigt.
30.03.13 Flughafenstr. Drei Männer werden aus einer Personengruppe von fünf Männern heraus transphob beleidigt. Ein Mann wird mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen und getreten.
27.03.13 Rufacher Weg Im Briefkasten eines Wohnhauses wird ein Zettel mit der Aufschrift "Ausländer raus" entdeckt.
27.03.13 Johannisthaler Chaussee In einem Treppenhaus werden Hakenkreuze geschmiert.
19.03.13 Emser Str. Zwei Schülerinnen werden von einem 14-jährigen Mitschüler rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten.
18.03.13 Warthestraße In einen Briefkasten wird ein Hakenkreuz und ein Davidstern geritzt.
10.03.13 U-Bhf Hermannplatz Mehrere Männer singen morgens früh auf dem Bahnsteig das antisemitische "U-Bahn-Lied".
08.03.13 Ursulinenstraße Neonazis kleben NPD- und andere rechte Aufkleber.
08.03.13 Lieselotte-Berger-Straße Neonazis sprühen einen Schriftzug mit Bezug zur Bombardierung Dresdens 1945.
07.03.13 Ortolanweg Es werden mehrere Aufkleber der NPD-Neukölln entdeckt und entfernt.
04.03.13 Emser Straße Eine Wohnungstür, auf der Aufkleber gegen Rechts kleben, wird mit einem Hakenkreuz beschmiert.
03.03.13 Bus 171 Ein Mann wird von einem anderen Fahrgast rassistisch beleidigt und auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen. Als die Polizei kommt, wird der Geschädigte von einem der Polizisten als Täter behandelt, obwohl er sichtbare Verletzungen im Gesicht hat.
03.03.13 Johannisthal Eine Person, die Neonazi-Aufkleber entfernt, wird von dem Neuköllner NPD'ler Julian Beyer bedroht und verfolgt.
02.03.13 Prierosser Straße Neonazis sprühen eine Parole mit Bezug zur Bombardierung Dresdens 1945.
26.02.13 Rudower Straße Neonazis sprühen eine Parole, die sich auf den NS-Kriegsverbrecher Rudolf Hess bezieht.
26.02.13 Alt-Britz Neonazis verkleben etwa 250 NPD-Aufkleber.
25.02.13 Krokusstraße Neonazis kleben NPD-Plakate mit Bezug zu einem Aufmarsch in Dresden.
23.02.13 Koppelweg Mehrere Neonazis führen ein "Heldengedenken" mit Fackeln und Fahnen auf dem "Alten Britzer Friedhof" an einem "Gefallenendenkmal" durch. Gedacht wird u.a. Horst Wessel, der im NS als Märtyrer verehrt wurde. Nach einer Schussverletzung hatten seine SA-"Kameraden" die Behandlung durch einen jüdischen Arzt abgelehnt. Wessel starb Tage später an einer Blutvergiftung.
22.02.13 Löwensteinring Es werden mehrere Schriftzüge mit Bezug zum NS-Kriegsverbrecher Rudolf Hess gesprüht.
20.02.13 Petunienweg Ein Hakenkreuz wird geschmiert.
20.02.13 Späthstraße/Haarlemer Straße Neun Neonazis halten eine Kundgebung ab. Sie führen ein Transparent gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft mit sich.
16.02.13 Gemeinschaftshaus Gropiusstadt Etwa 65 Neonazis aus Berlin und Brandenburg nehmen an einer rassistischen Saalveranstaltung der Berliner NPD im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt teil. Unter den Teilnehmenden sind auch zahlreiche Neuköllner Neonazis u.a. der kürzlich verurteilte Sebastian Thom, Jill Glaser, Jan Sturm, Gordon-Bodo Dreisch und Dennis Kittler. Die Veranstaltung wird von starken Protesten begleitet. Auch im Saal gibt es Proteste von Antifaschist_innen. NPD-Ordner bedrängen wiederholt die Neonazi-Gegner_innen und versuchen Fotojournalist_innen an ihrer Arbeit zu hindern.
15.02.13 Werbellinstraße Eine Hauswand wird mit einem Hakenkreuz beschmiert.
14.02.13 Rudow Neonazis hängen vereinzelt Plakate mit Bezug zum Aufmarsch am 13.02. in Dresden auf. Zudem werden an mehreren Orten menschengroße Puppen ausgelegt, sie sind mit denselben Plakaten behängt.
13.02.13 Dresden Etwa 60 Berliner und Brandenburger Neonazis nehmen an einem Aufmarsch in Dresden teil. Unter ihnen auch Neuköllner Neonazis, so z.B. Dennis Kittler und Sebastian Thom, der organisatorisch eingebunden ist. Auf einem Neuköllner Wochenmarkt verteilen Neonazis Flugblätter mit Bezug zu dem paralell in Dresden stattfindenden Aufmarsch.
12.02.13 Berlin Die Polizei führt in Berlin insgesamt elf Razzien gegen neun beschuldigte Neonazis durch. Durchsucht wird u.a. die Wohnung des Neuköllner NPDler Julian Beyer wegen mehrfacher Angriffe auf ein Wohnhaus in der Neuköllner Hufeisensiedlung (Siehe Einträge 08./09.10.12, 17./18.07.12, 03./04.06.12, 13.09.11 und 19.11.11).
12.02.13 Neukölln Neonazis stellen an mehreren Stellen in Neukölln, Marzahn-Hellersdorf, Treptow und Tempelhof Holzkreuze auf. Die Beschriftungen stellen einen Bezug zum Aufmarsch am 13.02. in Dresden her.
09.02.13 Süd-Neukölln Neonazis führen einen Infostand mit Bezug zum Aufmarsch am 13.02. in Dresden durch, verteilen Flugblätter und legen ein Transparent der "Freien Nationalisten" aus.
08.02.13 Lipschitzallee Es werden mehrere Schriftzüge mit Bezug zum NS-Kriegsverbrecher Rudolf Hess gesprüht.
08.02.13 Süd-Neukölln Neonazis verteilen in Neukölln, Lichtenberg und Treptow in einzelne Briefkästen Flugblätter mit Bezug zum Aufmarsch am 13.02. in Dresden.
07.02.13 Wildhüterweg Auf einem Spielplatz werden Hakenkreuze geschmiert.
06.02.13 Süd-Neukölln Neonazis sprühen vereinzelt Parolen mit Bezug zum Aufmarsch am 13.02. in Dresden.
05.02.13 Britzer Damm In einem Hausflur werden Hakenkreuze und rechte Parolen geschmiert.
17.01.13 Joachim-Gottschalk-Weg In die Motorhaube eines PKW wird ein Hakenkreuz geritzt.
17.01.13 U-Bhf. Rudow Ein Betrunkener beleidigt Polizisten und zeigt den Hitlergruß.
17.01.13 Kanalstraße Neonazis sprühen einen Schriftzug gegen eine Asylunterkunft und das Kürzel NPD.
15.01.13 Hertzbergstraße In einem Treppenhaus werden Hakenkreuze geschmiert.
12.01.13 Magdeburg Etwa 15 Berliner Neonazis nehmen an einem Aufmarsch teil. Mehrere Neuköllner um den Neonazi Sebastian Thom tragen ein Transparent der "Freien Nationalisten Rudow".
08.01.13 Neuköllnische Allee Zum wiederholten Male durchsucht die Polizei das Gelände des "Reichsbürgers" Daniel Schwartz. Es werden zentnerweise illegal in einem Luftschutzbunker gelagerte Sprengstoff-Chemikalien und große Mengen Feuerwerk beschlagnahmt. Der 39-Jährige reagiert nicht auf polizeiliche Aufforderungen, zu öffnen. Zuvor hatte er gedroht, sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen Durchsuchungen zur Wehr zu setzen, die Beteiligten „dauerhaft aus dem Verkehr“ zu ziehen und den Stacheldraht unter Starkstrom zu setzen. Schwartz betrieb dort bis zum Verlust seiner Lizenz einen Handel mit Technik für Feuerwerk, Chemie und Sprengungen. Bereits zwei mal durchsuchte die Polizei das Gelände im Jahr 2012 (s. Einträge 25.04.12 und 10.07.12). Die extrem rechten "Reichsbürger" erkennen die Bundesrepublik und das Grundgesetz nicht an, am Eingang des Geländes hängt ein Schild: "Republik Freies Deutschland Hoheitsgebiet". Aus diesem Spektrum sind wiederholt rassistische und antisemitische Drohungen bekannt geworden. (Siehe u.a. Eintrag 10.02.12)
08.01.13 Flurweg / Krokusstraße Neonazis sprühen die Internetadresse einer Neuköllner Neonazi-Seite, Parolen mit Bezug zur Bombardierung Dresdens 1945, rassistische Slogans, das Kürzel NPD und NS-Symbole.
08.01.13 Johannisthaler Chaussee Neonazis verkleben Plakate mit Bezug zur Bombardierung Dresdens 1945 bzw. zu einem diesbezüglichen "Gedenkaufmarsch".
2012
14.12.12 Gropiusstadt Nach eigenen Angaben verteilte der "Kreisverband Süd-Ost" der rechten Partei "Die Republikaner" in den letzten Tagen rechte Propaganda an Haushalte in Gropiusstadt und Köpenick.
29.11.12 Gutschmidtstr. / Fritz-Reuter-Allee 11 Neonazis der NPD halten eine Kundgebung ab. Sie richtet sich gegen eine antirassistische Veranstaltung im Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus. Unter ihnen Sebastian Thom, Julian Beyer und weitere Neonazis aus Neukölln und anderen Stadtteilen. Es gibt Gegenproteste gegen die Neonazis.
24.11.12 Rudow Etwa 60 Neonazis nehmen an einem Aufmarsch am U-Bhf Rudow teil. Unter ihnen die Neuköllner Neonazis Jan Sturm, Roman Kische, Dennis Kittler, Sebastian Thom, Julian Beyer, Jill Glaser und weitere. Sie übernehmen z.T. organisatorische Aufgaben. Nach wenigen hundert Metern (Neudecker Weg/Selgenauer Weg) werden die Neonazis durch eine Sitzblockade gestoppt und müssen umkehren. Insgesamt nehmen ca. 600 Menschen an den Gegenprotesten teil. Anmelder des rassistischen Aufmarsches gegen ein geplantes Flüchtlingsheim ist der Berliner NPD-Vorsitzende Sebastian Schmidtke. Nach der Demonstration greift Schmidtke und 30 weitere Neonazi am S-Bhf Neukölln Gegendemonstrant_innen an und schlägt sie mit einem Regenschirm. Am Abend führen etwa 30 ehemalige Teilnehmer des NPD-Aufmarsches in der Lichtenberger Lückstr. eine Kundgebung durch. Diese richtet sich gegen die zeitleich mit rund 5000 Teilnehmer_innen stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Gedenkdemonstration.
24.11.12 Löwensteinring Eine Frau und ihre 11-Jährige Schwester werden von einem Unbekannten rassistisch beleidigt und angegriffen. Die ältere Schwester bekommt einen Faustschlag ins Gesicht, der Jüngeren reißt er an den Haaren. Anschließend flüchtet der Täter in Begleitung einer Frau mit einem Auto.
21.11.12 Alt-Rudow Sechs Neonazis sammeln sich mit einem Transparent der NPD in der nähe der Alten Dorfschule, in welcher eine "Veranstaltung gegen Rechts" stattfindet. Sie verteilen Flugblätter, für die sich Jan Sturm verantwortlich zeichnet. Mit dabei sind die Neonazis Sebastian Schmidtke, Sebastian Thom, Jan Sturm.
17.11.12 Rudow / Berlin 12 Neonazis machen an mehreren Orten in Berlin kurze Kundgebungen mit einem LKW, der mit NPD-Werbung und rassistischen Parolen beschriftet ist. Sie treten u. a. am U-Bhf Rudow und am Brandenburger Tor auf, an welchem zeitgleich ein Hungerstreik von Asylsuchenden stattfindet.
10.11.12 Frankfurt/Oder Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen mit anderen Berlinern an einem Aufmarsch teil. Unter ihnen Julian Beyer und Dennis Kittler.
07.11.12 Alt-Rudow 18 Neonazis sammeln sich für ca. eine halbe Stunde gegenüber der Alten Dorfschule, in welcher eine "Veranstaltung gegen Rechts" stattfindet. Sie zeigen ein Transparent der NPD und verteilen Flugblätter, für die sich Jan Sturm verantwortlich zeichnet. Anmelder ist Sebastian Schmidtke. Mit dabei sind die Neonazis Sebastian Thom, Jan Sturm, Julian Beyer, Gordon Bodo Dreisch, Dennis Kittler, Roman Kische und weitere Neuköllner.
01.11.12 Alt-Buckow Es werden neonazistische Parolen und Verweise auf die Homepage des "NW-Berlin" gesprüht
November 2012 Neukölln Nach eigenen Angaben gründet die rechte Partei "Die Republikaner" einen neuen "Kreisverband Süd-Ost", zuständig für die Bezirke Neukölln und Treptow-Köpenick.
08./09.10.12 Britz / Waßmannsdorf / Schöneweide / Spandau / Tegel Neonazis besprühen in der Gutschmidtstr. den Gehweg, mehrere Fassaden, den Zaun des Jugendzentrums Anton-Schmaus-Haus u.a. mit rund zwei Dutzend neonazistischen Parolen, NS-Symbolen und Hinweisen auf die Homepage des "NW-Berlin". Hinterlassen wird die Drohung "Ihr interessiert uns brennend" (in Anspielung auf die mehrfache Brandstiftung durch Neonazis). In der Dörchläuchtigstr. wird ein Gedenkstein für ein NS-Opfer mit derselben Farbe mit NS-Symbolen beschmiert.
Bei einem Wohnhaus in der Hufeisensiedlung wird das Glas der Wohnungstür eingeschlagen. (Die Bewohner_innen wurden schon mehrfach attackiert, da sie die Annahme von NPD-Wahlwerbung verweigert hatten. Siehe Einträge 17./18.07.12, 03./04.06.12, 13.09.11 und 19.11.11)
In Wassmannsdorf (Brandenburg, Stadtgrenze Rudow) wird ein Flüchtlingsheim angegriffen. Es wird ein Zaun zerschnitten, ein Fenster und zwei Glastüren mit Steinen eingeworfen, Farbflaschen geschmissen und ein Hakenkreuz und der Schriftzug “Rostock ist überall - NW Berlin” gesprüht. Eine Farbflasche verfehlt nur knapp den Kopf einer schlafenden Person, sie bekommt Farbe und Scherben ab.
In der Hasselwerder Str. in Schöneweide wird der Briefkasten eines Nachbarschaftshauses gesprengt und zwei Scheiben eingeschmissen.(Der Verein engagiert sich gegen Rechts und wurde schon mehrfach angegriffen).
In der Bismarckstr. in Spandau werden bei einem SPD-Büro die Rollläden mit NS-Parolen besprüht.
In der Schloßstr. in Tegel wird bei einem Büro der Partei Die Linke ein Fenster eingeworfen, die Fassade mit Farbe beschmiert und auf dem Gehweg Parolen gesprüht. Am Abend nehmen Neonazis, unter ihnen der Neuköllner NPDler aus dem NW-Berlin-Umfeld Sebastian Thom, an einer rassistischen CDU-Veranstaltung im Ostburger Weg unter dem Titel "Asylbewerberheim in Rudow?" teil.
05.10.12 Potsdam Insgesamt neun Neonazis halten eine rassistische Kundgebung ab. Unter ihnen der Neuköllner Jan Sturm.
04./05.10.12 Rudow / Charlottenburg / Kreuzberg Neonazis beschmieren eine Hauswand und eine Gedenktafel für NS-Opfer mit Parolen in Alt-Rudow.
An einer Mauer vor der „Ewigen Flamme“ am Theodor-Heuss-Platz wird ein Hakenkreuz und NS-Parolen in einer Größe von etwa sechs mal einem Meter gesprüht.
In der Waldemarstr. werden an einem linken Laden NS-Symbole und ein Hinweis auf die Homepage des "NW-Berlin" geschmiert.
09.09.12 U-Bhf Neukölln / U-Bhf Karl-Marx-Str. Am Morgen wird ein Fahrgast von einem Mann mehrfach rassistisch bleidigt und vom U-Bhf Neukölln bis U-Bhf Karl-Marx-Str. verfolgt. Außerdem zeigt der Mann mehrfach den Hitlergruß.
27./28.08.12 Herrfurthplatz Beim SPD-Bürgerbüro sprühen Neonazis den Schriftzug »Rache für Dortmunt« (Rechtschreibung wie im Original) - offenbar eine Anspielung auf Verbote von Neonazi-Organisationen aus dem Spektrum der "Autonomen Nationalisten" in Nordrhein-Westfalen.
23.08.12 Fritz-Reuter-Allee Ein Jugendlicher, der rechte Aufkleber entfernt, wird von vermummten Neonazis gestoßen, beschimpft und mit Faustschlägen ins Gesicht geschlagen. Anschließend flüchtet der Neonazi. Wenige Stunden später trifft der Angegriffene erneut auf zwei Neonnazis, die ihn bedrohlich auf den Vorfall ansprechen. Der Jugendliche muss sich mit einer Gehirnerschütterung, Prellungen am Körper und eingeschränkter Sehfähigkeit in einem Krankenhaus behandeln lassen.
21.08.12 S-Bhf. Sonnenallee Eine Frau beleidigt unvermittelt eine Mutter und deren Kinder, die gemeinsam auf dem S-Bahnhof warten, rassistisch und sprüht dem sechsjährigen Sohn Reizgas ins Gesicht. Die Täterin flüchtet mit der S-Bahn, der Sechsjährige muss wegen Reizungen an Augen und Atemwegen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.
19.08.12 U-Bhf. Hermannstr. / U-Bhf. Schönleinstr. Gegen 4 Uhr morgens wird eine Person es am U-Bhf. Hermannstr., während der Fahrt in der U-Bahn und beim Aussteigen am U-Bhf. Schönleinstr. mehrfach transphob bzw. homophob durch zwei Fahrgäste beleidigt.
17./18.08.12 Neue Späthstraße / Haarlemer Straße In der Gegend wird eine größere Anzahl rechter Aufkleber verklebt. Thematisiert wird der Todestag des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß.
14./15.08.12 Neukölln Am Nachmittag werfen Neonazis des "NW-Berlin" Zettelchen mit rechten Parolen vom Parkdeck der Gropiuspassagen in der Johannisthaler Chaussee. Auch in anderen Neuköllner Ortsteilen und weiteren Bezirken verkleben Neonazis vereinzelt Plakate und Aufkleber (u.a. Blumenviertel, Alt-Rudow), hängen Holzkreuze auf (u.a. Fritz-Erler-Allee) und sprühen Parolen (u.a. Neudecker Weg). Thematisiert wird der Todestag des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß.
14./15.08.12 Wildhüterweg / Alt-Rudow Im Bereich vom Wildhüterweg bis zur Gerlinger Straße werden etwa 80 Plakate mit Neonazi-Parolen an Stromverteilerkästen, Abfallbehälter und Litfaßsäulen geklebt. Auch in der Gegend um Alt-Rudow tauchen vereinzelt Plakate auf.
17./18.07.12 Hufeisensiedlung / Parchimer Allee Erneut kommt es zu einer Attacke gegen die Wohnung einer Familie, ein Fenster wird mit Steinen eingeworfen. Die Tat steht im Zusammenhang mit mehreren ähnlichen Vorfällen in jüngerer Vergangenheit, bei denen u.a. der Briefkasten gesprengt, die Scheiben wiederholt eingeworfen und Bewohner_innen bedroht wurden. (Siehe Einträge 03./04.06.12, 13.09.11 und 19.11.11) Am U-Bhf Parchimer Allee wird ein Imbiss mit rassistischen, neonazistischen Parolen und NS-Symbolen besprüht. Entlang der Parchimer Str. Richtung Buschkrugallee werden NPD-Plakate mit rassistischem Inhalt geklebt.
11.07.12 U-Bahnhof Britz-Süd Ein Ehepaar wird rassistisch beleidigt. Die hinzugerufene Polizei ahndet nicht die Beleidigungen, sondern ermittelt gegen die Betroffenen wegen einer angeblichen Körperverletzung gegen Beamte. Vor Gericht gibt es erhebliche Zweifel an der Version der PolizistInnen.
10.07.12 Neuköllnische Allee Die Polizei durchsucht das Gelände des "Reichsbürger" Daniel Schwartz und beschlagnahmt tonnenweise illegale Chemikalien, die sich teilweise auch für den Bau von Sprengsätzen nutzen lassen. Schwartz betreibt einen Handel mit Technik für Feuerwerk, Chemie und Sprengungen. Bereits im April (s. Eintrag 25.04.12) durchsuchte die Steuerfahndung das Gelände wegen langjähriger Steuervergehen. Die neonazistischen "Reichsbürger" erkennen die Bundesrepublik und das Grundgesetz nicht an, am Eingang des Geländes hängt ein Schild: "Republik Freies Deutschland Hoheitsgebiet". Aus diesem Spektrum sind wiederholt rassistische und antisemitische Drohungen bekannt geworden. (Siehe u.a. Eintrag 10.02.12)
06.07.12 Friedelstraße An einem linken Ladenprojekt wird das Türschloß verklebt.
04.07.12 U-Bhf Leinestraße Im U-Bahnhof werden um 16.00 Uhr zwei Mitarbeiter der BVG von einem 30-jährigen Mann rassistisch beleidigt und angegriffen. Einer der BVG-Mitarbeiter erleidet Schnittverletzungen durch eine geworfene Bierflasche, sein Kollege wird von dem Hund des Täters gebissen.
30.06.12 Hermannplatz Ein 27-jähriger Mann beleidigt in der U-Bahn Linie U8 und auf dem U-Bahnhof Fahrgäste und einen Sicherheitsmitarbeiter rassistisch und macht den "Hitlergruß". Polizist_innen, die den im Rollstuhl sitzenden Mann aus dem U-Bahnhof bringen, tritt er und wirft eine Flasche auf das Polizeifahrzeug.
17.06.12 Friedrichshain An einer Kundgebung der NPD nehmen 36 Neonazis teil. Unter ihnen auch Neuköllner, u.a. Sebastian Thom, Christian Stein, Jill-Pierre Glaser und Julian Beyer.
09.06.12 Treptow-Köpenick Beim "Fest der Demokratie" und abends bei einem antifaschistischen Konzert in Schöneweide versuchen Neonazis mehrfach zu stören. Unter ihnen der Neuköllner Neonazi Christian Stein.
08.06.12 Elsenstr. Eine 47-Jährige beleidigt eine Frau, die mit ihren beiden Kindern unterwegs ist, rassistisch und droht ihr damit, sie abzustechen.
08.06.12 Mitte/Treptow-Köpenick 12 Neonazis der NPD nehmen an einer Anti-EU Kundgebung in Mitte vor dem Reichstagsgebäude teil. Unter ihnen auch Neuköllner Neonazis. Bei einer Aktion gegen Neonazi-Propaganda in Johannisthal provozieren die Neuköllner Neonazis Julian Beyer (NPD-Neukölln) und Christian Stein die Antifaschist_innen und versuchten die Aktion zu stören.
03./04.06.12 Berlin In der Neuköllner Hufeisensiedlung wird ein Briefkasten mit Pyrotechnik gesprengt. (Die Tat steht im Zusammenhang mit zwei Vorfällen in 2011, siehe Einträge 13.09.11 und 19.11.11). In der Nacht kommt es außerdem zu mehreren Neonazi-Sprühereien in Berlin. In Neukölln werden in der Jonasstr. und in der Friedelstr. an zwei linken Einrichtungen und einem Cafe NS-Symbole und die Kürzel "ANB" und "NW-Berlin" gesprüht. Ähnliche Sprühereien werden auch an einem linken Laden in der Kreuzberger Waldemarstr. angebracht. In Friedrichshain werden Parolen in den Flur eines Hauses gesprüht, in denen ein Antifaschist und seine Familie bedroht werden. In der Pankower Robert-Rössle-Str. werden eine Hausfassade und ein Denkmal für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie" mit NS-Parolen und -Symbolen beschmiert. In Köpenick werden neonazistische Symbole und Parolen und das Kürzel "NW-Berlin" an einen Jugendclub gesprüht und ebenfalls der Briefkasten mit Pyrotechnik gesprengt (Der Neonazi Alf Börm verliert hierbei seinen Ausweis am Tatort).
02.06.12 Neukölln Ein traditionell muslimisch gekleidetes Ehepaar wird von zwei männlichen Personen als „Vermummte" bezeichnet. Der ältere der beiden nimmt sein Bierflasche und holt zum Schlag gegen das Opfer aus. Mit den Worten: „Das hat der verdient!" hebt der Jüngere einen Pflasterstein auf und deutet einen Wurf an.
24.05.12 Rudow/ Treptow-Köpenick Die Polizei durchsucht die Wohnung von Sebastian Thom (Berliner NPD-Vorstandsmitglied und Vorsitzender der NPD Neukölln) in Rudow, sowie die Köpenicker NPD-Bundeszentrale und Wohn- und Ladenräume von Sebastian Schmidtke (Berliner NPD-Vorsitzender und Betreiber des Neonazi-Ladens "Hexogen") in Schöneweide. Beschlagnahmt werden aufgrund einer Ermittlung wegen Volksverhetzung über 900 CD's, Booklets und Aktenunterlagen. Auf der sog. "Schulhof-CD" wird laut Polizei zu "Hass und Gewalt gegen Migranten aufgerufen".
16./ 17.05.12 Sonnenallee Nach dem Abstieg von Hertha BSC aus der 1. Fussball-Bundesliga der Herren rufen offensichtliche Hertha-Fans auf der Sonnenallee mehrfach "Sieg Heil".
08.05.12 Königs Wusterhausen An einer Neonazi-Kundgebung nehmen neben anderen Berliner Neonazis aus dem Personenkreis um NW-Berlin die Neuköllner Roman Kische, Dennis Kittler, Julian Beyer und Christian Stein teil.
05.05.12 Kottbusser Damm/ Hobrechtstraße Eine Person, die mit dem Fahrrad auf auf dem Kottbusser Damm unterwegs ist, wird von einem Autofahrer transphob beleidigt, bedroht und bis in die Hobrechtstr. verfolgt. Ein weiterer Mann unterstützt die Attacke und versucht, die betroffene Person mit den Worten "Verpiss Dich hier!" vom Fahrrad zu treten, was nur sehr knapp nicht gelingt. Passant_innen reagieren nicht auf Hilferufe, die betroffene Person kann jedoch fliehen.
01.05.12 Hellersdorf/Hohenschönhausen Eine 45-köpfige Gruppe Neonazis hält insgesamt drei kurze Kundgebungen hintereinander ab. Unter ihnen auch die Neuköllner Neonazis Jan Sturm, Christian Stein und Dennis Kittler.
28.04.12 Friedrichsbrunner Straße Drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 35 und 47 Jahren werden gegen 19.20 Uhr von vier Personen zwischen 26 und 51 Jahren rassistisch beleidigt und bedroht. Die Wohnung der Betroffenen wird von den Tätern gestürmt. Zwei Menschen werden geschlagen und verletzt.
27./28.04.12 Columbiadamm Neonazis legen in der Nacht zwei Schweineköpfe im Eingangsbereich der Sehitlik-Moschee ab. Zwei Monate später ermittelt die Polizei den u.a. in Neukölln aktiven Neonazi Harald B. aus Lichtenrade als einen der TäterInnen. Bereits am 07./08.04.12 war die Moschee mit Farbbeuteln beworfen und ein islamfeindliches Bild eines Schweinekopfes hinterlassen worden (siehe Chronik-Eintrag 07./08.04.12).
26.04.12 Volkspark Hasenheide Ein 16-Jähriger beleidigt zwei Männer homophob und greift sie anschließend an. Nachdem sie auf seine Provokationen nicht eingegangen waren, nimmt er die beiden in den Würgegriff und drückt sie auf den Boden, um sie dort beide mit Schägen gegen den Kopf und Tritten in die Rippen zu attackieren. Die beiden Angegriffenen erleiden leichte Kopfverletzungen und begaben sich in ärztliche Behandlung, der Täter wird von der Polizei festgenommen.
25.04.12 Neuköllnische Allee Die Steuerfahndung geht mit einer Hausdurchsuchung wegen langjähriger Steuervergehen gegen den "Reichsbürger" Daniel Schwartz vor. Er betreibt laut Zeitungsberichten einen "Technikhandel für Feuerwerk, Chemie und Sprengungen". Es werden mehrere Fässer mit Chemikalien auf seinem Firmengelände gefunden, die zum Bau von Sprengsätzen geeignet sind. In einem Kriegsbunker lagert er zudem große Mengen Pyrotechnik. Die neonazistischen "Reichsbürger" erkennen die Bundesrepublik und das Grundgesetz nicht an und leugnen die Shoa. Aus diesem Spektrum sind wiederholt rassistische und antisemitische Drohungen bekannt geworden. (Siehe u.a. Eintrag 10.02.12)
23.04.12 Johannisthal Kurz vor 17:30 wird eine kleine Gruppe "Autonomer Nationalisten" auf einer Industriebrache am Segelfliegerdamm im Treptow-Köpenicker Stadtteil Johannisthal dabei beobachtet, wie sie vermummt mit einem Transparent posiert, ein pyrotechnisches Erzeugnis entzündet und von dieser Szenerie Handyfotos fertigt. Das Transparent, das von 3 Neonazis um den Neuköllner NPDler Julian Beyer präsentiert wird, wirbt für eine Website Neuköllner Neonazis und zeigt die Losung: "Linke Strukturen Angreifen und Vernichten!" (Rechtschreibung immer wie im Original). Erwartungsgemäß werden die gefertigten Fotos am nächsten Tag auf der beworbenen Website veröffentlicht. Sie werden um die Drohungen: "neukolln bleibt hart" und: "Wo bleibt euer Widerstand ? Bei uns startet schon der Angriff !" ergänzt.
22.04.12 Charlottenburg Beim Fußballspiel der beiden Berlin-Liga Vereine Tennis Borussia Berlin und TSV Rudow 1888 versuchen die Neuköllner Neonazis Patrick Weiss, Sebastian Thom, Marcel Königsberger, Julian Beyer, Thomas Schirmer und Timo Lennig in einer 25 Personen großen Gruppe vermeintlicher TSV Rudow-Fans ins Charlottenburger Mommsenstadion zu gelangen. Den bekannten Neonazis wird vom Tebe-Ordnerdienst der Zutritt verweigert. Nach längerem Hin und Her entscheiden sich die "Rudow-Fans" mit den sechs Neonazis wieder abzufahren. Bereits im Oktober 2011 war es bei der geleichen Partie in Rudow zu rechten Vorfällen durch Neonazis unter den Fans des TSV Rudow gekommen (s. Eintrag vom 30.10.11)
21.04.12 Sonnenallee Ein 30-jähriger und ein 41-jähriger Mann werden gegen 17.30 Uhr von vier unbekannten Tätern antimuslimisch beleidigt, mit einem Gürtel geschlagen und verletzt.
19.04.12 Platz der Luftbrücke In einer Parkanlage werden an mehreren Sitzsteinen mit Farbstiften aufgetragene islamfeindliche und rassistische Schriftzüge entdeckt. In der Vergangenheit waren immer wieder am und auf dem Tempelhofer Feld solche Parolen aufgetaucht (siehe Einträge 03.04.12, 11.06.11, 07.06.11 und 24.05.11)
16.04.12 Siegfriedstr. Ein schwarzer Mann wird um etwa 16.30 Uhr unvermittelt rassistisch beleidigt und mehrmals niedergeschlagen. Er muss im Krankenhaus behandelt werden.
16.04.12 S-Bahnhof Sonnenallee Ein wohnungsloser Mann wird gegen 23.00 Uhr auf dem S-Bahnhof Sonnenallee von drei unbekannten Männern geschlagen und verletzt. Der 26-jährige Berliner kann sich in eine S-Bahn retten und die Notbremse ziehen. ZeugInnen eilen ihm zur Hilfe.
16.04.12 Johannisthaler Chaussee Es werden mehrere Palakte der extrem rechten "Europäischen Aktion" entdeckt.
15.04.12 Johannisthal Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen an einem Fußballturnier der Berliner Neonaziszene teil. Insgesamt nicht mehr als 40 Personen aus dem Personenzusammenhang des "NW-Berlin" sind bei dieser Veranstaltung auf einem Bolzplatz am ehemaligen Flugplatz Johannisthal anwesend.
13.04.12 Marienfelde Mehrere Neuköllner Neonazis beteiligen sich an einem Aufmarsch. Dieser sollte ursprünglich in Neukölln stattfinden, wurde jedoch nach antifaschistischer Intervention nach Marienfelde verlegt.
07./08.04.12 Süd-Neukölln Neonazis verkleben an mehreren Süd-Neuköllner U-Bahnhöfen und vereinzelt an Straßen (u.a. im Blumenviertel) Plakate, die für einen geplanten, jedoch nicht durchgeführten, Neonazi-Aufmarsch in Neukölln werben. Außerdem werden Flugblätter zum selben Thema in Hausbriefkästen gesteckt.
07./08.04.12 Columbiadamm Die Sehitlik-Moschee wird in der Nacht mit mehreren Farbbeuteln beworfen. Außerdem hinterlassen die Täter_innen ein islamfeindliches Bild eines Schweinekopfes mit der Aufschrift "Frohe Ostern".
04./05.04.12 Rudower Str. Auf dem Gehweg in der Nähe vom Klinikum Neukölln gibt ein bislang Unbekannter gegen 1 Uhr 15 mehrere gezielte Schüsse auf eine fünfköpfige Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener ab. Dabei wird der 22-jährige Burak B. ermordet und zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren teils sehr schwer verletzt. Zwei weitere Begleiter blieben unverletzt. Da die Betroffenen Migrationshintergrund haben und wegen der Ähnlichkeit zum Vorgehen des rechtsterroristischen NSU ist von einem rassistischen bzw. neonazistischen Motiv auszugehen. Andere sinnvolle Erklärungen sind nicht ersichtlich.
03.04.12 Tempelhofer Feld Es werden insgesamt 20 islamfeindliche Schriftzüge mit Farbstiften auf Sitzsteine geschmiert.
28.03.12 Sonnenallee/Mareschstr. Es werden neonazistische Aufkleber geklebt.
26.03.12 Schudomastr./Mareschstr. Es werden NS-Symbole, eine gegen Linke gerichtete Parole und das Kürzel "ANB" geschmiert.
24./25.03.12 Parchimer Allee Neonazis verkleben rassistische NPD-Plakate und Aufkleber der NPD und der "Autonomen Nationalisten".
24.03.12 Frankfurt (Oder) Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen mit weiteren Berliner Neonazis an einem Aufmarsch teil.
23.03.12 Neukölln/Schöneweide Es finden polizeiliche Hausdurchsuchungen bei drei Neonazis statt, denen "üble Nachrede, Beleidigung, Volksverhetzung, Aufforderung zu Straftaten und Sachbeschädigung" vorgeworfen wird - rund um die Websites des "Nationalen Widerstand Berlin". Neben dem Berliner NPD-Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke und seinem Waffenladen “Hexogen” in Schöneweide werden auch zwei Wohnungen Neuköllner Neonazis durchsucht. Die beiden 25-jährigen Neonazis Patrick Weiß und Sebastian Thom (NPD) stehen im Verdacht, als "Führungspersonen der rechten Szene in Berlin" an mindestens neun Hauswänden großflächige Schriftzüge aufgesprüht und Fotos davon auf der Internetseite des "NW Berlin" eingestellt zu haben. (s. Eintrag vom 05./07.02.12)
22.03.12 Potsdamer Platz An einer NPD-Kundgebung nehmen auch Neuköllner Neonazis teil.
02.03.12 Schöneweide Die Neonazikneipe "Zum Henker" in Schöneweide feiert 3-jähriges Jubiläum. Unter den Anwesenden sind auch mehrere Neuköllner Neonazis. Einige von ihnen (Roman Kische, Dennis Kittler) befinden sich in einer Gruppe vermummter Neonazis, die versuchen, vom Gelände der Kneipe aus eine Antifa-Demo zu bedrohen und zu provozieren, die sich gegen Neonazistrukturen in Schöneweide richtet. Der vermummte Neuköllner Neonazi Robert Hardege filmt aus dem 1.OG die Demo.
01.03.12 Kormoranweg Eine Frau wird in einem Bus der Linie M 46 von einem anderen Fahrgast rassistisch beleidigt und nach dem Aussteigen auf den Arm und in den Bauch geschlagen und bespuckt. Anschließend flüchtet der Täter.
23.02.12 Helene-Wessel-Str. / Köpenicker Str. Neonazis überkleben einige Straßenschilder der Helene-Wessel-Str. mit dem Namen "Horst", um dem SA-Mitglied Horst Wessel zu huldigen.
Auf dem "Alten Friedhof" in der Köpenicker Str. legen sie an einem "Gefallenendenkmal" ein Pappschild mit Aufschrift zu Horst Wessel und Verweis auf die Internetseite des "nw-berlin" ab.
Horst Wessel wurde im NS als Märtyrer verehrt. Nach einer Schussverletzung hatten seine SA-"Kameraden" die Behandlung durch einen jüdischen Arzt abgelehnt. Wessel starb Tage später an einer Blutvergiftung.
20./24.02.12 Gutschmidtstraße Zwischen dem 20.02. und dem 24.02 werden die Scheiben des Gartenhauses und Bauwagens des „Anton-Schmaus Haus“ eingeworfen.
13.02.12 Dresden Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen mit weiteren Berliner Neonazis an einem Aufmarsch in Dresden teil. Sie tragen Fackeln, Fahnen und Transparente.
11.02.12 Rudower Spinne Neonazis führen unter dem Label "Freie Nationalisten Rudow" einen Infostand durch. Es wird für einen Neonaziaufmarsch Mitte Februar in Dresden geworben.
10.02.12 Columbiadamm Der Vorstand der Neuköllner Sehitlik-Moschee erhält einen neunseitigen Drohbrief mit rassistischem Inhalt. Der Brief enthält unter anderem Gewaltaufrufe gegen Muslime. Die Absender bezeichnen sich als "Reichsbürger". Vier Tage später erhält auch der Vorsitzende der türkisch-islamischen Gemeinde in Tegel einen solchen Brief.
05./07.02.12 Britz/Rudow Neonazis bringen in einigen Straßen Plakate und Sprühereien an, die sich auf einen Neonaziaufmarsch Mitte Februar in Dresden beziehen. Auch in anderen Stadtteilen werden diese Plakate geklebt.
04.02.12 Köpenick In der Bundesparteizentrale der NPD findet der Berliner Landesparteitag statt. Sebastian Schmidtke wird zum Landesvorsitzenden gewählt. Der Neuköllner Neonazi Sebastian Thom wird als Beisitzer bestätigt. Auch unter den TeilnehmerInnen sind mehrere Neuköllner Neonazis. Der Parteitag wird von Protesten begleitet.
04.02.12 Süd-Neukölln Neonazis stecken in einigen Straßen Flugblätter in Hausbriefkästen, deren Inhalt sich auf einen Neonaziaufmarsch Mitte Februar in Dresden bezieht. Auch in Lichtenberg tauchen diese Flugblätter auf.
03.02.12 Lipschitzallee Es wird eine mit blutähnlicher Farbe beschmierte menschengroße Puppe gefunden. Diese Puppe trägt ein Pappschild, dessen Inhalt sich auf einen Neonaziaufmarsch Mitte Februar in Dresden bezieht. Auch in anderen Stadtteilen und vereinzelt im ÖPNV werden ähnliche Puppen abgelegt. In der selben Nacht tauchen vereinzelte neonazistische Sprühereien zum selben Thema in Süd-Neukölln auf.
21.01.12 Harzer Str./
Sonnenallee
Die rechtspopulistische Partei Pro Deutschland Berlin verteilt ein rassistisches Flugblatt gegen Roma in Hausbriefkästen. Auch im angrenzenden Alt-Treptow taucht das Flugblatt u.a. in der Karpfenteichstraße auf.
14.01.12 Magdeburg Mehrere Neuköllner Neonzis nehmen an einem Aufmarsch teil und erfüllen z.T. auch organisatorische Aufgaben.
05.01.12 Karl-Marx-Str./ Mehringplatz Bei einer Privatwohnung werden erneut insgesamt drei Fensterscheiben eingeworfen. Die im Zimmer schlafende Person bleibt durch Glück unverletzt. Auch bei einem Büro der Partei Die Linke am Mehringplatz werden zum wiederholten Male die Scheiben zerstört. Bereits am 18. Mai 2011 waren sowohl bei dem Parteibüro, als auch in jener Wohung, Scheiben mit Pflastersteinen beschädigt worden. Vom Balkon der Wohnung hatte damals ein Plakat gegen Rechts gehangen. (siehe Eintrag vom 17./18.05.11)
2011
16.12.11 Karl-Marx-Str. Neonazis rufen von einem Balkon aus neonazistische Parolen, beleidigen Passant_innen und zeigen den Hitlergruß.
02.12.11 Grenzallee An einer Tankstelle wird ein Taxifahrer von einem anderen Kunden rassistisch beleidigt und angegriffen. Er erstattet Anzeige. Ein Zeuge bestätigt seine Aussage. (Quelle: ReachOut)
29.11.11 Schöneweide/ Zwickauer Damm Nachdem zwei polizeibekannte Neonazis einen 43-Jährigen in Schöneweide in einem Einkaufszentrum rassistisch beleidigen und körperlich attackieren, werden sie von der alarmierten Polizei kontrolliert und setzen anschließend ihren weg fort. Kurz darauf werden sie mit vier weiteren Neonazis erneut von der Polizei dabei beobachtet, wie sie neonazistische Parolen rufen. Im weiteren Verlauf werden sie an der Haltestelle Neuköllner Straße Ecke Zwickauer Damm von der Polizei erneut überprüft, können jedoch abermals ihren Weg fortsetzen.
19.11.11 Hufeisensiedlung Bei einer Wohnung werden mehrere Fenster mit großen Steinen eingeworfen. Im Haus schlafen zum Tatzeitpunkt zwei Kinder. Die Tat steht im Zusammenhang mit einer Bedrohung durch Neonazis im September (siehe Eintrag 13.09.11) da die Bewohner_innen die Annahme von NPD-Wahlwerbung verweigert hatten.
08./09.11.11 Gutschmidtstr. In der Nacht auf den 9. November, dem Jahrestag der Pogromnacht, verüben Neonazis erneut einen Brandanschlag auf das Jugendzentrum 'Anton-Schmaus-Haus' der linken Jugendorganisation 'Die Falken' in Britz. Mittels Brandbeschleuniger werden mindestens sechs Brandherde gelegt. Es entstehen schwere Brandschäden an der Fassade, an mehreren Fenstern und Türen und an Teilen der Inneneinrichtung. Vermutlich, um ein Ausbreiten der Flammen ins Innere zu ermöglichen, werden zwei Fenster zerstört. Das ASH stand kurz vor der Wiedereröffnung, nachdem es bereits in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni diesen Jahres einen Brandanschlag gegeben hatte, bei welchem große Teile des Gebäudes zerstört worden waren (siehe Eintrag vom 26./27.06.11).
30.10.11 Sportanlage Stubenrauchstraße Während und nach einem Fußballspiel der beiden Berlin-Liga Vereine TSV 1888 Rudow und Tennis Borussia Berlin werfen Fans des TSV Rudow Gegenstände auf TeBe-Fans und rufen rassistische, homophobe und NS-verherrlichende Parolen. Unter diesen Fans befinden sich mehrere Neonazis aus Neukölln, diese sind zum Teil auch offiziell als Ordner des TSV Rudow eingesetzt.
29.10.11 Bolzplatz Köpenicker Str. / Rudow Neonazis führen ein Fußball-"Gedenkturnier" zum zweiten Todestag von Jürgen Rieger durch. Der langjährige Neoanzikader Rieger, der vor zwei Jahren im Neuköllner Krankenhaus verstarb, hatte bundesweite Bedeutung für die Szene besessen.
28./29.10.11 U-Bhf. Rudow Zwei Mitarbeiter eines Imbisses werden von vier Neonazis im U-Bahnhof Rudow angegriffen. Die Neonzis beleidigen sie rassistisch, bewerfen sie mit einer Bierflasche und besprühen sie mit Pfefferspray. Beide werden verletzt, einer von ihnen kommt zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. 2013 werden u.a. die beiden Neuköllner Marcel Königsberger (gefährlicher Körperverletzung/zehn Monate auf Bewährung) und Christian Stein (zehn Monate auf Bewährung) als Täter verurteilt.
18.10.11 S-Bhf Hermannstraße Drei Kontrolleure werden auf dem S-Bahnhof Hermannstraße von einem 44-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Eine 20-jährige Zeugin wird ebenso rassistisch beleidigt, bespuckt und geschlagen. (Quelle: ReachOut)
18.09.11 Berlin Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus (AGH) von Berlin und zu den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) scheitern die rechten Parteien in Neukölln. Für die NPD waren unter anderem Jan Sturm, Sebastian Thom, Julian Beyer und Jill-Pirre Glaser als Direktkandidaten angetreten. Sie erreichen bei der BVV-Wahl in Neukölln 2,9 Prozent der Stimmen und scheitern somit knapp an der 3-Prozenthürde. Auch die neu angetretene rechtspopulistische "Bürgerbewegung Pro Deutschland" liegt nur bei 1 Prozent. Die rechtspopulistische Partei "Die Freiheit", die erstmalig in Berlin antritt, erhält ein deutlich schlechteres Ergebnis. War die NPD in er letzten Legislaturperiode noch mit den beiden Verordneten Jan Sturm und Thomas Vierk in der Neuköllner BVV vertreten, so wird in dieser keine Partei rechts der CDU vertreten sein. Im Wahlkampf setzte die NPD verstärkt auf ihr "gewohntes Terrain". In einigen Gegenden im Süden ist sie stark mit Propagandamaterial wie Wahlplakaten, Flugblättern und Aufklebern vertreten. Im Norden Neuköllns hält sie sich diesmal weitestgehend zurück. "Pro Deutschland" und "Die Freiheit" hingegen hatten sowohl im Süden, als auch, in geringerem Umfang, im Norden Plakate und sonstige Propaganda verbreitet.
17.09.11 U-Bhf. Rudow Die NPD führt einen Infostand durch.
16.09.11 U-Bhf. Rudow Insgesamt zehn bis zwölf Neonazis, unter ihnen bekannte "Autonome Nationalisten" aus Rudow, Steglitz und Tempelhof, versuchen die Standbetreuer_innen eines antifaschistischen Infostandes durch Pöbeleien zu provozieren.
13.09.11 Hufeisensiedlung Drei Neonazis bepöbeln und bedrohen Anwohner_innen, die von den Neonazis verteilte NPD-Wahlwerbung nicht annehmen wollen.
12.09.11 Goldammerstr. Ein 13-Jähriger wird an einer Bushaltestelle von mehreren Jugendlichen antisemitisch beleidigt und geschlagen.
06.09.11 Süd-Neukölln Die NPD führt Infostände am U-Bhf Lipschitzallee und am U-Bahnhof Britz-Süd durch. Außerdem fährt sie mit einem roten Lautsprecherwagen durch einge Straßen.
22.08.11 Lichtenberg / Neukölln Es wird bekannt, dass Berliner Neonazis aus dem Personenkreis um die Internetseite "NW-Berlin" seit einiger Zeit in der Lichtenberger Lückstraße einen geheimen Treffpunkt betreiben. Die unter einem Tarnverein angemeldete Ladenwohnung wird als Treffpunkt, Materiallager und Büro genutzt. Den Vorsitz des "Vereins" stellt der Neuköllner NPD-Kandidat Sebastian Thom (Kreisverbandschef von Neukölln und Kandidat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus und die BVV Neukölln 2011).
16.08.11 Hallesches Ufer (Kreuzberg) Der Neuköllner NPDler Sebastian Thom weist kurz nach 2 Uhr einen weiteren Neonazi an, einen Jugendlichen mit Reizgas zu attackieren. Der Jugendliche soll die insgesamt fünf Neonazis beim Aufhängen von NPD-Plakaten fotografiert haben.
13.08.11 Bösebrücke / Prenzlauer Berg Mehrere Neuköllner Neonazis der NPD- und Kameradschaftsszene nehmen an einer Neonazi-Kundgebung teil.
04.08.11 Britzer Damm / Tempelhofer Damm Die rechtspopulistische "Bürgerbewegung Pro Deutschland" hängt Wahlplakate auf. Mit dabei Lars Seidenstricker, Berliner Landesvorsitzender.
03.08.11 Parchimer Allee Die beiden NPD-Kandidaten Sebastian Thom (Kreisverbandschef von Neukölln und Kandidat für das Abgeordnetenhaus und die BVV Neukölln) und Julian Beyer (Kandidat für die BVV), greifen drei Personen an, die sie verdächtigen, NPD-Plakate entfernt zu haben. Beyer droht mit einem Messer und verletzt eine Person mit Pfefferspray. Auch bei Thom findet die Polizei anschließend Messer und Pfefferspray. Die verletzte Person muss von Rettungskräften versorgt werden.
24./25.07.11 Rixdorf An der südlichen Sonnenallee und im Rixdorfer Kiez werden Sprühereien, Plakate und Sticker der NPD angebracht.
16.07.11 Rudow Neuköllner Neonazis verteilen Flugblätter und bringen Aufkleber an.
15.07.11 Zwickauer Damm / Lipschitzallee Etwa 70 Neonazis ziehen in einer von NPD-Landesvorstandsmitglied Sebastian Thom (Kandidat für die Neuköllner BVV-Wahlen) angemeldeten Demonstration vom U-Bhf Zwickauer Damm zum U-Bhf. Lipschitzallee. Unter ihnen viele Neuköllner Neonazis. Hunderte Antifaschist_innen wenden sich auf einer Demonstration gegen Neonazi-Gewalt, protestieren aber auch konkret gegen den Aufmarsch an der aufmarschstrecke. In der Umgebung wurden kurz zuvor an mehreren Stellen NPD-Plakate geklebt.
14.07.11 Rathaus Neukölln Die rechtspopulistische "Bürgerbewegung Pro Deutschland" verteilt Flugblätter am Rathaus.
13.07.11 Rathaus Neukölln Bei Protesten gegen die Schließung von Jugendeinrichtungen kommt es zu einem Polizeieinsatz. Ein Demonstrant, der sich in der Haupthalle des Rathauses befindet, wird plötzlich hinterrücks von einem Polizisten gepackt und seine Arme werden ihm in den Rücken gedreht. Rabiat wird er zu Boden gebracht, in eine Ecke in der Vorhalle gezogen und gewalttätig fixiert. Eine Zeugin beobachtet, wie auf ihn eingeprügelt wird. Anschließend wird er in einen separaten Raum gebracht und mit Handschellen gefesselt. Die 'Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" verfolgt den Fall und sieht eindeutig ein rassistisches Tatmotiv gegeben. (Quelle und weitere Details: 'KOP'-Chronik)
09.07.11 U-Bhf. Britz-Süd / Neuruppin Ca. acht Neonazis führen mittags einen NPD-Infostand durch. Unter ihnen die Kandidaten für die kommende BVV-Wahl Jan Sturm, Jill Glaser, Sebastian Thom und Julian Beyer. Gleichzeitig nehmen mehrere Neuköllner Neonazis an einem Aufmarschversuch in Neuruppin teil und fotografieren z.T. gezielt Antifaschist_innen (Robert Hardege) und übernehmen koordinatorische Aufgaben (Marcel Königsberger).
28./29.06.11 Richardstraße Die Galerie "Olga Benario" wird erneut von Neonazis besprüht. Die Neuköllner Geschäftsstelle von „Bündnis 90/Die Grünen" wird mit einer neonazistischen Parole besprüht. Zum wiederholten Male wird die Geschäftsstelle der Partei "Die Linke" am Richardplatz mit Farbeiern beworfen.
26./27.06.11 Neukölln / Kreuzberg / Prenzlauer Berg Es kommt zu mehreren Attacken und Brandanschlägen von Neonazis auf alternative und antifaschistische Projekte in Berlin. In der Gutschmidtstr. wird das Jugendzentrum 'Anton-Schmaus-Haus' der 'Falken' angezündet. Die Fassade und die Inneneinrichtung werden zum Teil durch das Feuer zerstört. Eine Nacht zuvor hatte eine Kindergruppe in dem Haus übernachtet. An den Eingangstüren von einem Laden in der Waldemarstr. und an zwei Hausprojekten in der Kastanienallee und der Lottumstr. wird versucht, mit Papier Feuer zu legen. Das Feuer beschädigt die Türen der Wohnhäuser. Vor einem Hausprojekt in der Wilhelmstraße werden zwei Autos angezündet, die Fassade wird beschädigt. Ein Bewohner, der versucht zu löschen, kommt mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus.
25.06.11 U-Bhf. Wutzkyallee Neuköllner Neonazis führen einen NPD-Infostand durch.
19.06.11 S-Bahn zwischen S-Bhf. Hermannstr. und S-Bhf. Südkreuz Ein Mann wird von ca. sechs Neonazis, die T-Shirts mit der Aufschrift „Antifa Halts Maul!“ tragen, rassistisch und antisemitisch beleidigt, geschlagen und verletzt. Zeug_innen greifen ein.
17.06.11 Mitte An einer NPD-Kundgebung mit 59 Teilnehmer_innen nehmen auch neun Neuköllner Neonazis teil.
13.06.11 Lipschitzallee Bei Protesten gegen die Schließung von Jugendeinrichtungen kommt es zu einem Polizeieinsatz. Ein Demonstrant, der sich in der Haupthalle des Rathauses befindet, wird plötzlich hinterrücks von einem Polizisten gepackt und seine Arme werden ihm in den Rücken gedreht. Rabiat wird er zu Boden gebracht, in eine Ecke in der Vorhalle gezogen und gewalttätig fixiert. Eine Zeugin beobachtet, wie auf ihn eingeprügelt wird. Anschließend wird er in einen separaten Raum gebracht und mit Handschellen gefesselt.
Die 'Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" verfolgt den Fall und sieht eindeutig ein rassistisches Tatmotiv gegeben. (Quelle und weitere Details: 'KOP'-Chronik
12.06.11 Lipschitzallee Die rechtspopulistische Partei "Die Freiheit" führt einen Wahlkampfstand durch.
11.06.11 U-Bhf. Britz-Süd Neuköllner Neonazis führen einen NPD-Infostand durch.
11.06.11 Hasenheide Eine Passantin beobachtet ein Gespräch, bei dem ein Weißer Mann, der sehr aggressiv wirkt, auf einen Schwarzen Mann einredet. Sie erkundigt sich, was der aggressive Mann von dem anderen wolle. Unwirsch erläutert dieser ihr, dass sie eine polizeiliche Handlung störe. Es ist nicht zu erkennen, dass es sich um einen Beamten handelt, und so fragt sie den Betroffenen, ob er gewusst hätte, dass er gerade einer polizeilichen Maßnahme unterzogen werde. Dieser verneint und merkt an, dass er gerade vom Einkauf gekommen sei. Er zeigt seinen Einkauf und den dazu gehörenden Kassenbon. Dies ignoriert der Beamte und er erteilt dem Mann einen Platzverweis für 24 Stunden, augenscheinlich ohne Grund und ohne den Vorgang zu dokumentieren. Seine Dienstnummer händigt der Mann auch auf Nachfrage nicht aus. Die 'Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" verfolgt den Fall und sieht eindeutig ein rassistisches Tatmotiv gegeben. (Quelle und weitere Details: 'KOP'-Chronik)
11.06.11 Tempelhofer Feld Es werden insgesamt 17 neonazistische Parolen auf Begrenzungsblöcke geschmiert.
07.06.11 Tempelhofer Feld Vier Begrenzungsblöcke werden mit rassistischen Parolen beschmiert.
02.06.11 Richardstr. Ein muslimisches Ehepaar wird gegen 16.30 Uhr in der Richardstraße Ecke Richardplatz von zwei unbekannten Männern rassistisch beleidigt. Der Mann, der mit einer Bierflasche und einem Stein angegriffen wird, wehrt sich erfolgreich.
April/Mai 11 Neukölln In verschiedenen Teilen Neuköllns tauchen immer wieder Sprühereien, Plakate und Aufkleber von Neonazis mit rassistischem, NS-verherrlichendem und gegen Linke gerichtetem Inhalt auf.
25.05.11 Sonnenallee Zwei Frauen, eine davon mit einer Burka bekleidet, werden in Höhe der Grünanlage am Hertzbergplatz von einem Mann angeschrien, beleidigt, angespuckt, getreten, und mit Fäusten und einer Flasche gegen Körper und Kopf geschlagen. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung bei dem Mann findet die Polizei Munitionsteile.
25.05.11 Rathaus Neukölln Drei Personen der rechten "Bürgerbewegung Pro Deutschland" machen einen kurzen Infostand vor dem Rathaus.
24.05.11 Tempelhofer Feld Insgesamt 41 Sitzblöcke und Informationstafeln werden mit rassistischen Sprüchen beschmiert.
17./18.05.11 Neukölln / Kreuzberg Bei einer Privatwohnung in der Karl-Marx-Str., die ein Plakat gegen Rechts am Balkon hängen hat, wird mit Pflastersteinen eine Scheibe eingeworfen. Die Steine verfehlen nur knapp eine schlafende Person. Im Hof eines alternativen Hausprojekts in der Reichenberger Str. werden wahrscheinlich von Neonazis Mülltonnen angezündet. Ein Übergreifen der Flammen kann verhindert werden. Bei einem Büro der Partei Die Linke am Mehringplatz werden die Scheiben eingeworfen.
14.05.11 Mehringdamm / Neukölln Morgens trifft sich ein Grüppchen Neonazis an der Rudower Spinne, um mit der U7 zu einem geplanten Aufmarsch am Mehringdamm zu fahren. Am S-Bhf. Neukölln trefen sie mit einer weiteren großen Gruppe aus Schöneweide zusammen. Am Mehringdamm kommen insgesamt 144 Neonazis aus Berlin und dem Bundesgebiet zusammen, werden jedoch von mehreren hundert Gegendemonstrant_innen am Loslaufen gehindert. Eine Gruppe Neonazis greift vier Sitzblockierer an und verletzt sie z.T. schwer. Unter den AngreiferInnen sind auch Neuköllner Neonazis. Anschließend fahren ca. 50 Neonazis wieder zurück nach Süd-Neukölln und versuchen dort in verschiedenen Gruppen im Bereich Zwickauer Damm, Wutzkyallee und Alt-Rudow aufzumarschieren, was jedoch von der Polizei verhindert wird. Die Neonazis werden kontrolliert und erhalten Platzverweise.
14.05.11 U-Bhf. Hermannplatz Eine Frau wird in einem Zug der Linie 8 aufgrund ihrer Halskette mit einem Davidstern von einem Unbekannten antisemitisch beleidigt. Außerdem schüttet er den Inhalt eines Kaffeebechers in ihre Richtung.
07.05.11 Rudow Neonazis bringen ca. 60 Plakate und Aufkleber im Bereich Alt-Rudow bis Krokusstraße und in der näheren Umgebung an. Zudem führen Neonazis, unter anderem Julian Beyer, mit Unterstützung durch Stefan Lux, Fraktionsgeschäftsführer BVV-Fraktion in Treptow-Köpenick, einen NPD-Infostand an der Rudower Spinne durch.
01.05.11 Bremen / Halle Es finden mehrere Neonaziaufmärsche im Bundesgebiet statt. In Bremen und Halle nehmen mehrere Neuköllner Neonazis an den Aufmärschen teil.
30.04.11 Wutzkyallee Neonazis führen einen NPD-Infostand durch.
24./25.03.11 Pannierstraße/Friedelstraße Der Briefkasten des linken Kneipenkollektivs „Tristeza“ in der Pannierstraße wird aufgebrochen und ein Aufkleber der Kampange "Ausländer Raus" verklebt. In der Chronik des NW-Berlin tauchen Namen von vermeintlichen Angestellten auf, welche vermutlich durch den Postdiebstahl gewonnen wurden. Beim Bar- und Galeriekolletiv „Ori“ in der Friedelstr. wird in der selben Nacht ebenfalls der Briefkasten aufgebrochen.
23.04.11 U-Bhf. Britz-Süd Neonazis führen einen NPD-Infostand durch. Außerdem schmieren sie mit Kreide rassistische und neonazistische Sprüche auf Gehwege.
18.04.11 U-Bhf. Lipschitzallee Die NPD Neukölln hat eine Kundgebung "gegen Fremdarbeiter" organisiert, an der 21 Neonazis von NPD und "Kameradschaften" teilnehmen, viele von ihnen aus Neukölln. Etwa 300 Menschen protestieren dagegen. Nach circa einer Stunde ziehen die Neonazis wieder ab.
17.04.11 Hermannstr. Neonazis schmieren mit blauer Farbe ein Hakenkreuz auf eine Friedhofsmauer.
13.04.11 S-Bhf. Neukölln Neonazis verteilen Flugblätter und stellen Kerzen und ein Kreuz "gegen den Volkstod" auf.
09.04.11 Johannisthaler Chaussee Neonazis führen einen NPD-Infostand durch.
02.04.11 Thomasstr. Ein 29-jähriger Mann wird von drei Männern rassistisch beleidigt und geschlagen. Der Mann hat sein Auto abgebremst, um die drei über die Straße gehen zu lassen. Ein Täter tritt dabei unvermittelt gegen das Auto, woraufhin der Fahrer aussteigt und ihn zur Rede stellt.
Anfang April 2011 Neukölln Im Rahmen einer sog. "Ausländer Raus Kampagne" verkleben Neonazis in mehreren Stadtteilen Aufkleber, sprühen Parolen und verteilen vereinzelt Flugblätter mit rassistischem Inhalt in Briefkästen.
25.03.11 Buckower Damm Vor der Wohnung eines Neonazis, der szeneintern als "Ausländer" gilt, zündet eine knapp 20-köpfige Gruppe von Neonazis Feuerwerk, hält ein Transparent und ruft rassistische Parolen. Die Neonazis selbst bezeichnen dies im Nachhinein als Aktion im Rahmen einer "Ausländer Raus Kampagne". Die Polizei stellt in der Nähe die Personalien von vier Neonazis fest.
10.02.11 Parchimer Allee Neonazis kleben Plakate, die für einen Aufmarsch in Dresden werben. Außerdem tauchen in der Gegend viele NPD-Aufkleber auf.
07.02.11 Hopfenweg / Lipschitzallee Es werden neonazistische Parolen und Verweise auf die Homepage des "NW-Berlin" gesprüht.
19.01.11 Reuterstr. Eine Hauswand wird mit gegen Linke gerichteten Parolen und NS-Symbolen besprüht.
18.01.11 Nord-Neukölln Ein Neonazi wirft gegen 21.30 Uhr eine Scheibe des Grünen-Büros in der Bertelsdorfer Str. ein, während sich darin Menschen befinden. Später in der Nacht werden hier noch die Schlösser verklebt. In mehreren Straßen werden an Hauswänden neonazistische Sprühereien angebracht. In der Thomasstr. werden die Reifen eines alternativ aussehenden Autos zerstochen.
08.01.11 Stubenrauchstr./ Treptow-Köpenick Gegen 2 Uhr sprüht der Neonazi Gordon Bodo Dreisch zusammen mit den Neuköllner Neonazis Dennis Kittler und Roman Kische (alle Ex-"Frontbann 24") Reizgas in einem Bus der Linie M11 auf Fahrgäste. Mehrere Fahrgäste erleiden Hustenanfälle, ein Brennen in den Augen und Atemwegsbeschwerden. Kittler bekommt ebenfalls Reizungen durch das Gas.
07.01.11 Karl-Marx-Str. Neonazis bekleben einzelne Straßenschilder der südlichen Karl-Marx-Straße mit Aufklebern mit der Aufschrift "Waldemar-Papst-Allee". In anderen Teilen Berlins gibt es ähnliche Aktionen. Waldemar Papst ließ 1919 Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermorden.
2010
13.12.10 Uthmannstr. Ein Hausbewohner wird mehrfach von seinem Nachbar antisemitisch beleidigt.
12.12.10 Karl-Marx-Str. Ein Passant wird von zwei Männern geschlagen und verletzt. Er hatte zuvor beobachtet, wie diese Männer eine türkische Familie rassistisch beleidigten.
08.12.10 Reuterstr. / Bendastr. Es werden mehrere NS-Symbole und neonazistische Sprüche geschmiert.
05./06.12.10 Neukölln / Kreuzberg In der Nacht kommt es zu mehreren Neonazi-Attacken in Berlin. In der Richardstr. werden die Jalousien einer Galerie mit NS-Symbolen und gegen Linke gerichteten Parolen besprüht. Bei einer Privatwohnung in Nord-Neukölln (die schon einmal Ziel von Attacken war, weil im Fenster ein Plakat gegen Rechts hängt) wird eine (äußere) Scheibe eingeschmissen. In der Reuterstr. und der Glasower Str. wurden Hauswände mit NS-Symbolen und Parolen besprüht. An die Hauseingangstür einer Anwaltskanzlei in der Urbanstraße werden NS-Symbole gesprüht. Des Weiteren machten die Täter das Kanzleischild mit Farbe unkenntlich und zerstörten die Klingel. Die Hauswand einer freien Zeitungsredaktion in der Blücherstr. wird beschmiert und im Eingangsbereich wird eine Fensterscheibe eingeworfen sowie der Schließzylinder der Eingangstür zur Redaktion und zu einem im Nachbarhaus befindlichen Skatergeschäft beschädigt.
01.12.10 Neukölln Im Hausflur eines Antifaschisten wird in der Nacht „Tod der roten Drecksau“ geschmiert und seine Namensschilder auf der Klingelanlage und auf dem Briefkasten werden mit roter Farbe gekennzeichnet.
Dezember 2010 Haberstr./ S-Bhf. Köllnische Heide Laut eigenem Bekunden verteilen Neonazis in der Gegend Flugblätter mit neonazistischem und anti-muslimischem Inhalt.
30.11.10 Nor-Neukölln Der Briefkasten eines Mitglieds der Partei „Die Linke“ wird mit der Drohung "Tod der Roten Drecksau" beschmiert. Sein Namensschild auf der Klingelanlage und auf dem Briefkasten werden mit roter Farbe beschmiert.
24.11.10 Friedelstr. Ein Hakenkreuz wird gesprüht.
20.11.10 Leinestr. Ein Mann wird in seinem Wohnhaus von einem extrem rechten Nachbar bedroht. Der Nachbar ruft Beleidigungen gegen Linke und Homosexuelle und Drohungen wie „Ich schlag dich tot“. Außerdem schlägt er die Tür ein, wobei der Wohnungsinhaber verletzt wird.
14.11.10 Friedhof Columbiadamm Wieder findet das alljährliche geschichtsrevisionistische "Heldengedenken" mit ca. 40 TeilnehmerInnen statt. Darunter befinden sich diesmal wieder Neonazis. Sie nehmen unwidersprochen an der Gedenkveranstaltung teil. Eine antifaschistische Kundgebung richtet sich gegen die Aufführung.
09.11.10 Seidelbastweg Es werden NS-Parolen gesprüht.
06.11.10 U-Bhf Britz-Süd, S-Bhf. Neukölln, S- und U-Bhf. Hermannstr. Neonazis verteilen Flugblätter.
06.11.10 Karl-Marx-Str. / Richardst. Es werden mehrere Hakenkreuze und rassistische Sprüche gesprüht.
29.10.10 Rathaus Neukölln Die rechtspopulistische "Bürgerbewegung Pro Deutschland" gründet im Rathaus ihren Neuköllner Kreisverband. Es nehmen knapp 40 AnhängerInnen an der Veranstaltung teil. Unter ihnen die Funktionäre Manfred Rouhs (Bundesvorsitzender) und Lars Seidensticker (Bundesgeschäftsführer), aber auch der Neuköllner NPDler Jan Sturm. Zum Vorsitzenden des neuen Kreisverbands werden der Rudower Immobilienkaufmann Oliver Ackermann gewählt, als Beisitzer fungieren der Selbständige Gunter Picht und der Rentner Bernd Stottmann. Mehrere hundert Menschen protestieren vor dem Rathaus gegen "Pro Deutschland".
29.10.10 Rudower Straße Ca. 15 Neonazis versuchen ein "Gedenken" für den vor einem Jahr im Neuköllner Krankenhaus verstorbenen Neonazikader Jürgen Rieger durchzuführen. Die Polizei hindert sie daran.
26./27.10.10 Reuterstr., Friedelstr., Kreuzberg Neonazis sprühen in der Reuterstr. NS-Symbole an einen Schaukasten eines Jugendclubs mit Informationen einer Initiative gegen Neonazis. Desweiteren wird ein Vereinslokal in der Friedelstr. mit NS-Symbolen besprüht und es wird das Türschloss verklebt. Außerdem wird an einem Ladengeschäft in der Kreuzberger Waldemarstr. versucht, das Türschloß zu verkleben und es werden NS-Symbole gesprüht. An einem weiteren Laden in der Manteuffelstr. in Kreuzberg wird ein Auslagenkasten angezündet. Das Feuer greift auf das Wohnhaus über und zerstört mehrere Fensterscheiben. Bei zwei Privatpersonen in Kreuzberg und Neukölln werden Morddrohungen an die Hauswand gesprüht und es wird ein Klingelschild zerstört.
24.10.10 Schillerkiez Es werden rassistische und nationalistische Zeitungen und Postkarten in Briefkästen verteilt.
23.10.10 Fontanestr. Die rechtspopulistische "Bürgerbewegung Pro Deutschland" führt mit ca. sieben Mitgliedern eine "Mahnwache" durch. Anwesend waren auch die Funktionäre Manfred Rouhs (Bundesvorsitzender) und Lars Seidensticker (Bundesgeschäftsführer). Etwa 100 Menschen protestieren dagegen.
22.10.10 Sonnenallee Eine Person wird von einem Mann mit "Sieg Heil" und rassistischen Sprüchen beleidigt.
14.10.10 Goldammerstr. Eine Person zeigt den "Hitlergruß".
13./14.10.10 Weisestr. An einer Hausfassade in der Weisestr. werden ca. 2 x 3 Meter hohe Israel-feindliche Schriftzüge und NS-Symbole gesprüht.
13.10.10 Rudow / Gropiusstadt / Britz Es werden in mehreren Straßen (u.a. Walterdorfer Chaussee, Eugen-Bolz-Kehre, Fritz-Reuter-Allee) NS-Symbole, rassistische und und nationalistische Parolen, sowie die Kürzel "ANB" ("=Autonome Nationalisten Berlin") und NPD gesprüht.
12.10.10 S-Sonnenallee, Böhmische Str., Schillerkiez Neonazis kleben Plakate, die für einen Aufmarsch in Leipzig werben.
12.10.10 Ehrenpreisweg Es werden NS-Symbole und NS-Parolen gesprüht.
09.10.10 Neudecker Weg Es werden eine rassistische Parolen und das Kürzel "ANB" ("=Autonome Nationalisten Berlin") gesprüht.
07.10.10 Silbersteinstr. Ein Anwohner findet in seinem Briefkasten einen Zettel mit rassistischen Sprüchen und Hakenkreuzen.
02.10.10 Breitunger Weg In mehrere PKW-Motorhauben werden Hakenkreuze geritzt.
30.09.10 Neukölln Neonazis sprühen in der Reuterstr. ein Keltenkreuz an einen Schaukasten eines Jugendclubs mit Informationen einer Initiative gegen Neonazis. In Gropiusstadt, Rudow und Britz werden unter anderem entlang der Fritz-Erler-Allee, im Grünen Weg und in der Johannisthaler Chaussee NPD/JN-Plakate und -Aufkleber und gesprühte Keltenkreuze entdeckt. Auch Boddinstr. Ecke Mainzer Str. werden viele NPD/JN-Aufkleber und Plakate entdeckt.
25.09.10 U-Bhf Britz-Süd / U-Bhf Rudow Neonazis führen sowohl am U-Bhf Rudow, als auch am U-Bhf Britz-Süd kurzzeitig Infostände durch. PassantInnen werden rassistisch angepöbelt.
18.09.10 U-Bhf Rudow / Schöneweide Ca. sieben Neonazis verteilen morgens an einem Stand Flugblätter. Ab Mittags findet ein von der NPD organisiertes Konzert in Schöneweide statt, an welchem knapp 200 Neonazis aus ganz Berlin teilnehmen. Unter ihnen auch Neuköllner Neonazis.
26.08.10 Lipschitzallee Auf Jacken, die an einem Bauzaun einer Baustelle hängen, werden Hakenkreuze und andere NS-Symbole, sowie "Heil Hitler" geschmiert.
26.08.10 Am Eichenquast In einem Parkhaus wird ein Hakenkreuz geschmiert.
21.08.10 Köpenicker Str. Mehrere Neonazis veranstalten ein Fußballturnier.
17./18.08.10 Nord-Neukölln In der Nacht sprühen Neonazis Parolen und NS-Symbole an Wände und Rollläden. Betroffen sind unter anderem Büros von SPD, Linkspartei, Grünen und der MLPD. Bei den Grünen werden zusätzlich Kingelschilder und Türschlösser beschädigt. Weitere Schmierereien gibt es an drei linken, alternativen Einrichtungen, eine Scheibe wird zerstört. Auch in Gropiusstadt (u.a. U-Bhf. Wutzkyallee), Buckow (u.a. Drusenheimer Weg), Britz (u.a. Fritz-Erler-Allee) und Rudow (u.a. Köpenicker Str., Zinnwalder Steig), sowie in anderen Bezirken kommt es in der Nacht zu Sprühereien und dem Anbringen von Klebern und Plakaten. In den meisten Fällen wird der Todestag des nationalsozialistischen Kriegsverbrechers Rudolf Heß thematisiert.
14.08.10 Bad Nenndorf An einem Neonazi-Aufmarsch nehmen Neuköllner und andere Berliner Neonazis mit eigenen Transparenten teil.
09.08.10 Hobrechtstr. Eine Person ruft "Sieg Heil" und NS-verherrlichende Parolen.
07.08.10 Reuterplatz Eine Person wird aus homophoben Motiven zusammengeschlagen.
07.08.10 Thomasstr. Auf die Wohnungstür eines Anwohners werden ein Hakenkreuz und antisemitische Sprüche geschmiert.
01.08.10 U-Bhf. Hermannplatz, U7 Ein 41-jähriger wird aus rassistischen Motiven unvermittelt von einem unbekannt gebliebenen Täter mit einem Schlagstock angegriffen. Zudem bedroht der Angreifer ihn mit einem Messer und beleidigt ihn rassistisch bzw. antisemitisch. Der Angegriffene kann weitere Schläge mit seinem Arm abwehren. Anschließend flüchtet der Täter aus dem Bahnhof. Das Opfer wird durch den Angriff am Arm verletzt.
01.08.10 Kirschnerweg Es werden neonazistische Plakate geklebt.
19./20.07.10 Schillerkiez Neonazis verkleben NPD- und "NW-Berlin"-Aufkleber in der Gegend um die Weisestraße und die Schillerpromenade.
17.07.10 Kiehlufer Auf das Auto eines Anwohners mit bosnischem Migrationshintergrund werden antiziganistische Sprüche und ein Hakenkreuz gesprüht bzw. in den Lack geritzt.
16.07.10 Am Eichenquast Es werden NS-Symbole und neonazistische und rassistische Sprüche gesprüht und in eine Hauswand gekratzt.
09.07.10 Malchiner Straße/ Parchimer Allee Zwei Männer werden von einem Mann rassistisch beleidigt und massiv bedroht. Die beiden Männer können den Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
07.07.10 Kienitzer Str. Mehrere männliche Gäste skandieren gegen 23.30 Uhr vor einer Kneipe nationalistische und nationalsozialistische Parolen und machen den "Hitlergruß".
07.07.10 Buckower Damm Es werden Hakenkreuze gesprüht.
02.07.10 Jahnstr. In einer Wohnung wird "Sieg-Heil" gerufen. Die Polizei entdeckt dort Abbildungen der Wehrmacht sowie einen großkopierten Personalausweis-Fake von Adolf Hitler.
30.06.10 Alt-Rudow Es werden NS-Symbole, das Kürzel "ANB" (="Autonome Nationalisten Berlin") und die Adresse der Internetseite des "NW-Berlin" gesprüht.
29.06.10 Glockenblumenweg Es werden NS-Symbole und das Kürzel "ANB" (="Autonome Nationalisten Berlin") gesprüht.
29.06.10 Groß-Ziethener Chaussee Aus einer Gruppe von drei Personen wird mehrfach laut "Sieg Heil" gerufen und der "Hitlergruß" gezeigt.
28.06.10 Johannisthaler Chaussee Es werden NS-Symbole und -Parolen gesprüht.
25.06.10 Kirchhofstr. Es wird ein Hakenkreuz gesprüht.
24.06.10 Schwertlilienweg Es werden NS-Symbole, neonazistische Parolen, "NPD" und das Kürzel "ANB" (="Autonome Nationalisten Berlin") gesprüht.
23.06.10 Ostburger Weg Neonazis beschmieren ein Trafohäuschen sowie die Fassade eines Ein- und eines Mehrfamilienhauses mit Kelten- und Hakenkreuzen.
17.06.10 Buckower Damm/ Hochspannungsweg Die Berliner NPD führt in Räumen des Grünflächenamtes eine Veranstaltung durch, Redner ist u.a. Udo Pastörs, der für die NPD in Mecklenburg-Vorpommern im Landtag sitzt. Es nehmen ca. 30 Neonazis daran Teil. Ein Neonazi erhält eine Anzeige wegen NS-Tätowierungen. Etwa 130 Personen protestieren gegen die Veranstaltung.
04.06.10 Leinestr. Zwei Fensterscheiben einer Privatwohnung, an denen sich ein Plakat gegen Rechts befindet, werden von Neonazis durch Steinwürfe zerstört. Die beiden Fenster sind beleuchtet, so dass die Angreifer davon ausgehen müssen, dass sie Menschen gefährden. In der Straße werden in der Nacht antifaschistische Plakate abgerissen und Neonazi-Plakate und -Aufkleber verklebt.
26.05.10 Böhmische Str. Ein Mann macht den "Hitler-Gruß" und ruft "Sieg Heil".
23.05.10 Tempelhofer Feld Am Abend gibt es eine Auseinandersetzung mit drei älteren Neonazis. Ein 45-jähriger Mann trägt ein T-Shirt mit einem Bild von Adolf Hitler und dem Slogan „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ aufgedruckt. Die Polizei, die gerufen wird, äußert Unverständnis, da dies angeblich nicht verboten sei. Den "Hitlergruß", den einer der Neonazis in ihre Richtung macht, ignoriert sie. Bei der Kontrolle der Personalien signalisiert die Polizei den Neonazis, von welchen Personen die Anzeige kommt. Nachdem die Polizei gegangen ist, singen die Neonazis das „Horst-Wessel-Lied“. Als sie aufgefordert werden, das zu unterlassen, gehen sie erst mit Flaschen und dann mit Zeltstangen auf die Gruppe der Zeugen los. Dabei wird eine Person verletzt. Acht Security-Mitarbeiter können die Neonazis unter Kontrolle bringen. Erst nach Presseberichten räumt die Polizei Fehler bei der Bewertung der Strafbarkeit der T-Shirt-Sprüche ein.
20.05.10 Lipschitzallee In ein Fenster eines Wohnhauses wird ein Hakenkreuz geritzt.
19.05.10 Hermannstr. An eine Eingangstür werden rassistische Sprüche und Hakenkreuze geschmiert.
19.05.10 Mittelweg In ein Fahrzeug wird ein Hakenkreuz geritzt.
14.05.10 Boddinstr. Ein Antifaschist wird gegen 0.30 Uhr von zwei Neonazis erkannt, mit Namen angesprochen und bedroht. Der Angesprochene flieht, als die beiden Täter sich über einen Angriff auf ihn absprechen und einer der Täter mit einem metallenen Gegenstand in der Hand auf ihn zu rennt.
13.05.10 Alt-Rudow, Bus 171 Zwei Frauen im Alter von 18 und 19 Jahren und ein Mann, die als TouristInnen aus Dresden in Berlin sind, werden von drei Neonazis rassistisch beleidigt. Dem 20-jährigen Mann wird mehrfach ins Gesicht geschlagen, wodurch er leichte Verletzungen erleidet.
10.05.10 Am Klarpfuhl Am Eingang zum Park wird ein Hakenkreuz gesprüht.
09.05.10 Lipschitzallee In ein Fenster einer Wohnung werden von außen Kratzer geritzt und Hakenkreuze geschmiert.
08.05.10 Buckower Damm / Hochspannungsweg Etwa 20 Neonazis nehmen an einer NPD-Veranstaltung teil. Redner ist u.a. Andreas Storr, NPD-Abgeordneter im Sächsischen Landtag. Der Neuköllner Neonazi Julian Beyer greift einen Journalisten an. Ein Wartehäuschen wird mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Veranstaltung wird von Protesten begleitet.
08.05.10 Niemetzstr. Ein Mann ruft im Treppenhaus NS-Verherrlichende Parolen.
07.05.10 Buckower Damm Ein Wartehäuschen wird mit Hakenkreuzen beschmiert und mit NPD-Aufklebern beklebt.
01.05.10 Prenzlauer Berg / Charlottenburg An einem nach wenigen Metern von Gegendemonstrant_innen blockierten Aufmarsch nehmen ca. 500 Neonazis teil. Parallel dazu versuchen ca. 300 Neonazis einen spontanen Aufmarsch am Kudamm durchzuführen, werden jedoch von der Polizei festgesetzt. An beiden Versuchen nehmen auch Neuköllner Neonazis teil, die z.T. organisatorische und koordinatorische Aufagaben übernehmen.
01.05.10 Elbestr. In den Briefkasten eines Hausbewohners wird ein Hakenkreuz geritzt.
23.04.10 Neuköllner Str. Eine Pizzeria wird mit einem Hakenkreuz beschmiert.
22.04.10 Leykestr. Eine Wohnungstür wird mit einem Hakenkreuz und einem antisemitischen Spruch beschmiert.
19.04.10 Gutschmidtstr. Neonazis beschmieren ein Gebäude des Bezirksamtes mit sieben in weißer Farbe aufgesprühten Hakenkreuzen.
19.04.10 Gutschmidtstr. / Rudower Str. / U-Bhf. Parchimer Allee Es werden insgesamt neun Hakenkreuze gesprüht.
16.04.10 Flughafenstr. Neonazistische Aufkleber (Bezug zum 1.Mai und NPD) werden verklebt.
16.04.10 Weserstr. Bei einer polizeilichen Maßnahme äußert sich ein Mann mehrfach rassistisch und fordert zum Töten von Schwarzen auf.
14.04.10 Neuköllner Str. / U-Bhf. Rudow Es werden rassistische Sprüche, NS-Symbole und das Kürzel "ANB" (="Autonome Nationalisten Berlin") gesprüht.
10.04.10 U-Bhf. Britz-Süd Ca. 10 Neonazis, u.a. Sebastian Thom, bauen einen Stand auf und verteilen Flugblätter.
10.04.10 Hermannplatz Ein Mann wird von mehreren unbekannten Männern antisemitisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen.
07.04.10 Rotraut-Richter-Platz Ein Mann beleidigt eine Person rassistisch. U.a. mit Äußerungen wie: "Du gehörst hier nicht hin" und "Du gehörst ins KZ". Anschließend macht er den "Hitlergruß" und ruft "Heil Hitler".
03.04.10 Gropiusstadt An eine Wohnungstür werden rassistische Sprüche und ein Hakenkreuz gesprüht.
03.04.10 Stolberg / NRW Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen an einem Aufmarsch teil. Marcel Königsberger macht Ansagen durch das Megaphon.
30.03.10 Ringslebenstr. In einem Keller werden mehrere Hakenkreuze gesprüht.
27.03.10 Neuruppin Der Neuköllner Neonazi Marcel Königsberger übernimmt bei einem Neonazi-Aufmarsch die Funktion des Ansagers über den Lautsprecherwagen.
27.03.10 Lichtenrader Damm Ein Mann zeigt den "Hitlergruß" und ruft "Heil Hitler".
26.03.10 Erkstr. NPD-Flugblätter werden in Briefkästen verteilt.
25.03.10 U-Bhf. Britz-Süd Im U-Bhf. wird ein Hakenkreuz geschmiert.
24.03.10 Blumenvirtel Eine Person erhält einen anonymen Brief mit rassistischem Inhalt und einem Hakenkreuz.
23.03.10 Groß-Ziethener Chaussee Es werden Hakenkreuze und die Kürzel "SA" und "SS" gesprüht.
23.03.10 Fritz-Reuter-Allee Etwa fünf NPD-Mitglieder und weitere Neonazis, unter ihnen Jan Sturm, versuchen eine Diskussionsveranstaltung der SPD mit dem Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky zu stören und skandieren rassistische Sprüche. Daraufhin werden sie von mehreren TeilnehmerInnen aus dem Saal gedrängt.
20.03.10 Schöneweide Mehrere Neuköllner Neonazis, unter ihnen Jan Sturm, nehmen an einer Veranstaltung in der Neonazi-Kneipe "Zum Henker" teil.
18.03.10 Trusestr. Bei einer Person wird ein Zettel in den Briefkasten geworfen, auf dem Beleidigungen und Hakenkreuze stehen.
17.03.10 Pannierstr. Passant_innen, die einen Mann, der auf offener Straße rassistische Parolen brüllt, zur Rede stellen, werden sexistisch und rassistisch beleidigt. Im weiteren Verlauf werden sie von ihm angegriffen und durch Faustschläge verletzt.
16.03.10 Glockenblumenweg / Prierosser Str. Es werden NS-Symbole, Parolen gegen Linke gesprüht, sowie die Kürzel "AGR" ("Aktionsgruppe Rudow") und "NSB" ("Nationale Sozialisten Berlin") gesprüht.
15.03.10 Alt-Rudow Es werden an eine Tür eines Supermarktes NS-Symbole und gegen Linke gerichtete Sprüche gesprüht.
13.03.10 S-Bhf. Neukölln/Rudower Spinne Etwa sieben Neonazis führen zwei kurze Flugblatt-Verteilaktionen durch. In den Morgenstunden stehen sie erst am S-Bahnhof und anschließend in Rudow. Mobilisieren wollen sie damit zu den Aufmärschen am 1.Mai in Berlin.
11.03.10 Rudow Es werden verschiedene neonazistische Schmierereien in der Straße Alt-Rudow, am U-Bahnhof Zwickauer Damm sowie in der Köpenicker Straße entdeckt.
11.03.10 U-Bhf. Zwickauer Damm / Köpenicker Str. Es werden Hakenkreuze und andere NS-Symbole, sowie rassistische und neonazistische Parolen gesprüht.
10.03.10 Alt-Rudow Es werden NS-Symbole, antisemitische und rassistische Sprüche, sowie die Kürzel "ANB" und "NPD" gesprüht.
09.03.10 U-Bhf. Zwickauer Damm Es werden Israel-feindliche und gegen Linke gerichtete Sprüche und das Kürzel "NSDAP" gesprüht.
08./09.03.10 Jonasstr. In der Nacht von Montag zu Dienstag werden zum wiederholten Mal einige Scheiben der Chile Freundschafts Gesellschaft beschädigt.
08./09.03.10 Friedelstr. In der Nacht von Montag zu Dienstag werden die Rollläden des Projektraumes "Ori" mit "C4 for Antifa" und zwei Keltenkreuzen besprüht.
08./09.03.10 Friedelstr. In der Nacht von Montag zu Dienstag wird erfolglos versucht das Schloss des Hausprojektes Friedelstr. 54 zu verkleben.
08./09.03.10 Neukölln In der Nacht von Montag zu Dienstag werden bei einer Privatperson Nachname, "Game Over" und "C4 for Antifa", sowie zwei Keltenkreuze an die Hauswand gesprüht.
08.03.10 Richardstr. Neonazis verteilen rund um die Richardstr. NPD-Flugblätter in Briefkästen.
08.03.10 Lupinenweg Es wird eine neonazistische Parole und ein NS-Symbol gesprüht.
04.03.10 Massantebrücke Es wird eine Parole mit Bezug zu einem Neonaziaufmarsch am 13.02. in Dresden gesprüht.
01.03.10 Pannierstr. Neonazis verteilen rund um die Pannierstr. NPD-Flugblätter in Briefkästen. Auch schon in den Tagen zuvor werden diese Flugblätter in der Gegend verteilt.
22.02.10 Nord-Neukölln Es werden in der Gegend um die Fuldastr., Weserstr., Weichselstr., und Pflügerstr. neonazistische Aufkleber verklebt.
20.02.10 Battenheimer Weg In einen PKW wird ein Hakenkreuz geritzt und es wird der Lack großflächig zerkratzt.
18.02.10 Alt-Rudow Es werden neonazistische Sprüche mit Bezug zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens, NS-Symbole und das Kürzel "AGR" (="Aktionsgruppe Rudow") gesprüht.
17.02.10 U-Bhf. Parchimer Allee / Schönefeld Ein 21-jähriger Vietnamese wird von Polizeibeamten am U-Bahnhof Parchimer Allee angetroffen und des illegalen Zigarettenhandels verdächtigt. Zeugen beobachten, wie er einige Zeit später auf einem verschneiten Acker in Schönefeld aus einem Polizeifahrzeug geworfen und verprügelt wird. Ein Arzt stellt später mehrere Prellungen fest. Man habe verhindern wollen, dass der Mann am Ort der Festnahme in Britz weiter illegal Zigaretten verkauft, hieß es. Anschließend habe er sich bei der Flucht auf einer Treppe verletzt. Laut der 'Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" kommt es immer wieder zu rassistischen Übergriffen durch die Polizei.
13.02.10 Dresden Mehrere Neuköllner und andere Berliner Neonazis fahren nach Dresden, um dort an Europas größtem, jährlich stattfindenden Neonaziaufmarsch teilzunehmen. Dieser scheitert jedoch an antifaschistischen Gegenprotesten.
12.02.10 U-Bhf. Rudow Drei Neonazis halten ein Transparent hoch, auf dem Parolen mit Bezug zum Neonaziaufmarsch am 13.02. in Dresden stehen und verteilen Flugblätter.
08.02.10 Kanalstr. Es wird eine neonazistische Parole mit Bezug zu einem Neonaziaufmarsch am 13.02. in Dresden gesprüht.
07.02.10 Nord-Neukölln An die Geschäftsstelle der Neuköllner Grünen wird erneut eine Neonaziparole, mit Bezug zum Aufmarsch am 13.02. in Dresden, gesprüht. Damit wird die Einrichtung bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen attackiert (siehe Einträge vom 25./26.01.10 und 13./14.12.09). Außerdem werden in mehreren Straßen rund um den Reuter-Kiez, aber auch in der Okerstraße, Neonazi-Aufkleber angebracht und linke Plakate abgerissen.
04.02.10 Michael-Bohnen-Ring Eine Person wirft Papierflieger mit rassistischer Beschriftung und Hakenkreuzen auf den Balkon einer muslimischen Familie.
02.02.10 Emser Str. Bei einem Kulturverein werden die Fensterscheiben eingeworfen. Im Fenster hing ein gegen Neonazis gerichtetes Plakat.
31.01.10 S-Bhf. Hermannstr. Gegen 1.30 Uhr wird ein alternativer Jugendlicher von zwei Neonazis bedroht. Einer der beiden versucht auch, den Jugendlichen körperlich anzugreifen.
30.01.10 Naumburger Str. Ein Baumarkt wird mit einem Hakenkreuz beschmiert.
27.01.10 Zossen Eine Holocaust-Gedenk-Kundgebung wird von ca. 15 Neonazis mit Trillerpfeifen, "Lüge"-Rufen und teils unter Zeigen des Hitlergrusses gestört. Dabei ist u.a. auch der Rudower Julian Beyer. Die Polizei greift nicht ein.
25./26.01.10 Berthelsdorfer Str. Bei der Geschäftsstelle der Neuköllner Grünen werden Klingel- und Schließanlage beschädigt, sowie Neonazi-Parolen angebracht, die Bezug auf den Aufmarsch am 13.02. in Dresden nehmen. In der selben Nacht wird auch das Bezirksbüro Reinickendorf der Partei "Die Linke" stark beschädigt.
24./25.01.10 Jonasstr./ Richardstr. Beim Kulturzentrum der Chile-Freundschaftsgesellschaft "Salvador Allende" e.V. wird eine Fensterscheibe durch Steinwürfe zerstört. Auch bei der "Galerie Olga Benario" wird das Glas der Eingangstür beschädigt. Im Umfeld beider Einrichtungen werden NPD-Aufkleber verklebt. Diese Projekte sind in der jüngsten Vergangenheit mehrfach Opfer von Angriffen durch Neonazis geworden (siehe Einträge vom 06./07.12.09 und 26./ 27.11.09 und 13.08.09).
In der selben Nacht werden auch beim Büro der "Naturfreundejugend Berlin" in Friedrichshain Scheiben durch Steinwürfe beschädigt.
16.01.10 Magdeburg An einem Neonaziaufmarsch nehmen mehrere Berliner Neonazis aus dem Umfeld der verbotenen Kameradschaft 'Frontbann 24' und der NPD teil. Unter ihnen u.a. der Neuköllner Sebastian Thom.
16.01.10 U-Bhf. Johannisthaler Chaussee Aus einer Personengruppe heraus kommt es mehrfach zu "Sieg-Heil"-Rufen.
15.01.10 Lichtenberg An einer NPD-Veranstaltung in einer Schule in Lichtenberg mit knapp 100 Bersucher_innen, nehmen auch mehrere Neuköllner Neonazis teil.
13.01.10 Lockenhuhnweg / Alt-Rudow / Ostburger Weg Es werden NS-Symbole, gegen Linke gerichtete Sprüche und die Kürzel "ANB" ("=Autonome Nationalisten Berlin") und "JS" ("Jungsturm") geschmiert.
06.01.10 Möwenweg / Gutschmidtstr. Es werden mehrere NS-Symbole, gegen Linke gerichtete Sprüche und das Kürzel "ANB" ("=Autonome Nationalisten Berlin") geschmiert und Neonazi-Aufkleber angebracht.
05.01.10 U-Bhf. Zwickauer Damm Es werden neonazistische Aufkleber verklebt.
2009
29.12.09 Rudow - Schönefelder Str. Gegen 22:40 wird ein 15-jähriger Punk wahrscheinlich von Neonazis getreten und geschlagen. Außerdem wird eine Glasflasche nach ihm geworfen. Als der Jugendliche sich auf ein Grundstück rettete und Anwohner alarmierte, flüchteten die Schläger in unbekannter Richtung. Der Punk musste mit schweren Verletzungen an Kopf, Oberkörper und Beinen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
24.12.09 Rudower Höhe Neonazis sprühen auf der Aussichtsplattform mehrere Hakenkreuze.
17.12.09 Rohrdommelweg Neonazis kleben an einer Schule viele NPD-Aufkleber.
16.12.09 Parchimer Allee Neonazis sprühen an eine Kolonie mehrere Hakenkreuze.
13./ 14.12.09 Neukölln/ Kreuzberg Neonazis werfen beim Kiezladen in der Friedelstr. die Scheiben ein. An der Cafe/ Bar Tristeza und dem Red Stuff-Laden (Kreuzberg) werden Sprühereien angebracht ("C4 for reds" und Keltenkreuz). Bei der Geschäftsstelle der Neuköllner Grünen in der Berthelsdorfer Str. wird das Schloss der Eingangstür verklebt. In der Weserstr. wird: "Deutsche wehrt Euch. Jetzt NPD wählen!" gesprüht. Auch in der Thomasstr. werden Neonazi-Sprühereien angebracht.
Wie der Tagesspiegel vom 20.12.09 berichtet, wurde zusätzlich auch: "an die Tür des Wohnhauses, in dem ein junger, im Bezirk gegen Rechtsextremismus engagierter Gewerkschafter wohnt, dessen Name, das als Nazisymbol verbotene Keltenkreuz und die Wörter „Neun Millimeter“ gemalt. Gemeint ist ein für Handfeuerwaffen übliches Kaliber".
06./07.12.09 Richardstr. Bei der Galerie Olga Benario werden von Neonazis die Scheiben eingeschmissen.
27.11.09 Elfriede-Kuhr-Str Eine Frau beleidigt ihre Nachbarin mit Migrationshintergrund mit der Drohung: "Hitler würde euch abbrennen".
26./ 27.11.09 Jonasstr. Bei dem Kulturzentrum der Chile-Freundschaftsgesellschaft "Salvador Allende" e.V. werden in der Nacht vier Pflastersteine in die großen Frontscheiben des Ladens geworfen. Der Laden wurde am 13.08.09 schon einmal von Neonazis angegriffen (s.unten).
25.11.09 Wutzkyallee Ein 17-Jähriger wird gegen 18 Uhr von einem Unbekannten, der als „Rechter“ beschrieben wird, rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Hund des Neonazis beißt dem Jugendlichen in den Rücken, sodass dieser im Krankenhaus behandelt werden muss.
20.11.09 Schöneweide Neuköllner Neonazis nehmen an einem spontanen Aufmarsch von ca. 100 Neonazis vor der Neonazikneipe "Zum Henker" teil.
19.11.09 Lipschitzallee Unbekannte sprühen an einen Aufzug rassistische Parolen.
19.11.09 Hermannstr. / Bus 167 Gegen 14.45 Uhr werden im Bus 167 zwei Frauen mit Kinderwagen von einer Frau und ihrem Begleiter rassistisch beleidigt. An der Hermannstraße Ecke Werbellinstraße spuckt die Angreiferin eine der Frauen an, wirft sie zu Boden und prügelt weiter auf sie ein. Eine andere Mutter mit Kinderwagen, die versucht dazwischen zu gehen, wird von dem Begleiter zurückgehalten. Sie ruft per Handy die Polizei. Keiner der anwesenden Fahrgäste greift ein und der Busfahrer ermahnt durch die Sprechanlage zur Ruhe. An der Haltestelle Boddinstraße steigen die Frau und ihr Begleiter unbehelligt aus. Die angegriffene Frau muss eine blutende Wunde am Kopf im Krankenhaus behandeln lassen.
15.11.09 Friedhof Columbiadamm Wieder findet das alljährliche geschichtsrevisionistische "Heldengedenken" mit ca. 50 TeilnehmerInnen statt (Berichte 2007 / 2008 / 2009). Unter diesen befinden sich diesmal wieder zwei Bundeswehr-Fallschirmjäger in Fantasie-Uniformen, aber auch viele Neonazis, u.a. der Berliner Landesvorsitzende der DVU Thorsten Meyer, der Neuköllner Sascha Kari (Mitglied im Berliner DVU-Vorstand) und weitere Berliner und Brandenburger DVU-Funktionäre. Sie nehmen unwidersprochen an der Gedenkveranstaltung teil und legen einen Kranz nieder. Vor dem Friedhof demonstrieren ca. 100 Antifaschist_innen unter dem Motto "Gegen jedes Heldengedenken! Deutsche Opfermythen angreifen!"
14.11.09 Wunsiedel/Bayern Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen zusammen mit anderen Neonazis aus Berlin an einem Aufmarsch teil. Jan Sturm (NPD Neukölln) ist hierbei organisatorisch eingebunden.
10.11.09 Dröpkeweg Unbekannte bringen an einem Briefkasten in einem Wohnhaus rassistische Drohungen an.
08.11.09 Buschkrugallee Neonazis schmieren rassistische Sprüche und ein Hakenkreuz an ein Sportstudio.
07.11.09 Halle An einem Neonaziaufmarsch nehmen mehrere Berliner Neonazis teil. Unter ihnen u.a. der Neuköllner Patrick Weiss.
05.11.09 Bruno-Taut-Ring Es werden Hakenkreuze und rassistische Parolen geschmiert.
31.10.09 Walnußweg An einen LKW werden Hakenkreuze und NS-Sprüche gesprüht.
27.10.09 Blumenviertel Neonazis sprühen in mehreren Straßen rassistische und gegen Linke gerichtete Parolen und nationalsozialistische Symbole und das Kürzel "ANB".
26.10.09 Seidelbastweg Neonazis beschmieren einen Briefkasten und einen Mülleimer mit rassistischen und gegen Linke gerichtete Parolen und nationalsozialistischen Symbolen, sowie dem Kürzel "ANB".
21.10.09 Rudow Es werden gesprühte Haken- und Keltenkreuze, sowie neonazistische Parolen u.a. an Stromverteilerkästen entdeckt. Die Polizei ermittelt wegen dem Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole und Sachbeschädigung. Besonders im Blumenviertel tauchen zur Zeit verstärkt rechte Sprühereien auf.
21.10.09 Blumenviertel Es werden NS-Symbole und -Parolen, gegen Linke gerichtete Sprüche, sowie das Kürzel "ANB" gesprüht.
19.10.09 Buckower Damm Unbekannte entwenden aus einem Briefkasten in einem Wohnhaus Post und lassen diese anschließend mit rassistischen Parolen beschriftet im Treppenhaus liegen.
17.10.09 Leipzig/ Rudower Spinne Wieder dient die Rudower Spinne morgens als Treffpunkt für mehrere Neuköllner Neonazis, die anschließend zu einem versuchten Neonazi-Aufmarsch nach Leipzig fahren.
10.10.09 Wissmannstr. Aus einer Gruppe von ca. 15 Personen zeigen 4 oder 5 Personen den "Hiltergruß" und rufen "Sieg Heil"
10.10.09 Berlin/ Neukölln Obwohl sich laut Polizei herausgestellt hat, dass der Anschlag auf die Neonazikneipe "Zum Henker" in Schöneweide (siehe voriger Eintrag vom 04.10.09) nicht von Linken verübt wurde, demonstrieren ca. 750 Neonazis aus Berlin und anderen Bundesländern vom Alexanderplatz zum S-Bhf. Landsberger Allee.
An dem Aufmarsch, der unter dem Motto "Vom nationalen Widerstand zum nationalen Angriff – Damals wie Heute – Kampf der Rotfront“" steht, nehmen ca. 15 Neonazis aus der Neuköllner Neonaziszene teil. Am Morgen treffen sich zuvor bis zu 30 Neonazis aus Neukölln und dem Brandenburger Umland an der Rudower Spinne, um gemeinsam zum Alexanderplatz zu fahren.
04.10.09 Schöneweide Ca. 250 Neonazis führen einen spontanen Aufmarsch durch. Anlass ist ein Brandanschlag auf die Neonazikneipe "Zum Henker" nachts zuvor, bei welchem drei Neonazis beim Versuch, das vermeintliche Fluchtauto der TäterInnen zu stoppen, verletzt wurden. Obwohl die Tatumstände unklar sind, behaupten die Neonazis "Linksextremisten" seien die Täter gewesen. Mehrere Rudower Neonazis beteiligen sich an dem Aufmarsch mit einem eigenen Transparent mit der Aufschrift "Die letzte Schlacht gewinnen wir! - Freie Nationalisten Rudow", abgebildet ist eine Gestalt mit Schusswaffe. Die Polizei greift nicht ein.
28.09.09 Neckarstr. Die Polizei nimmt einen stark alkoholisierten, 47-jährigen Mann fest, der wiederholt lautstark vom Balkon seiner Wohnung NS-verherrlichende, nationalistische Parolen ruft. Er beleidigt und bedroht die alarmierten PolizistInnen, so dass diese ihn erst durch den Einsatz eines Polizeihundes festnehmen können.
20.09.09 Hornblendeweg. An der 'Grundschule am Sandsteinweg' werden NS-Symbole gesprüht.
19.09.09 Neuköllner Str. Zwei Neonazis zeigen den "Hitlergruß".
19.09.09 Wathestr. Auf einen PKW werden NS-Parolen gesprüht.
13.09.09 Ostburger Weg Es werden NS-Symbole, "Anti-Antifa"- und NPD-Schriftzüge geschmiert.
05.09.09 Neudecker Weg Etwa zehn Neonazis halten sich auf dem "Meilenfest" auf. Nach Beendigung des Festes ziehen sie umher, belästigen Passant_innen, werfen mit Flaschen, zeigen den "Hitlergruß" und rufen "Sieg Heil".
Mitte September 2009 Neukölln/ Berlin Die Berliner NPD versendet vor den Bundestagswahlen Briefe an Menschen mit Migrationshintergrund. In dem im Stile einer amtlichen Bekanntmachung aufgemachten Schreiben werden die Betroffenen aufgefordert, sich auf ihre Ausreise vorzubereiten. In Neukölln sind davon unter anderem zwei Verordnete der Bezirksverordnetenversammlung, aber auch mehrere Schüler_innen beispielsweise der Albert-Einstein Oberschule betroffen. Verantwortlich für diese Aktion zeichnete der Berliner Landesvorsitzende der NPD Jörg Hähnel.
31.08.09 Elfriede-Kuhr-Str. Auf dem Gelände der Hannah-Arendt-Schule werden Hakenkreuze gesprüht.
27.08.09 Britz (Buckower Damm) Etwa 90 Neonazis aus Berlin und Umland führen eine vom "Frontbann 24" organisierte Spontan-Demonstration durch. Anlass war eine angebliche Vergewaltigung einer deutschen 19-jährigen durch 2 angeblich "südländisch wirkende" Männer. Am 3.9. gestand das "Opfer" gegenüber der Polizei, sich die Geschichte ausgedacht zu haben. Gegen sie wird nun wegen 'Vortäuschens einer Straftat' ermittelt.
23.08.09 Klettenweg Ein PKW wird mit rechten Parolen und einem Hakenkreuz besprüht.
21.08.09 Sonnenallee Im Jobcenter Sonnenallee äußert eine Kundin Lautstark rassistische Sprüche.
21.08.09 Seidelbastweg Es werden NS-Symbole und das Kürzel "ANB" gesprüht.
20.08.09 Groß-Ziethener Chaussee Wahlplakate werden mit Hakenkreuzen besprüht.
17.08.09 Otto-Wels-Ring Neonazis verkleben massiv Aufkleber, z.T. mit Bezug zu "Rudolf Hess".
16.08.09 Rudower Str. Wahlplakate werden mit Hakenkreuzen besprüht.
15.08.09 Gerlinger Str.. Ein Mann zeigt den Hitlergruß.
15.08.09 Kottbusser Damm Bei einer Demonstration wird ein Demonstrant von der Polizei darauf hingewiesen, dass die von ihm mitgeführte Fahne verboten sei. Daraufhin rollt er diese ein. Später wird er trotzdem durch Polizeibeamte rabiat aus der Deomonstration gezerrt, mit Handschellen fixiert, zur GeSa gebracht und dort erkennungsdienstlich behandelt. Da er sehr wenig deutsch spricht, versteht er nicht, was ihm vorgeworfen wird. Die 'Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" verfolgt den Fall und sieht eindeutig ein rassistisches Tatmotiv gegeben. (Quelle und weitere Details: 'KOP'-Chronik)
13.08.09 Jonasstr. Bei dem Kulturzentrum der Chile-Freundschaftsgesellschaft "Salvador Allende" e.V. werden in der Nacht von Neonazis die Fenster eingeschlagen. Außerdem werden im Umfeld der Einrichtung zahlreiche, frisch geklebte, NPD Aufkleber gefunden.
08.08.09 U-Bhf. Johannisthaler Chaussee Die NPD führt mit Unterstützung bekannter, gewaltbereiter Neuköllner Kameradschaftler einen ca. 1-stündigen Wahlkampfstand vor den Gropiuspassagen durch. Etwa acht Neonazis beteiligen sich daran.
05.08.09 Neuköllner Str. Ein Neonazi ruft zu einer Personengruppe "Scheiß Zecken" und NS-Parolen und zeigt den "Hitlergruß".
04.08.09 U-Bhf. Leinestr. Ein Mann ruft "Sieg Heil".
02.08.09 S-Bhf. Sonnenallee Zwei Neonazis rufen auf dem Bahnsteig mehrfach "Sieg Heil!" und treten eine Frau. Ein ihr zur Hilfe eilender Zeuge wird durch mehrere Faustschläge zu Boden geschlagen, so dass er das Bewusstsein verliert.
August 2009 Neukölln Laut eigenem Bekunden verteilt die rechte Vereinigung "Pro Deutschland - Berlin" eine Petition gegen den Bau der Imam-Reeza-Moschee in der Reuterstr. in einer Auflage von 10.000 Stück an Neuköllner Haushalte. Weiter behaupten sie, dass sie schon ca. 1000 unterschriebene Rücksendungen erhalten hätten.
30.07.09 Landreiterweg Auf einem Gelände einer Kita werden Hakenkreuze und NS-Parolen geschmiert.
29.07.09 Landreiterweg Auf einem Gelände einer Kita werden Hakenkreuze und rechte Parolen geschmiert.
25.07.09 S+U Bhf. Neukölln Die NPD führt einen Wahlkampf-Stand in der Emser Straße/Karl-Marx-Straße durch. Als ein Passant gegen 09.20 Uhr seinen Unmut über die Neonazi-Propaganda äußert, wird er von einem der Neonazis angegriffen und verletzt.
Auch am S-Bhf. Hermannstr. und - laut eigenen Angaben - in Süd-Neukölln finden im Anschluss weitere Infostände statt.
20.07.09 Karl-Marx-Str. Ein Mann ruft "Sieg Heil".
10.07.09 Hermannplatz Ein Mann äußert sich rassistisch und ruft "Sieg Heil".
07.07.09 Neuhofer Weg / Schirpitzer Weg Es werden NS-Symbole und die Kürzel "ANB" und "AGR" gesprüht.
Ende Juni bis Mitte August 09 Nord-Neukölln Neonazis verkleben in mehreren Nächten NPD-Flyer, verschiedene rechte Aufkleber und einige Plakate, u.a. mit der Aufschrift "Antifagruppen zerschlagen".
Die Klebeaktionen finden häufig im Wohnumfeld von bekannten NPD'lern statt. Wohl aus Furcht vor antifaschistischen Reaktionen geschieht dies jedoch ausschließlich früh morgens und in dunklen Seitenstraßen. Mitte August, noch vor der "heißen Phase" des Wahlkampfes, ebbt die Welle wieder ab.
30.06.09 Neuhofer Weg Es werden Hakenkreuze und neonazistische Parolen und das Kürzel "ANB" gesprüht.
24.06.09 Buckower Damm Ein Mann brüllt "Heil Hitler" von einem Balkon.
24.06.09 Am Rötepfuhl Auf einem Spielplatz werden Hakenkreuze gesprüht.
20.06.09 Neumarkplan NS-verherrlichende Parolen werden gerufen.
09.06.09 Gradestr. In einem Bus werden 20 Hakenkreuze und NS-Sprüche geschmiert.
09.06.09 Britz - BVG Betriebshof Ein Busfahrer entdeckt diverse Neonazi Schmierereien, wie Hakenkreuze und "Sieg Heil" Schriftzüge, in einem Bus der BVG. Auf demselben Betriebshof waren bereits in der Vergangenheit schon öfter derartige Beschädigungen an Bussen festgestellt worden.
04.06.09 Kiehlufer Eine Hauswand wird mit Hakenkreuzen besprüht.
02.06.09 Hugo-Heimann-Str. Ein Hakenkreuz wird gesprüht.
März - Mai 09 Neukölln In den Monaten März, April und Mai führt die NPD an mehreren Wochenenden in Neukölln Infostände durch. So z.B. mehrfach an der Rudower Spinne, an der Johannisthaler Chaussee, am Mariendorfer Damm, etc. Die Stände sind durchweg von kurzer Dauer und finden wenig Anklang. Sie werden von Neonazis aus dem Neuköllner NPD- und Kameradschaftsspektrum betreut.
21.05.09 Brückenstr./Treptow Ca. 40 Neonazis aus Berlin und Brandenburg betrinken sich in dem Treptower Lokal "Zum Henker" und rufen neonazistische Parolen. Daran beteiligt sind u.a. die Neuköllner Neonazis Patrick Weiß und Thomas Schirmer.
08.05.09 Burg b. Magdeburg Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen an einem Aufmarsch teil.
07.05.09 Naumburger Str. Ein Wartehäuschen wird mit Hakenkreuzen und anti-muslimischen Sprüchen beschmiert.
03./04.05.09 Richardplatz Unbekannte kratzen ein Hakenkreuz in einen PKW. Außerdem stellt der Halter mehrere Einstiche in der Karosserie fest.
01.05.09 Köpenick An einem Fest der NPD in der Parteizentrale nehmen mehrere Neuköllner Neonazis teil.
28.04.09 Rudower Str. Ein Wartehäuschen wird mit Hakenkreuzen und nationalsozialistischen Sprüchen beschmiert.
27.04.09 Rudower Str. Ein Wartehäuschen wird mit Hakenkreuzen und rassistischen Sprüchen beschmiert.
25.04.09 Rudower Spinne Die NPD betreibt am Vormittag einen Infostand an der Rudower Spinne. Dieser wird jedoch bereits nach zwei Stunden beendet.
22.04.09 Karl-Marx-Str. Eine Schwangere wird im Karstadt-Schnäppchenmarkt von einem Detektiv verdächtigt, in der Umkleide an den Preisschildern manipuliert zu haben. Der Detektiv äußert sich ihr gegenüber sexistisch und abfällig. Die hinzugezogenen PolizistInnen nehmen sie und ihren Ehemann, der kaum Deutsch spricht, für zwei Stunden mit auf die Wache. Auch von den PolizistInnen werden die beiden herabwürdigend und verletztend behandelt. Diese Vorkommnisse versetzten die Schwangere in einen solchen (ärztlich belegten) Schockzustand, dass sie kurz nach ihrer Entlassung aus dem Polizeigewahrsam noch auf der Straße eine Beinahe – Fehlgeburt erlitt. Die 'Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" verfolgt den Fall und sieht eindeutig ein rassistisches Tatmotiv gegeben. (Quelle und weitere Details: 'KOP'-Chronik)
20.04.09 Rudower Spinne Die Rudower Neonazis Sebastian Thom, Patrick Weiß und Julian Beyer versuchen eine antifaschistische Kundgebung zum Jahrestag der rassistisch motivierten Brandanschläge auf zwei Wohnhäuser in Rudow auszuspähen.
18.04.09 Köpenick An einem "Frühlingsfest" der NPD in der Parteizentrale nehmen mehrere Neuköllner Neonazis teil.
15.04.09 Hermannplatz / Germaniapromenade Mehrere Plakate des Schwulen- und Lesbenverbandes werden beschädigt und beschmiert.
05.04.09 Schudomastr. Ein Hakenkreuz wird gesprüht.
April 09 Nord-Neukölln In den Aprilwochen werden mehrfach Stolpersteine in Nord-Neukölln beschmutzt.
28.03.09 U-Bhf Johannisthaler Chaussee / U-Bhf Rudow / Rathaus Neukölln Die NPD führt Infostände am U-Bhf Johannisthaler Chaussee und am U-Bhf Rudow durch. Diese werden u.a. von Jan Sturm und Sebastian Thom betreut. Auch die DVU ist mit einem Infostand in der Nähe des Rathaus Neukölln präsent.
28.03.09 Massantebrücke Hakenkreuze werden gesprüht.
27.03.09 Landgericht Moabit Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen an einer Kundgebung gegen "Kinderschänder" teil.
25.03.09 Rudower Str. Beim Tag der offenen Tür in der Liese-Meitner-Schule zeigen zwei Schüler den „Hitlergruß“.
21.03.09 U-Bhf. Johannisthaler Chaussee Die NPD führt einen Infostand durch.
21.03.09 Elfriede-Kuhr-Str. Auf einem Spielplatz wird ein Hakenkreuz gesprüht.
14.03.09 Fritz-Erler-Allee Unbekannte schmieren einen antisemitischen Spruch an eine Tankstelle und mehrere Hakenkreuze an Hauswände.
12.03.09 Otto-Wels-Ring Ein Hakenkreuz wird gesprüht.
04.03.09 U-Bhf. Johannisthaler Chaussee Mehrere Neuköllner Neonazis führen einen NPD-Infostand durch. Dabei versucht Sebastian Thom, Mitglied im Landesvorstand der NPD, vermeintliche Linke zu bedrohen.
22.02.09 Neuköllner Str. 257 Ein Türsteher einer Diskothek verwehrt einer Person den Zutritt mit den Worten: "Scheiß Nigger kommen hier nicht rein!".
19.02.09 Grüner Weg Ein Hakenkreuz wird gesprüht.
17.02.09 Wesenberger Ring Ein Ehepaar wird mit rassistischen Sprüchen beleidigt.
17.02.09 Neuköllner Str. Es wird ein Keltenkreuz an eine Hauswand gesprüht.
14.02.09 Dresden An dem größten Naziaufmarsch des Jahres in Dresden nehmen auch mehrere Neuköllner Neonazis teil.
11.02.09 Zossen An einer geschichtsrevisionistischen Kundgebung nehmen mehrere Rudower Neonazis der NPD und Kameradschaftsszene teil. Sie halten ein Transparent, das sich gegen die Allierten richtet.
09.02.09 Margueritenring / Alt-Rudow / Joachim-Gottschalk-Weg Es werden mehrere Neonazi-Sprüche und NS-Symbole, sowie das Kürzel "ANB" (="Autonome Nationalisten Berlin") geschmiert.
08.02.09 Maybachufer Auf einen Altkleidercontainer wird ein Hakenkreuz gesprüht.
06.02.09 Lahnstr. / S-Bhf. Sonnenallee Es werden mehrere Hakenkreuze gesprüht.
30.01.09 Donaustr. Es werden antisemitische Sprüche an eine Fassade geschmiert.
30.01.09 Kranoldstr. Ein Wohnhaus wird mit einem Hakenkreuz besprüht.
26.01.09 Grüner Weg Es werden mehrere NS-Symbole gesprüht.
23./24.01.09 Stubenrauchstr./ Neuköllner Str. Eine Gruppe von fünf betrunkenen rechten Fans des Hertha BSC (17-19 Jahre) wird von der Polizei vorläufig festgenommen, nachdem sie an einer Haltestelle randaliert, den "Hitler Gruß" gezeigt und antisemitische und nationalsozialistische Gesänge gegrölt hatten.
17.01.09 Magdeburg Mehrere Neuköllner Neonazis nehmen zusammen mit weiteren 'Kameraden' aus Berlin und Teltow-Fläming an einem Aufmarsch teil.
17.01.09 Bruno-Taut-Ring Unbekannte versuchten auf dem Dach eines PKW ein Feuer zu entfachen. Als sie von einem Zeugen angesprochen werden, flüchten sie. Die Polizei bestätigt ein rassistisches Motiv.
10.01.09 Bildhauerweg / Tischlerzeile Es werden mehrere Neonazi-Sprüche und NS-Symbole, sowie das Kürzel "AGR" (="Aktionsgruppe Rudow") gesprüht.
07.01.09 Zadekstr. Unbekannte sprühen einen Davidstern, in dem sich ein Hakenkreuz befindet auf eine Wand.
03.01.09 Rollbergstr. Ein Taxifahrer wird von einem Fahrgast rassistisch beleidigt.
2008
06.12.08 Rudower Spinne/ Lichtenberg Um gemeinsam zum Neonaziaufmarsch "Für ein nationales Jugendzentrum" nach Lichtenberg zu fahren, treffen sich am Morgen ca. 20 Neonazis aus Neukölln und dem Umland an der Rudower Spinne. Ca. 600 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet und unter Beteiligung von Neuköllner Neonazis (u.a. als "Anti-Antifa"-Fotografen unterwegs) marschieren am Nachmittag in Lichtenberg und werden dabei von starkem antifaschistischem Protest behindert.(siehe Bericht). Der Aufmarsch findet das sechste Jahr in Folge Anfang Dezember statt. In den Jahren zuvor ging es u.a. durch Neukölln
16.11.08 Columbiadamm Das alljährliche "Heldengedenken" auf dem Garnisonsfriedhof zum "Volkstrauertag" findet diesmal mit ca. 40 TeilnehmerInnen statt. Neben Bundeswehr- und ehemaligen Wehrmachtsangehörigen, soldatischen Traditionsverbänden, Burschenschaftlern und rechtskonservativen Politikern sind es auch in diesem Jahr wieder Neonazis der NPD und der DVU, die einträchtig und unwidersprochen Kränze niederlegen. Mit dabei diesmal u.a. Thorsten Meyer (Berliner Landesvorsitzender der DVU und für die NPD in der BVV in Lichtenberg), Sigmar-Peter Schuldt (Mitglied im brandenburgischen Landtag und brand. Landesvorsitzender der DVU) und Sascha Kari (langjähriger Neuköllner Neonazi-Aktivist). Mit einer Kundgebung protestieren ca. 80 Gegendemonstrant_innen gegen das "Heldengedenken". (siehe Pressemitteilung der ANA und des ABSO)
09./10.11.08 Mariendorfer Damm (Buckow) Die Polizei nimmt in der Nacht einen 43-Jährigen fest, nachdem er die Angestellten eines Imbisses rassistisch beleidigt, gegen die Verkleidung des Ladens getreten und die Scheibe bespuckt hatte. Bei seiner Festnahme leistet der Alkoholisierte Widerstand und versucht zu fliehen.
22.10.08 Hermannplatz/ Kottbusser Damm Bei einer antirassistischen kurdischen Solidaritätsdemonstration versuchen Neonazis am Rande Demonstrant_innen zu fotografieren. Der Kreisverband 3 der NPD veröffentlicht anschließend einen verwirrten, mit einem Bild der Demonstrant_innen versehenen Bericht im Internet.
18.10.08 Weichselstraße (Nord-Neukölln) Laut Polizeipressemeldung wird ein 8-jähriges Kind von einem offenbar alkoholisierten Mann mit rechten Parolen beleidigt und bespuckt. Anwohner_innen beobachten den Vorfall und alarmieren die Polizei, der Täter kann jedoch unerkannt flüchten. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Volksverhetzung übernommen.
18.10.08 Marzahn An einem Naziaufmarsch "gegen Kinderschänder" durch Marzahn, angemeldet von Gesine Hennrich (NPD, RNF), nehmen auch Neonazis aus Neukölln teil. Mit einem eigenen Transparent beteiligen sich u.a. Gordon Bodo Dreisch, Jenny Koch, Matthias Römer, Maurice Menz, Thomas Schirmer und Sascha Kari. Im hinteren Teil der Demo befinden sich Julian Beyer (mit schwarzer Fahne) und Sebastian Thom (mit Berlin-Fahne). Patrick Weiß versucht sich als Anti-Antifa, indem er Fotos von Gegendemonstrant_innen macht.
11.10.08 Saltykowstr. (Nord-Neukölln) Gegen 16.15 Uhr verlässt ein 49-Jähriger, laut Polizeibericht, einen Imbiss ohne seine Currywurst bezahlt zu haben und ruft mehrmals "Heil Hitler". Er wird nach einem kurzen Fluchtversuch festgenommen.
05.09.08 Boddinstr. (Nord-Neukölln) Der Ring Nationaler Frauen (RNF) der NPD führt mit nur 21 Neonazis (davon 4 Frauen) unter massivem Polizeischutz eine Saal-Veranstaltung in Nord-Neukölln durch. Aufgrund der Proteste von Linken und Anwohner_innen erreichten nicht mehr Neonazis den Veranstaltungsort.
02.09.08 Rudower Spinne Auf der Rudower Spinne werden vereinzelt Flugblätter aufgefunden und entfernt, die für den geplanten Neonazi-Aufmarsch am 06.12.08 werben. Im Blumenviertel tauchen zum wiederholten Male rechte Aufkleber und Sprühereien auf.
30.08.08 Rudower Spinne Neonazis verteilen an einem Infostand Flyer für ihren geplanten Aufmarsch am 06.12.08 mit dem alljährlichen Motto: "Für ein nationales Jugendzentrum".
30.08.08 U-Bahnhof Neukölln Es werden einige JN-Aufkleber gefunden und entfernt.
29.08.08 Siegfriedstr. In der Siegfriedstr. werden NPD-Aufkleber vorgefunden und entfernt, die teilweise gezielt an Fenster von Wohnungen geklebt wurden, in denen Menschen mit Migrationshintergrund leben.
24.08.08 Britz In der Parchimer Allee, der Buschkrugallee und der Rudower Strasse werden Neonazi-Aufkleber verklebt, u.a. von der NPD/JN und vom Wikingerversand.
23.08.08 Neukölln-Britz Die NPD demonstriert mit 130 Personen gegen den Bau von 2 Hindu-Tempeln in Neukölln. Es gibt vielfältige zivilgesellschaftliche und antifaschistische Proteste (Bericht auf Indymedia). Nachdem bereits vor der Demo der Anführer der verbotenen Kameradschaft Tor (Lichtenberg) verhaftet wurde, wird auch der vorbestrafte Rudower Nazi-Schläger und Mitglied im Landesvorstand der Berliner NPD Sebastian Thom kurzzeitig in Gewahrsam genommen. Der NPD-Presseverantwortliche und Ordner auf der Demo führte versteckt einen Schlagstock mit sich und wird daher von der Polizei vorzeitig nach Hause geschickt.
21.08.08 Reuterkiez (Nord-Neukölln) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag werden zwischen 2 Uhr und 6 Uhr im Reuterkiez ca. 60 Nazi-Sticker verklebt und linke Plakate entfernt. Bis Donnerstag Mittag sind die bunt gemischten Aufkleber von Widerstand.info, NPD, Anti-Antifa-Nürnberg und Pro Deutschland/ Pro Berlin wieder entfernt, bzw. überklebt. U.a. betroffene Strassen: Reuterstraße, Donaustr., Pannierstr.
13.08.08 Britz Im Vorfeld einer NPD-Demo am 23.8. tauchen unter anderem in der Blaschkoallee, der Buschkrugallee und der Fritz-Reuter-Allee Aufkleber der NPD Berlin und der Freien Kräfte Teltow-Fläming in größeren Mengen auf.
12.08.08 Sonnenallee (Nord-Neukölln)

Ein Spezialeinsatzkommando hat in der vergangenen Nacht gegen 23 Uhr 15 in der Sonnenallee zwei 26 und 38 Jahre alte Männer festgenommen. Anlass war eine Bedrohung mit einer Schusswaffe. Beide Männer, die im selben Haus wohnen, standen unter Alkoholeinfluss, als sie gegen 22 Uhr in der Wohnung des 26-Jährigen die Musik zu laut laufen ließen. Als zwei in Ghana geborene 17 und 20 Jahre alte Nachbarn an seiner Wohnungstür um Ruhe baten, wurden sie fremdenfeindlich beleidigt. Sie kündigten an, die Polizei zu rufen und kehrten in ihre Wohnung zurück. Als sie vom Balkon in den Hof blickten, sahen sie dort den 38-Jährigen, der sie erneut beleidigte und gleichzeitig mit einer Pistole auf sie zielte. Dann steckte er die Waffe in den Hosenbund und ging ins Haus zurück. Bei der Festnahme des 38-Jährigen wurde in seiner Wohnung die Pistole - eine Schreckschusswaffe - gefunden und sichergestellt. Ferner entdeckten die Beamten eine Reichskriegsflagge und Aufkleber der NPD. Der 26-Jährige wurde bereits mit Haftbefehl wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe wegen Diebstahls gesucht. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die weiteren Ermittlungen.

Quelle: Polizeiticker

19.07.08 Berlin-Lankwitz

Bei einer Vortrags-Veranstaltung des Kreisverbandes 3 der NPD vor etwa 40 Neonazis in Lankwitz sind auch Rudower Neonazis anwesend. So z.B. der für Gewaltstraftaten verurteilte "Autonome Nationalist" und Mitglied des Landesvorstands der NPD-Berlin Sebastian Thom.

Siehe auch: Bericht auf indymedia

16.07.08 Niederschöneweide

Etwa 30 Neonazis der NPD und der "Autonomen Nationalisten" versuchen, zuerst mit einer Kundgebung, später mit der bedrohlichen Verfolgung von Veranstaltungsteilnehmer/innen gegen eine antifaschistische Veranstaltung zum Thema "Nazis in den Parlamenten" vorzugehen. Die Polizei schaut zu. Beteiligt sind auch Rudower "Autonome Nationalisten".

Siehe auch: Bericht des ABSO

04.07.08 Neukölln - Britzer Damm

Polizeibeamte haben heute früh in Neukölln mehrere Musik-CDs mit volksverhetzenden Inhalten beschlagnahmt. Anwohner hatten gegen 0 Uhr 50 laute Musik aus einer Wohnung am Britzer Damm gehört und eine Streife alarmiert. In der Stereoanlage des 42-jährigen Mieters fanden die Polizisten eine CD mit rechtsradikaler Musik. Außerdem beschlagnahmten sie weitere zwölf Tonträger verschiedener Interpreten aus dem rechten Spektrum. Die Beamten brachten den 42-Jährigen zur Blutentnahme und leiteten Verfahren wegen Volksverhetzung sowie ruhestörenden Lärms ein. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Auch gegen einen 36-jährigen Besucher des Lärmverursachers ermitteln die Beamten. Er hatte sie mehrmals beleidigt.

Quelle: Polizeiticker

28.06.08 Berlin-Rudow

Neonazis veranstalten von 13:45 bis 14:45 Uhr eine Kundgebung am U-Bahnhof Rudow gegen ein "Hoffest für Demokratie und Toleranz." Unter den max. 25 Teilnehmer/innen aus NPD- und Kameradschaftspektrum ist etwa die Hälfte aus Neukölln. Es sind auch vier Neonazis der "Freien Kräfte Teltow-Fläming" (u.A. Marty Gansekow und Michael Skupin) darunter, die zeitweilig das einzige Transparent der Veranstaltung halten.

Quelle: Autonome Antifa Teltow-Fläming

21.06.08 Hermannstraße/ Silbersteinstraße Früh gegen 5 Uhr 30 wird ein 38-jähriger Mann aus Tempelhof von einem 21-Jährigen aus Marzahn rassistisch beschimpft und beleidigt. Dieser wird von der Polizei kurzzeitig festgenommen und dann entlassen.
08.06.08 Köpenick Beim Landesparteitag der NPD in ihrer Zentrale wird neben Thomas Vierk (BVV Neukölln) auch der Rudower Neonazi-Schläger Sebastian Thom in den Vorstand gewählt. Letzterer ist unter anderem für einen Angriff auf einen Wahlstand der Linken und auf einen Polizisten vorbestraft (s.unten).
03.06.08 Rudow (Blumenviertel) Zwei jugendliche Neonazis aus dem Blumenviertel werden wegen zweifachem versuchtem Mord verhaftet. Robert Hardege und Markus Pohle stehen unter dringendem Tatverdacht, 2 Brandanschläge auf Wohnhäuser von Familien mit Migrationshintergrund in ihrer Nachbarschaft verübt zu haben - einer der beiden ist geständig (s. 22.03.08 + 20.04.08). Der dritte Mittäter Julian Beyer, der ebenfalls im Blumenviertel wohnt, verbleibt auf freiem Fuß. Er war bereits an einer rassistischen Attacke in Schönefeld am 18.06.2006 (s.unten) beteiligt, wo er einem schwarzen Jugendlichen eine schwere Kopfverletzung zufügte. Alle drei werden von Antifas mit der neonazistischen Gruppierung "Division Rudow" in Verbindung gebracht, zu der sich im Jahr 2007 etwa 10 zwischen 15-19 Jahre alte Rudower Neonazis zusammengeschlossen haben (s. antifa-recherche-neukoelln.de.vu ).
31.05.08 U-Bahnhof Rudow Ein Mitarbeiter der BVG wird am Vormittag in einem U-Bahnzug am Endbahnhof der Linie 7 in Rudow angegriffen und beleidigt. Der 35-jährige Mann bat eine 42-jährige Frau gegen 10 Uhr 15 das Abteil zu verlassen, um mit der Reinigung beginnen zu können. Daraufhin beschimpft die Neuköllnerin den Mann rassistisch, schlägt und tritt auf ihn ein. Er erleidet leichte Kopf- und Beinverletzungen. Alarmierte Polizeibeamte nehmen die alkoholisierte Frau fest, die sich auch den Beamten gegenüber widersetzt, indem sie auch nach ihnen tritt. Bei der Personalienaufnahme stellen die Polizisten fest, dass gegen die 42-Jährige ein offener Haftbefehl besteht.
23.05.08 Berlin (u.a. Neukölln) "Autonome Nationalisten" verkleben auch in Neukölln schlecht gelayoutete Schwarz-Weiß-Aufkleber (Format: Din-A6), mit denen sie für ihre Berliner Internetseite werben. Dies bezeichnen sie dort großspurig als "Plakataktion".
13.05.08 Königs Wusterhausen
Gegen 19 Uhr marschieren knapp 100 Neonazis in einer angemeldeten Spontandemo unter dem Motto “Gegen Linke Gewalt” vom Fontanecenter aus durch das Neubaugebiet. Im Aufmarsch befinden sich u.a. Neonazis aus Berlin (René Bethage, Patrick Weiß (Neukölln)), Königs Wusterhausen (Mike Turau, Adrian Uhlig), Lübben und Cottbus. Am Rande werden Antifas bedroht. (Quelle: www.aakw.de.vu)
11.05.08 Spremberger Str. (Nord-Neukölln) Am späten Abend laufen zwei Neonazis unter 'Sieg-Heil'-Rufen durch die Straße und versuchen Haustüren einzutreten. Nach ca. einer halben Stunde kann die Polizei die beiden, die sich in einem Treppenhaus vertecken wollten, festnehmen.
08.05.08 Alt-Buckow Um 19:30 beginnt eine Saalveranstaltung der NPD in der Nähe des Buckower Dorfteichs vor ca. 80 ZuhörerInnen aus der Neonazi-Szene. Haupt-Redner am 'Tag der Befreiung' ist Udo Pastörs, der NPD-Fraktionsvorsitzende aus dem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern. Das Bezirksamt Neukölln stellte der NPD Räume in einer Behinderteneinrichtung zur Verfügung - trotz zahlreicher Proteste von Antifa und Zivilgesellschaft (u.a. vom 'Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland' (ABD)). Vor dem Veranstaltungsort protestieren ca. 150 Personen lautstark gegen die Neonazis und ziehen anschließend mit einer Spontandemonstration durch Buckow.
04.05.08 Süd-Neukölln Linke Jugendliche werden beim Flugblätter verteilen unvermittelt von zwei Neonazis bedroht und angegriffen. Die Neonazis sind dabei mit Schlagwerkzeugen und einem Messer bewaffnet und drohen den Jugendlichen sie "abzustechen". Diese können den Angriff vorübergehend stoppen und unverletzt flüchten.
30.04.08 Rudower Spinne/ U-Bahnhof Rudow Eine Gruppe von ca. 6 Neonazis steht gegen 19:00 Uhr am Ketchup-Imbiss und trinkt Bier. Darunter Timo Lennig, Patrick Weiß und Julian Schumann. Letzterer zeigt den Hitlergruß in Richtung vorbeikommender alternativer Jugendlicher.
26.04.08 Flughafenstraße (Nord-Neukölln) Gegen Mitternacht wird ein alternativer Jugendlicher auf der Flughafenstraße von zwei betrunkenen Neonazis angepöbelt und bedroht. Danach ziehen die beiden an einer Baustelle vorbei und randalieren auf dieser.
26.04.08 Rudower Fließ/ Rudower Höhe Unter dem Motto "Umweltschutz ist Heimatschutz" gehen wenige Neuköllner Neonazis durch Rudower Parks, sammeln Müll ein und verteilen Flugblätter (verantwortlich: Sebastian Schmidtke, JN Berlin), in denen sie eine neonazistische Begründung dieser Betätigung zu geben versuchen. Zwei vergleichbare "Aktionen" fanden auch im Abstand weniger Tage in Zossen und in Lichtenberg statt.
23.04.08 Köpenick (NPD-Zentrale) An einer NPD-Kundgebung mit 57 Personen nehmen auch Neonazis aus Neukölln teil. Darunter Sascha Kari und Sebastian Thom.
19./20.04.08 Rudow (Orchideenweg) / Blankenfelde Das Einfamilienhaus einer Familie mit türkischem Migrationshintergrund wird gegen 3:30 mit 4 Molotov-Cocktails beworfen, von denen zwei zünden und ein Partyzelt im Garten in Brand setzen. Das Feuer wird aber rasch bemerkt und kann schnell gelöscht werden. Neben dem Datum (dem Geburtstag Hitlers) gibt es sofort weitere Hinweise auf Neonazis als Täter. Der Briefkasten der Familie war in der Vergangenheit mit NPD-Aufklebern beklebt worden - auch das Auto der Familie wurde schon gezielt beschädigt. Zudem ist das Blumenviertel bekanntermaßen Wohnort einiger Rudower Neonazis, die bereits mit rassistischen Delikten auffielen.* Auch wurde am 22.3. ein ähnlicher Brandanschlag auf die nahegelegene Wohnung einer Familie mit bosnischem Migrationshintergrund verübt, was von der Polizei zunächst als 'unpolitische' Tat wahrgenommen und gegenüber der Presse verheimlicht wird (s. 22.03.08). Nach Hinweisen der Betroffenen übernimmt der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz der Polizei nun in beiden Fällen die Ermittlungen wegen versuchtem Mord.

Wenige Stunden später wird ein Döner-Imbiss im nahegelegenen Blankenfelde (Brandenburg) niedergebrannt. Die Polizei will einen politischen Hintergrund nicht ausschließen. Über gute Verbindungen zwischen Neonazis in Teltow-Fläming und Rudow berichten regionale Antifas beider Bundesländer seit Jahren immer wieder...

*Am 03.06.08 werden 2 jugendliche Neonazis aus der Nachbarschaft wegen Mordversuchs verhaftet. Robert Hardege und Markus Pohle stehen unter dringendem Tatverdacht, die Brandanschläge im Blumenviertel verübt zu haben - einer der beiden ist geständig. Der dritte Mittäter Julian Beyer, der ebenfalls in der Nachbarschaft wohnt, verbleibt auf freiem Fuß.
12.04.08 Lübben An einem Aufmarsch nehmen mehrere Neuköllner Neonazis teil. Wieder führen sie ein eigenes Transparent und ein Megafon mit.
05.04.08 Weimar An einem Aufmarsch nehmen mehrere Neuköllner Neonazis teil.
29.03.08 Lübeck Erneut nehmen mehrere Neonazis aus der Neuköllner Kameradschaftsszene und weitere Berliner an einem auswärtigen Aufmarsch teil. Diesmal in Lübeck.
22.03.08 Rudow (Fenchelweg) Versuchter Brandanschlag von Neonazis mit 2 Molotov-Cocktails auf das Wohnhaus einer Familie mit bosnischem Migrationshintergrund im Rudower Blumenviertel. Die Tat wird der von der Polizei zunächst als 'unpolitisch' behandelt und gegenüber der Öffentlichkeit verheimlicht. Erst als diesselben Täter ein weiteres Mal zuschlagen und die Opfer die Polizei auf die offensichtliche Zusammenhänge hinweisen, ermittelt die politsche Abteilung der Polizei (s. 20.04.08). Am 03.06.08 werden 2 jugendliche Neonazis aus der Nachbarschaft wegen versuchtem Mord verhaftet. Robert Hardege und Markus Pohle stehen unter dringendem Tatverdacht, die beiden Brandanschläge im Blumenviertel verübt zu haben - einer der beiden ist geständig. Der dritte Mittäter Julian Beyer, der ebenfalls in der Nachbarschaft wohnt, verbleibt auf freiem Fuß.
02.03.08 S-Bhf Frankfurter Allee Eine 20-jährige Neuköllnerin stößt einen 19-jährigen Schwarzen ins Gleisbett vor einen einfahrenden S-Bahnzug und beleidigt ihn dabei rassistisch. Der 19-jährige sich kann gerade noch, mit Hilfe von anderen Fahrgästen, aus dem Gleisbett retten, ehe der Zug einfährt. Die Rassistin hatte ihn Minuten zuvor schon einmal auf dem Bahnhof angegriffen und geschlagen, war dann aber weitergegangen. Das LKA ermittelt gegen sie wegen versuchten Mordes.
16.02.08 Dresden An einem Großaufmarsch nehmen ca. 10 Neuköllner Neonazis teil.
02.02.08 Süd-Neukölln Die beiden stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden Thomas Vierk und Hans Joachim Henry, der Neuköllner BVV-Verordnete Jan Sturm, u.a. fahren mit ihrem als "Bürgermobil" bezeichneten Kleinbus durch Süd-Neukölln und verteilen NPD-Propaganda.
19.01.08 Magdeburg An einem Aufmarsch nehmen mehrere Neuköllner Neonazis (darunter: Thomas Vierk, NPD Neukölln) teil. Sie laufen mit weiteren Berliner Neonazis und Personen der 'Freien Kräfte Teltow-Fläming' als Block mit einem eigenen themenbezogenen Transparent der 'Freien Nationalisten Rudow'.
12.01.08 Leipzig An einem Aufmarsch nehmen mehrere Neuköllner Neonazis teil. Sie laufen mit weiteren Berliner Neonazis und Personen der 'Freien Kräfte Teltow-Fläming' als Block mit eigenem Transparent und Megafon mit.
2007
29.12.07 Stendal/Sachsen-Anhalt An einem Aufmarsch nehmen mehrere Neuköllner Neonazis teil. Sie laufen mit weiteren Berliner Neonazis und Personen der 'Freien Kräfte Teltow-Fläming' mit und übernehmen zum Teil organisatorische Aufgaben und machen Fotos.
28.12.07 U7 Fünf oder sechs meist vermummte jugendliche Neonazis beleidigen gegen 5:00 Uhr in der U7 Richtung Rudow einen Migranten mit rassistischen Parolen und versuchten Fahrgäste mit antisemitischen Sprüchen einzuschüchtern. Am U-Bahnhof Rudow steigen sie aus.
01.12.07 Rudow "Für ein nationales Jugendzentrum" demonstrieren ca. 550 Neonazis durch Neukölln. Sie ziehen vom U-Bhf. Rudow zum U-Bhf. Britz-Süd und halten ihre Abschlusskundgebung in der Nähe des linken Jugendhaus Anton-Schmaus-Haus ab. Zu der Demonstration, die das fünfte Jahr in Folge Anfang Dezember im Süd-Osten Berlins stattfindet, wurde erstmalig mit Unterstützung der NPD und JN bundesweit mobilisiert. Organisiert wurde der Aufmarsch von Neonazis aus dem Kameradschaftsspektrum, eingebunden sind hier besonders Neuköllner Neonazi-Strukturen. Die teilnehmenden Neonazis kommen aus der Berliner Kameradschaftsszene bzw. der NPD, zum Großteil sind sie aber aus anderen ostdeutschen Bundesländern angereist. Auch die Redner sind Nazikader aus Berlin und ganz Deutschland. 900 - 1000 Menschen demonstrieren gegen den Aufmarsch und blockieren ihn zeitweise.
25.11.07 U7 / U-Bhf. Lipschitzallee Zwei Jugendliche treten die am Zugende gelegene Fahrerkabine einer U-Bahn ein und skandieren Neonazi-Parolen über die Lautsprecheranlage. Der Fahrer schafft es aufgrund der Manipulation in der Fahrerkabine nur schwer, den Zug im U-Bhf Lipschitzallee zum Stehen zu bringen. Die Jugendlichen können flüchten.
24.11.07 Gropiuspassagen Neonazis lassen Papier-Schnipsel im Foyer der Gropiuspassagen von den oberen Stockwerken fallen, die für ihren Aufmarsch am 1.12. werben.
21.11.07 Schönstedtstraße Zwei Jugendliche aus Rumänien werden gegen 21 Uhr von einem augenscheinlichen Neonazi rassistisch beleidigt und angegriffen. Er bedroht die beiden mit einem Messer und wirft dem einen eine Flasche in den Rücken. Die Angegriffenen können flüchten und der Täter entkommt.
18.11.07 Friedhof am Columbiadamm Wie in den vergangenen Jahren auch, gedenken am sog. Volkstrauertag Neonazis zusammen mit Konservativen, Burschenschaftlern und verschiedenen Soldatenverbänden den "gefallenen" deutschen Soldaten. Veranstaltet wird dieses rechte "Heldengedenken" vom "Ring Deutscher Soldatenverbände Berlin". Dieses Jahr ist die Beteiligung am Gedenken jedoch bedeutend geringer als im Vorjahr, der Protest gegen die Veranstaltung ist hingegen gewachsen.
13./14.11.07 Großziethener Chaussee Zwei Rudower Neonazis schlagen einen vermutlichen "Aussteiger" mit einem Teleskopschlagstock auf den Kopf, so dass dieser im Krankenhaus behandelt werden muss. Die Polizei findet bei den beiden Neonazis Flugblätter mit Drohungen gegen den Polizeidirektor Michael Knape.
27.10.07 Rudower Spinne Etwa 25-30 Neonazis aus dem Neuköllner und berlinweiten Kameradschafts- und NPD-Spektrum halten eine 2-stündige Kundgebung ab. Sie wollen damit zu ihrer im Dezember stattfindenden Demonstration für ein "Nationales Jugendzentrum" mobilisieren. Anmelder ist der stellvertretende Landesvorsitzende und Neuköllner BVV-Verordnete der NPD Thomas Vierk.
15.10.07 Kanalstraße/Rudow Bei einer Geburtstagsfeier in der Kanalstraße kommt es zu einer Schlägerei unter den Gästen, die zum Teil aus Neuköllner Neonazis bestehen. Als die Polizei einschreitet, droht ein 18-jähriger mit rechtsmotivierten Straftaten und äußert, eine Schußwaffe zu besitzen. Bei einer anschließenden Hausdurchsuchung bei ihm findet die Polizei diese.
06.10.07 Königs Wusterhausen Diverse Neuköllner Neonazis nehmen an einer Demonstration der NPD in Königs Wusterhausen teil und tragen ein eigenes Transparent, sowie eine Neukölln Flagge. Unter ihnen befinden sich Thomas Vierk, Patrick Weiß und Sebastian Thom.
26.09.07 U6 In einem Waggon der U Bahn Linie 6 werden mehrere geschmierte Hakenkreuze entdeckt. Zum Zeitpunkt der Entdeckung befindet sich der Waggon in Alt Mariendorf
22.09.07 Zwickau An einem Aufmarsch nehmen mehrere Neuköllner Neonazis teil. Sie laufen mit weiteren Berliner Neonazis und Personen der 'Freien Kräfte Teltow-Fläming' als Block mit eigenen Transparenten und Megafon mit.
12.09.07 TU Berlin Jan Sturm (NPD Neukölln) begleitet Stefan Lux (NPD-Stratege) zur Sommerakademie gegen Antisemitismus der TU Berlin und versucht diese zu stören. Er wird daraufhin der Räumlichkeiten verwiesen.
19.08.07 Unter den Linden An einer Hess Ersatz Demonstration vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz und zurück, nehmen diverse Rudower Neonazis, wie Patrick Weiß und Sebastian Thom teil.
18/19.08.07 Buckow Im Wermuthweg werden in zwei Autos Hakenkreuze eingeritzt.
17.08.07 Mahlow Thomas Vierk versucht an einer illegalen Rudolf Hess Gedenkdemo in Mahlow teilzunehmen. Weitere freie Kameradschaftler aus Rudow sind ebenfalls anwesend. Die Demo wird von der Polizei verhindert und den Neonazis werden Platzverweise erteilt.
13/14.08.07 Kottbusser Tor/Schönleinstr. Auf einer Route vom Kottbusser Tor zur Schönleinstr. und durch den Friedel-Kiez wurden zahlreiche Aufkleber der NPD und der JN-Bayern geklebt. Wieder einmal rund um den Wohnort des bekannten Nazis Marian Hacke in der Sanderstraße...
02.08.07 Britz Um den U-Bhf Britz Süd und an weiteren Stellen tauchen Plakate des "Freien Widerstands" und Werbung für die Hess Wochen auf. Auch in anderen Teilen Süd Neuköllns taucht vermehrt neonazistische Propaganda mit Hess-Bezug auf.
07.07.07 Rostock Patrick Weiß und weitere, bekannte Rudower Neonazis nehmen an einer NPD Demonstration in Rostock für einen Laden der neonazistischen Szene teil.
07.07.07 Berlin-Neukölln Zwei 25 und 38 Jahre alte schwule Männer werden gegen 22 Uhr 30 von einem Nachbarn beleidigt und bedroht. Die von ihnen alarmierte Polizei verlässt unverrichteter Dinge nach wenigen Minuten das Haus. Der Nachbar droht weiterhin und zerschlägt die Wohnungstür des bedrohten Paares. Um 0 Uhr 15 kommt nach mehrmaligem Anrufen die Polizei mit größerem Aufgebot und nimmt den Täter, der sich in seiner Wohnung verbarrikadiert hat, fest. (Quelle: Maneo – Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin)
03.07.07 Neukölln/M41 In einem Bus der Linie M41 werden frische Hakenkreuzschmierereien entdeckt. Unbekannte hatten diese und neonazistische Parolen mit Eddings an die Sitze geschmiert.
01.07.07 Rudower Spinne Die NPD versucht wie jedes Jahr das Spinnefest der SPD zu stören und meldet eine Mahnwache, sowie einen Infostand in der Nähe des Festes an. Zuvor wurde bereits der bekannte Neonazi Sebastian Schmidkte wegen eines T-Shirts mit antisemitischen Aufdrucken festgenommen.
23.06.07 U-Bhf. Britz-Süd

Eine ca. 15-köpfige Gruppe Neonazis versucht, Gäste der 'Beach-Party gegen Rechts' anzugreifen, welche sich auf dem Heimweg befinden. Die Neonazis aus NPD und Kameradschaftsspektrum werfen u.a. mit Glasflaschen. Laut Polizei sollen drei Neonazis verletzt worden sein.

10.06.07 Weichselstr. An einem Postkasten werden Hakenkreuze entdeckt.
10.06.07 Leinestr. Vier junge Männer laufen am Sonntag Morgen die Leinestr. entlang und gröhlen dabei neonazistische Parolen, u.a. "Deutschland den Deutschen. Ausländer raus!". AnwohnerInnen rufen die Polizei, diese stellt daraufhin die Personalien der Rechten fest.
09.06.07 U-Bhf. Britz-Süd Im Rahmen eines "bundesweiten Aktionstages" führen 5 Neonazis einen Infostand der Neuköllner NPD durch.
19.05.07 S- und U-Bahnhof Neukölln bzw. Hermannstr. Die Polizei kontrolliert im Umfeld eines NPD-Standes in Nord-Neukölln eine bewaffnete Gruppe Neonazis, die den Stand "schützen" soll. Unter den Bewaffneten ist der Rudower Sebastian Thom, der erst vor kurzem aus der U-Haft entlassen wurde (s. unten)
12.05.07 Hermannstr. Mehrere PolizistInnen und Wachschutzpersonen nehmen einen Schwarzen brutal fest. Sie drücken ihm den Kehlkopf zu, ziehen ihm die Hose aus und drücken ihn mit dem Gesicht auf den Asphalt. Diese Situation dauert über 45 Minunten. Die unangemessene Brutalität, die erfolgte Erniedrigung und die lange Dauer der Festnehme ist völlig unangemessen. Die 'Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" verfolgt den Fall und sieht eindeutig ein rassistisches Tatmotiv gegeben. (Quelle und weitere Details: 'KOP'-Chronik)
08.05.07 Gropiusstadt/Rudow Der Landesverband der NPD führt eine Veranstaltung unter Beteiligung von knapp 80 Neonazis durch. Unter dem Motto: "8. Mai - Gestern eine Niederlage, heute eine Chance, morgen ein Sieg" referiert der NPD-Landesvorsitzende Eckart Bräuniger und der neonazistische "Historiker" Olaf Rose. Erschienen sind neben den üblichen Jungnazis der 'Kameradschaften' und der NPD auch einige 'Regionalgrößen' wie Thomas Vierk, Jörg Hähnel, Eckart Bräuniger, Matthias Wichmann und einzelne Personen aus dem Spektrum der "Reichsbürger".
Währenddessen protestierten ca. 170-200 AntifaschistInnen auf einer Kundgebung und einer Spontandemonstration. Am Rand dieser Demo tauchen kurzzeitig die Rudower Nachwuchsneonazis Robert Hardege und Markus Pohle auf, um zu spionieren.
05.05.07 Rudow Auf einem Straßenfest in Alt Rudow halten sich, wie selbstverständlich, diverse Neonazis auf. Zu stören scheint dies niemanden.
05.05.07 Gropiusstadt Die NPD steckt im Umfeld des Gemeinschaftshauses, am Bat-Yam-Platz, Flyer in Briefkästen, welche für ihre Veranstaltung am 08. Mai werben. Die NPD wirbt dabei mit der Parole "08. Mai - Gestern eine Niederlage. Heute eine Chance. Morgen ein Sieg."
Außerdem werden in den Briefkästen Zeitungen der Republikaner gefunden.
01.05.07 Rudow/Britz/Neubrandenburg Da die Berliner Neonazis es am 1. Mai 2007 nicht geschafft hatten einen eigenen Aufmarsch in Berlin auf die Beine zu stellen, versuchte die NPD diverse Straßenfeste zu stören.
So "besucht" die NPD u.a. ein Fest der CDU in Rudow und ein weiteres Fest in Britz mit einem Lautsprecherwagen um ihre Propaganda zu verbeiten.
Außerdem nehmen einige bekannte Rudower Neonazis an einem neonazistischen Aufmarsch in Neubrandenburg teil.
Ende April 2007 Alt-Rudow (Dorfteich) Die Rudower Neonazis Sebastian Thom, Sebastian K. und Timo Lennig lauern einem Polizisten (außer Dienst) und dessen Freundin auf und bedrohen sie. Der Polizist war bereits am 01.01.2007 von Thom angegriffen worden (s. unten). Da die erneute Bedrohung als Zeugenbeeinflussung gewertet wird, erhält Sebastian Thom Untersuchungshaft, die aber wenig später außer Vollzug gesetzt wird.
06.04.07 Sonnenallee Am Karfreitag werden im Umkreis des S-Bhf Sonnenallee Flugblätter mit rechtem Inhalt in die Briefkästen gesteckt. In dem schlecht kopierten Flugblatt wird u.a. in Bezug auf das christliche Osterfest mit vermuteten "Überfremdungsängsten" der Bevölkerung gespielt. Unterzeichnet ist das Papier lediglich mit "Ihr Nationales Gewissen", ein Vidsp fehlt.
04.04.07 Alte Försterei (Stadion 1.FC Union) Am Rande des Fußballspiels 1. FC Union – Holstein Kiel erhalten die Rudower Neonazis Timo Lennig und Marek Pawlowski Stadionverbote und werden von der Polizei festgenommen, als sie statt einem Platzverweis nachzukommen, Widerstand leisten. Beide wollten sich zusammen mit weiteren Personen der Neonazi-Szene Rudows und Anhängern des BFC Dynamo (insgesamt ca. 25 Personen) in den Gästefan-Block begeben. Die Kieler-Fans wollten aber keine Unterstützer aus Berlin in ihrem Block. Hintergrund der Vorgänge ist die alte Feindschaft zwischen Fans des 1. FC Union auf der einen Seite und den Fans des BFC Dynamo und von Hertha BSC (bzw. TSV Rudow 1888) auf der anderen Seite. Zu den Letztgenannten gehören seit Jahren Mitglieder der Neonazi-Szene Süd-Neuköllns.
01./02.04.07 Anton Schmaus Haus (Britz) Zum wiederholten Mal beschmieren Neonazis in der Nacht das Falkenhaus mit Hakenkreuzen, Keltenkreuzen und anderen neonazistischen Symbolen, wie z.B. dem Kürzel "ANB" (Autonome Nationalisten Berlin).
30.03.07 Rudower Spinne Etwa 20 Neonazis führen vor dem Ketchup-Imbiss eine kurze "Kundgebung gegen Repression" mit drei Transparenten durch.
In den letzten Wochen gab es in Rudow verstärkt Polizeikontrollen im öffentlichen Raum, die sich gegen die Neonazis richteten.
23./24.03.07 Karl-Marx-Str. Sechs deutsche Prolls/Nazis laufen um ca. 4 Uhr pöbelnd die Karl-Marx-Str. in Richtung S+U Neukölln entlang. Sie rufen Sprüche wie: "Damals gab es noch einen Führer und dit schöne Ausschwitz!" und "Scheiß Kanacken".
18.03.07 S+U Hermannstr. Im Bahnhof werden kleine Papierschnipsel, auf denen rassistischen Parolen gedruckt wurden, gefunden. Außerdem wird für eine Neonazi Webseite geworben.
14.03.07 Rudow - Neudecker Weg Im Neudecker Weg tauchen erneut Schmierereien auf, die sich gegen einen vermeintlich links-alternativen Jugendlichen richten und versuchen sollen diese Person einzuschüchtern.
12/13.03.07 Neukölln In Teilen Neuköllns, vor allem in der Nähe der Hermannstr, werden NPD Plakate ("Neukölln bleibt Deutsch - NPD KV Neukölln") geklebt und Neonazi Parolen sowie Symbole an die Wände geschmiert (ANB, Haken- und Keltenkreuze etc.). Der linke Stadtteilladen Lunte wird ebenfalls mit Parolen wie "C4 for Reds" besprüht.
11.03.07 Buckow Polizisten überprüfen gegen 2 Uhr eine 20-Jährige und zwei 18-Jährige Jugendliche, die eine Fotomappe, Digitalkamera und Sprayerutensilien mit sich führen. Auf der Kamera befinden sich Bilder, auf denen neonazistische Sprüherreien zu sehen sind. Außerdem geben die Jugendlichen an, auf "nicht legalen" Flächen gesprüht zu haben.
02.03.07 Emser Str. In der Emser Str. werden an mehrere Hauseingänge rote Hakenkreuze gesprüht.
26.02.07 Nord-Neukölln/Region Sonnenallee Es werden antisemitische und geschichtsrevisionistische Flugblätter in Briefkästen verteilt. Verantwortlich zeichnet sich der Freidrichshainer Iwan Götz, als "Außenminister des Freistaates Sachsen". Jener Iwan Götz war in der Vergangenheit schon öfter duch neonazistische Flugblätter und Texte aufgefallen. Auch wurde gegen ihn schon wegen Volksverhetzung ermittelt.
17.02.07 Gropius Passagen Neonazis versuchen erfolglos die BetreiberInnen eines "Berlin gegen Nazis" Standes zu provozieren und abzufotografieren. Mit dabei Sebastian K., Patrick Weiß, Thomas "Steiner" Schirmer und weitere bekannte Neonazis aus Neukölln.
02.02.07 Rudow - Neudecker Weg In der Nacht werden erneut Häuserwände mit neonazistischen Symboliken beschmiert. Wiederum scheinen die Neonazis einen hier vermuteten, alternativen Jugendlichen einschüchtern zu wollen.
27.01.07 Rudow - Neudecker Weg Am Abend werden die Hauswände eines vermeintlichen Alternativen im Neudecker Weg mit neonazistischen Graffitis beschmiert (u.a. ANB , Keltenkreuz und Odalrunen).
01.01.07 Rudow - Köpenicker Str. Ein Polizist außer Dienst beobachtet gegen 6 Uhr den Rudower Neonazi Sebastian Thom, der in der Köpenicker Straße in Rudow zwei Hakenkreuze auf Verteilerkästen schmiert. Nachdem der Polizist ihn darauf anspricht, schlägt ihm der 20-Jährige mit der Faust ins Gesicht. Dem Beamten gelingt es, Thom festzuhalten und der eintreffenden Polizei zu übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der Angreifer wieder entlassen.
2006
28.12.06 Rudow In der Nähe des U-Bhf Rudow tauchen wieder Sprühereien der Neonazis auf, u.a. "ANB - Deutsch Denken -" und "NSDAP wählen"
24.12.06 Maybachufer Mehrere Schmierereien von neonazistischen Parolen und Zeichen wurden am Sonntagmorgen im nördlichen Berlin-Neukölln entdeckt. Sie waren an etlichen Stellen am Maybachufer und Umgebung gesprüht worden. Gesehen wurde u.a. die Parole "Deutschlan den deutschen" (Schreibweise im Original), Hakenkreuze, Keltenkreuze sowie eine Odalrune und der Schriftzug "ANB". Außerdem wurden fast ein Dutzend Aufkleber, darunter auch von der NPD, verklebt.
15.12.06 U-Bhf Schönleinstr. Freitag Nacht (15.12.2006) wurden im U-Bahnhof Schönleinstrasse (Ausgang Sanderstrasse) eine Reihe von ANB-Schmierereien und Kelten- sowie Hakenkreuze entdeckt.
Die Sprühereien reichten vom U-Bahnhof bis zur Wohnung von Marian Hacke (NPD Neukölln) (siehe Flugblatt zu NPDlern in Nord-Neukölln)
09.12.06 Schöneweide/Rudow An der alljährlichen Nazidemo "Für ein Nationales Jugendzentrum" von Schöneweide nach Rudow beteiligen sich ca. 150 Personen. Unter den TeilnehmerInnen befinden sich u.a. Thomas Vierk (NPD, BVV Abgeordneter), Patrick Weiß und Sebastian K.
03.12.06 Treptower Park Zehn jugendliche Neonazis versuchen in der S-Bahn zwei dunkelhäutige Menschen anzugreifen, dies kann durch das Eingreifen von zwei PassantInnen verhindert werden. Drei Neonazis werden anschließend von der Polizei festgenommen, unter diesen befindet sich auch ein einschlägig bekannter, 20 jähriger Neonazi aus Rudow.
19/20.11.06 Neukölln In der Nacht vom 19.11. auf den 20.11. wird der linke Stadtteilladen "Lunte" nach einer antifaschistischen Infoveranstaltung von Neonazis mit Hakenkreuzen beschmiert. Im Umfeld des Ladens tauchen außerdem Sprühereien wie "Fuck U Antifa - ANB" auf.
19.11.06 Friedhof Columbia Damm Ca. 150 deutsche NationalistInnen und Neonazis gedenken der gefallenen deutschen Soldaten der letzten 200 Jahre. Neben Burschenschaftlern und Bundeswehrangehörigen nehmen auch bekannte Neonazis aus NPD, DVU und Kameradschaftszene an der Veranstaltung teil, so z.B. Sascha Kari und Jörg Hähnel.
18.11.06 Friedrichshain Eine etwa 10-köpfige Gruppe Neonazis z.T. aus Rudow hält am S-Bahnhof Ostkreuz Ausschau nach potentiellen Opfern. Sie versuchen eine einzelne Person anzugreifen, diese kann aber entkommen.
17.11.06 Britz

Kinder und Jugendliche der "Falken", die sich im Anton-Schmaus-Haus in Britz aufhalten, werden von rund 40 Neonazis bedroht. Darunter: Kai-Uwe Zemke, Patrick Weiß, Sebastian K., Sven Pohle und Timo Lennig. Die Neonazis versammelten sich zuvor am U-Bahnhof Britz-Süd. Die Polizei fuhr den Rest des Abends Streife, so dass die Rechten verschwanden. Das Anton-Schmaus-Haus wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach mit neonazistischen Symbolen und Slogans wie „Linke Jugendzentren zerschlagen“ beschmiert.

17.11.06 Rudow Ein 49-Jähriger wird mit Pfefferspray und Schlägen in einem BVG-Bus in Rudow von zwei Unbekannten attackiert und leicht verletzt. Die beiden waren Johannisthaler Chaussee eingestiegen und mit einer Rollstuhlfahrerin in Streit geraten. Als sie anfingen, diese zu beschimpfen, wollte der 49-jährige beschwichtigend einwirken und wurde sofort von einem der Täter mit Pfefferspray besprüht und von dem zweiten geschlagen. Die beiden Jugendlichen konnten dabei den Bus verlassen und flüchten unerkannt.
15.11.06 Saalestr. Die Polizei ertappt einen 47-Jährigen Neuköllner beim Schmieren von antisemitischen Parolen auf Häuserwände. Derselbe Mann soll für eine Unzahl ähnlicher Straftaten verantwortlich sein.
Neben diesen Schriftzügen tauchen wieder in Rudow vermehrt rechte Sprühereien auf, z.b. "Türken raus", "Israel abschalten" (Zwickauer Damm) und "Nazi-Homezone" als Sprühschablone (Neudecker Weg).
01.11.06 S Neukölln Rund um den S-Neukölln und in der Braunschweiger Str. (Wohnort von Jan Sturm, BVV-Verordneter der NPD) tauchen erneut Aufkleber der "Kameradschaft Neukölln" in großer Stückzahl auf.
26.10.06 Rathaus Neukölln Die NPD ist in die Bezirksverordnetenversammlung mit zwei Kandidaten (Jan Sturm und Thomas Vierk) gewählt worden. Diese beiden erscheinen mit ca. 5 weiteren Rudower Jung-Neonazis zu Beginn der Sitzung und versuchen protestierende Antifas zu fotografieren. Auch im weiteren Umfeld und Vorfeld der Protestveranstaltungen treiben sich vereinzelt Neonazis rum, versuchen an diese heranzukommen, TeilnehmerInnen einzuschüchtern oder an der BVV teilzunehmen.
21.10.06 Tegel Mehrere Neonazis aus Rudow beteiligen sich an der NPD Demo durch Tegel. Mit dabei alte Bekannte wie Sebastian K. und Patrick Weiß. Weiß versuchte GegendemonstrantInnen abzufilmen und K. hielt sich während des gesamten Aufmarsches eine Zeitung direkt vors Gesicht, um unerkannt zu bleiben.
21.10.06 Rixdorf In Rixdorf tauchen NPD-Sprühereien auf, die linke Plakate unkenntlich machen sollen. In den letzten Wochen verunstalten die Neonazis außerdem verstärkt die Karl Marx Str. mit Kreide ("Türken raus", "NPD" etc.) und sprühen Graffitis in Rudow mit "AGR" und "Smash Antifa".
02./03.10.06 Britz In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 2006 wird im Anton-Schmaus-Haus in Neukölln der Schriftzug "SJD - Die Falken" am Zaun der Einrichtung von Unbekannten mit "Linke Jugendzentren zerschlagen" übermalt. Auch die Schilder der Einrichtung im Park werden mit Farbe beschmiert. Bereits einige Tage zuvor wurden im weiteren Umfeld des Gebäudes massiv rechte Aufkleber verklebt.
23.09.06: Schöneweide Am Nachmittag versuchen etwa 15 Neonazis das "Fest für Demokratie und Toleranz" in Schöneweide zu stören. Dies wird ihnen von Polizei und VeranstalterInnen untersagt. Schließlich stellen sie sich am Rand des Festes mit einem Transparent auf. Dabei waren u.a.: Rene Bethage, Sebastian Schmidtke, Andreas Thürmann, Lars Wünsche, Danny Leszinski, sowie aus Rudow: Sebastian K., Patrick Weiß, Kai-Uwe Zemke und weitere Neonazis, die am 25.8.06 beim Angriff auf den Linkspartei.PDS- und Antifa-Infostand an der Rudower Spinne beteiligt waren. Später erschien noch der NPD-Landesvorsitzende Eckart Bräuniger.
15.09.06: Britz & Buckow In der Buschkrugallee bis hin zur Rudower Strasse werden etliche Wahlplakate der Grünen und der Linkspartei zerstört aufgefunden.
10.09.06: Kranoldplatz (Lichterfelde) Etwa 20 Neonazis versuchen, eine Kundgebung von Grünen und SPD zu stören, die auf die Neonazi-Provokationen der jüngsten Vergangenheit reagiert. Anschließend besuchen einige der Neonazis noch ein CDU-Fest auf dem Reicheltparkplatz in Rudow.
09.09.06: Rudower Spinne & Sonnenallee

Mehrere Neonazis versuchen in Alt-Rudow Infostände der Parteien Linkspartei, Grüne, FDP und CDU zu bedrängen. Dabei wird der Stand der CDU derartig bedrängt, dass die Polizei - die zahlreich anwesend war - einschreiten muss. Der Rudower Neonazi Sebastian Thom wird dabei festgenommen. Einen Stand der NPD ließ die Polizei vorzeitig abbauen.

Entlang der Sonnenallee werden am helllichten Tag Wahlplakate der NPD aufgehangen.

02.09.06: Rudow und Treptow Am Rande der antifaschistischen Demonstration des Bündnisses "Gemeinsam gegen Rechts" (GgR) mit über 500 TeilnehmerInnen, versuchen auf Treptower und Neuköllner Seite, Neonazis die Demonstration zu stören. An den Störaktionen nahmen etwa 40-50 Nazis teil (ca. 20 in Treptow und etwa 30 in Rudow). Eine Stunde vor Beginn der Antifa-Demo wird Timo Lennig von der Polizei in Rudow festgenommen. Der Jungnazi Julian Beyer versucht die Antifa-Demo vom Rand aus auf einem Fahrrad zu beobachten und ist dabei mit einem Teleskopschlagstock bewaffnet.
30.08.06 Osdorfer Str. (Lichterfelde) Über 20 Kameradschaftsneonazis (unter anderem aus Rudow) um Rene Bethage sorgen für einen Abbruch einer Podiumsdiskussion der Jusos zur "Bekämpfung von Rechtsextremismus". Danach veranstalten die Neonazis eine Spontandemo zum S-Bahnhof Licherfelde Ost.
27.08.06 Rudower Spinne Etwa 30-40 Neonazis stören das alljährlich von der SPD organisierte Fest an der Rudower Spinne (Spinnefest). Dabei wird u.a. die Rede des regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit gestört. Die vor Ort anwesende Polizei greift nicht ein. Unter den Neonazis befinden sich u.a. Rene Bethage und auch weitere Angreifer des Infostandes der Linkspartei.
25.08.06 Rudower Spinne

12-15 Neonazis versuchen einen antifaschistischen Infotisch zu überfallen und ziehen dabei auch unbeteiligte PassantInnen in Mitleidenschaft. Unter den Tätern: Rene Bethage, Sebastian Thom, Patrick Weiß, Timo Lennig, Marcel Mokosch, Fabian Lüdke, Erik Wagner, Sebastian K., Marek Pawlowski, Andre Werner, Sven Pohle, Kai-Uwe Zemke, u.a.

Siehe auch: Pressemitteilung des "Bündnis Gemeinsam gegen Rechts"

22.08.06 Albert-Einstein-Gymnasium Mehrere Personen verteilen vor der AEO NPD Propaganda zur Abgeordnetenhauswahl 2006.
20.08.06 nähe U Rathaus Neukölln Bei einer Infoveranstaltung des "Bündnis Gemeinsam gegen Rechts" versuchen Neonazis die TeilnehmerInnen der Veranstaltung abzufilmen, sie fahren dazu einmal am Veranstaltungsort vorbei und filmen aus einem Auto heraus. Dieses Auto wird von Patrick Weiß gefahren und auf dem Beifahrersitz versucht Sebastian K. zu filmen.
19.08.06 Hess-Demo in Mitte Sebastian K. und Patrick Weiß aus Rudow übernehmen während der Hess-Demo der "Freien Kräfte" organisatorische Aufgaben. K. ist Ordner, Weiß ist für das Abfilmen von GegendemonstrantInnen und die Dokumentation der Demo zuständig. Auch weitere Neonazis aus Rudow und Neukölln nehmen an der Demo teil.
16.08.06 Rathaus Schöneberg Bei einer NPD-Wahlkampfveranstaltung sprechen Udo Voigt, Friedhelm Busse, Eckart Bräuniger und Jörg Hähnel. Andrew Hanisch und Angehörige der Kameradschaftsszene bedrohen derweil Protestierende im Publikum.
14.08.2006 Rathaus Tempelhof Bei einer NPD-Wahlkampfveranstaltung im Rathaus Tempelhof sind auch Angehörige der JN Neukölln und des Rudower Kameradschaftsspektrums anwesend, u.a. Sebastian K. und Patrick Weiß.
13.08.06 Altglienicke Unbekannte haben heute in Altglienicke an der Rudower Str. eine Brücke der Bundesautobahn 113 mit antisemitischen Parolen und einem Hakenkreuz beschmiert.
12.8.06 nahe S-Bahnhof Neukölln Alternative Jugendliche die NPD-, JN- und Freier Widerstand-Aufkleber entfernen, werden aus einem Auto heraus von Neonazis beschimpft und bedroht.
31.7.06 nähe U Leinestr. Bei einer linken Infoveranstaltung über die neonazistische NPD erscheint Jan Sturm (NPD Neukölln) und versucht die Teilnehmenden zu provozieren. Außerdem gibt er wahrheitswidrig damit an, der "NPD-Spitzenkandidat in Neukölln" zu sein.
20.07.06 Rudower Höhe Ca. 40 Neonazis aus ganz Berlin feiern den Fehlschlag des Attentats auf Hitler durch die Gruppe um Stauffenberg
05.07.06 Tempelhof NPD Stand am Tempelhofer Damm Ecke Albrechtstr.
05.07.06 Rudow Antisemitische Schmierereien in Alt-Rudow. Außerdem wird zum wiederholten Mal das Geburtshaus Heinrich Stahls beschmiert.
29.06.06 Gropius Passagen NPD Stand in der Nähe der Gropius Passagen
29.06.06 Rudow Das Geburtshaus des während der Nazi-Zeit ermordeten Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Heinrich Stahl, ist von Unbekannten mit einem Hakenkreuz beschmiert worden. Der Eigentümer des Gebäudes in Alt-Rudow entdeckte die Schmiererei nach Polizeiangaben am frühen Morgen an der Hauswand. An dem Haus ist eine Gedenktafel angebracht, die an Stahl erinnert. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
28.06.06 Rudow NPD Stand am U-Bhf Rudow
23.06.06 Gropiusstadt Ein 38-jähriger Neuköllner aus Nigeria wird im Joachim-Gottschalk-Weg in der Gropiusstadt mit zwei Flaschen beworfen worden. Alarmierte Polizisten stellten den Flaschenwerfer kurze Zeit später in seiner Wohnung. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
20.06.06 Karl-Marx-Str. Ein Parteimitglied der rechtskonservativen "Partei rechtsstaatliche Offensive D" (kurz: "Offensive D") verteilt Flugblätter an der Karl-Marx-Str. vor den Neuzkölln-Arcarden. Dabei versuchte er Unterschriften zur Unterstìtzung der Partei bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus (AGH) und zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zu sammeln.
18.06.06 Johannisthaler Chaussee/Kölner Damm (Reichelt Parkplatz) NPD Stand während des Flohmarktes.
17/18.06.06 Schönefeld 4 Neonazis, unter ihnen die Rudower Timo Lennig, Julian Schumann und Julian Beyer sowie der Treptower Dennis Eister, versuchen 6 Jugendliche auf ihrem Heimweg von einem Club zu überfallen. Sie beschimpfen einen Jugendlichen rassistisch und werfen ihm einen Stein an den Kopf, woraufhin er stark blutet und später im Krankenhaus behandelt werden muss. Da die Neonazis unkoordiniert vorgehen, verletzen sie sich laut Presse zum Teil gegenseitig und die Angegriffenen können sich erfolgreich wehren und flüchten.
16.06.06 Rangsdorf Etwa 30 Neonazis versuchen eine Infoveranstaltung über Neonazistrukturen in Brandenburg anzugreifen. Kurz vor Beginn der Veranstaltung (gegen 19.40 Uhr) versammelt sich die Gruppe von Neonazis am Bahnhof Rangsdorf, wo diese zuerst eine Person rassistisch bedrohen und sich dann auf den Weg zum Veranstaltungsort machen. Ein Grossteil der Rechten vermummt sich hierbei und bewaffnet sich mit Steinen. Ein Angriff auf die Veranstaltung kann aber von der Polizei unterbunden werden. Vereinzelte Kleingruppen und vollbesetzte Autos der Neonazis streifen auch später noch durch den Ort. Bei der Aktion waren auch Rudower Neonazis dabei, u.a. Thomas "Steiner" Schirmer und Timo Lennig an der Seite des Treptowers Dennis Eister.
03.06.06 Gropius Passagen NPD-Stand, danach Stand der Offensive D.
29.05.06 nähe U Leinestr. Bei einer Infoveranstaltung zu "Neofaschistischen Strukturen in Neukölln" sammeln sich etwa 10 "Autonome Nationalisten" vor dem Veranstaltungsort. Sie sehen sich kurz die Lage an, als sie jedoch bemerkt werden, ziehen sie sich eilig zurück. In der Umgebung verkleben sie neonazistische Aufkleber.
20.05.06 U-BHF Britz Süd Ca. 8 Neonazis führen einen NPD-Informationsstand duch. Linke Jugendliche werden von ihnen bedroht. So geht Thomas Vierk (NPD Neukölln) mit einer Metall-Stange auf sie los. Zeitgleich befindet sich an der Johannisthaler Chaussee ein Stand der Jungen Union mit Aufklebern wie "lieber Tod als Rot".
19.05.06 U Hermannplatz In der U-Bahn Richtung Rudow werden einige Punks von 6 rechten Jugendlichen beleidigt und angegriffen. Mindestens ein Punk und eine Passantin werden verletzt.
01.05.06 Leipzig Rudower Neonazis beteiligen sich an einer neonazistischen Demonstration in Leipzig. Dabei: Patrick Weiß, Sebastian K., Timo Lennig und Kai-Uwe Zemke.
28.04.06 U-BHF Rudow Ein alternativer Jugendlicher wird am U-Bahnhof Rudow von Neonazis beleidigt, bedroht und auf die stark befahrene Kreuzung gejagt.
22.04.06 Schöneweide Neonazis versuchen, BesucherInnen antifaschistischen Festivals "Le monde est a nous" in Schöneweide anzugreifen. Unter den Angreifern befinden sich mehrere Neonazis aus Rudow (u.a. Timo Lennig und Sebastian Thom).
20.04.06 Rudower Höhe Ungefähr 25 Neonazis "feiern" den Hitlergeburtstag auf der Rudower Höhe
18.04.06 Weisestr, Erneut wird der linke Stadtteilladen besprüht, diesmal mit Anti-Antifa Parolen und dem Kürzel "AGR".
16.04.06 Altglienike Es kommt vermehrt zu Neonazisprühereien mit dem Kürzel der selbsternannten "Autonomen Nationalisten". Parolen sind beispielsweise "tötet alle linke" und " C4 for reds". Teilweise wurden Briefkästen mit ANB-Aufklebern beklebt und ,,ANB is watching you" gesprüht. In der Ortolfstr. und Seitenstrassen wurden tyr-runen, Hakenkreuze, Keltenkreuze, ANB, AGR,...gesprüht.
11.04.06 Weisestr. Ein linker Stadtteilladen in Nord-Neukölln wird mit 3 Hakenkreuzen besprüht.
08.04.06 U-BHF Rudow 10 NPD`ler verteilen Zeitungen und Propagandamaterialien
08.04.06 U-BHF Hermannplatz 3 ANBler versuchen eine alternative Jugendliche zu überfallen.
27.03.06 Rudower Straße Nazisprühereien (Haken- und Keltenkreuze) und Aufkleber ("Ausländer Raus") .
25.03.06 Rudow Im Vorfeld einer Demonstration der ANA werden neonazistische Parolen gesprüht und Aufkleber in grossen Mengen verklebt. Am Tag der Demonstration selbst werden gegen die Antifa gerichtete Transparente aufgehängt, die die Polizei aber schnell entfernt. Bis zu 30 teilweise mit Eisenstangen bewaffnete Neonazis versuchen, in kleinen Gruppen im Umfeld der Demonstration AntifaschistInnen anzugreifen und fertigen Bildmaterial an. Der Rudower Neonazi Sebastian Thom wird festgenommen, da er eine unerlaubte Schußwaffe mit sich führt. Gegen 15:30 werden zwei alternative Jugendliche, die in Alt-Rudow Neonazi-Aufkleber entfernen, unvermittelt von einem Neonazi angegriffen und mit einem Handy fotografiert. Als zwei Passanten aufmerksam werden und einschreiten wollen, flüchtet der Neonazi. Aus einem Hochhaus am U-Bhf. Wutzkyallee wird eine Flasche auf die Demonstration geworfen.Im Vereinshaus des TSV Rudow 1888 sitzen zeitweise ca. 10 Neonazis. Sie haben auch Späher auf der Straße vor dem Vereinshaus.
21.03.06 Rudow Nazis laufen Streife und reißen Antifaplakate ab. Sprühereien: "AGR", Keltenkreuze, Hakenkreuze, "Nazi-Homezone", "Smash Antifa".
19.03.06 Lunte Zwei junge Frauen der Rudower "Autonomen Nationalisten" versuchen, als Linke getarnt an einer Informationsveranstaltung der ANA in einem Neuköllner Stadtteilladen teilzunehmen, um zu spionieren. Sie werden erkannt und des Raumes verwiesen.
08.03.06 U-BHF Boddinstraße Wenige Neonazis machen eine Kiezbegehung und kratzen dabei Plakate und Aufkleber der Antifa ab.
05.03.06 U+S BHF Neukölln Gegen 1:20 Uhr greifen Neonazis einen Betrunkenen (52 Jahre) am U-BHF Neukölln an.
04.03.06 U-BHF Boddinstraße Um 20 Uhr: Neonazis gehen vom S-BHF Neukölln aus zur Boddinstraße, sie verteilen Flugblätter und belästigen Personen.
Gegen 22:30 Uhr: Angriff auf einen Schwarzen am U Boddinstr.: Die Person wird von 3 Neonazis aus der U-Bahn gezogen, niedergeschlagen und getreten. Dabei beschimpfen die Täter das Opfer rassistisch. Die Polizei lässt die Täter entkommen (diese fliehen beim Eintreffen einfach durch den 2ten Bahnhofseingang).
03.03.06 Bus 371 Rudow Im Bus nach Rudow wird ein alternativer Jugendlicher bedroht.
25.02.06 Rudow Schmierereien: "Heldengedenken Horst Wessel", "Rudolf Hess" und "better run red scum"
17.02.06 U-BHF Herrmannplatz 2 Personen singen Lieder wie "Odins Heimat" und pöbeln Migranten an

Hermannstr. Rund um den U-Bahnhof Hermannstraße werden neonazistische Aufkleber verklebt.
14.02.06 Alt-Rudow Die Gedenktafel für den während des Nationalsozialismus ermordeten Vorsitzen der Jüdischen Gemeinde Heinrich Stahl wird von Neonazis beschmiert.
13.02.06 Neukölln Die NPD und die JN Neukölln wollen einen uniformierten Streifendienst gegen vermeintliche "Kinderschänder" in der High-Deck-Siedlung durchführen und "Verdächtige" kontrollieren. Die Aktion wird verboten, nachdem sie in Postwurfsendungen angekündigt wurde.
08.02.06 U-BHF Lipschitzallee Hakenkreuze geschmiert (an der Blaschkoallee auch)
04.02.06 Massantebrücke Polizei entdeckt rechte Sprühereien wie "Antifa, wir kriegen euch!". (Der Staatsschutz ermittelt.)
02.02.06 Rudow Anti-Antifa-Sprühereien in Rudow (ANB und AGR)
02.02.06 S-BHF Sonnenallee Keltenkreuze und ANB an S-Bahn Brücke geschmiert (ca. 1 Meter große Buchstaben)
29.01.06 Rudower Spinne (U-Bahnhof Rudow) Gegen 2:10 schlagen mindestens 6 Neonazis einen Punk und jagen ihn über die Straße. Die Täter - unter ihnen Timo Lennig und Sven Pohle - rufen dabei: "Zecke, renn um dein Leben", "Weg hier, Rudow ist unser Bezirk" und "Verdammte Zecke, jetzt haben wir dich". Das Opfer kann knapp entkommen, trägt aber erhebliche Verletzungen davon. Der Angegriffene wurde bereits vorher schon von Timo Lennig bedroht und in zwei Fällen auch angegriffen.
25.01.06 U-BHF Rudow Die NPD verteilt Flugblätter ("Erkennen Sie Neukölln noch wieder?") mit rassistischem Inhalt
15.01.06 S+U-Bahnhof Neukölln Gegen 1:30 wird eine Gruppe alternativer Jugendlicher zunächst von 3 Nazi-Hools beleidigt und dann angegriffen. Haupttäter ist der LOK Leipzig Alt-Hool Ricardo Sturm (37 J.) aus Halle, der einen der Jugendlichen niederschlägt und tritt. Ricardo Sturm war mit den beiden weiteren Nazi-Hools in Berlin unterwegs, um an der 40-Jahres-Feier des BFC Dynamo teilzunehmen.
13.01.06 Hasenheide Jubiläumsfeier des Berliner Fußballvereins BFC Dynamo im Huxley´s am Nord-Neuköllner Hermannplatz. Unter den Anwesenden befinden sich bis zu 100 Neonazis.
2005
20.12.05 Rudow Etwa 60 Neonazis führen eine Kundgebung gegen eine Demonstration der ANA in Rudow an der Rudower Spinne durch. Zuvor versammelten sich ca. 25 schwarz gekleidete "Autonome Nationalisten" am Auftaktort der Antifa-Demo an den Gropiuspassagen. Eine Gruppe von ca. 5 Neonazi-Hooligans versucht, NachzüglerInnen der Antifa-Demo in der Nähe des Auftaktortes abzufangen. Auch während der antifaschistischen Demonstration unternehmen am Straßenrand stehende Neonazis Störversuche und machen Fotos.
19.12.05 Gropiuspassagen Ein Jugendlicher wird vom Sicherheitsservice rausgeworfen mit der Begründung: "Er sieht Links aus". Er erhält ein ganztägiges Hausverbot. Außerdem wird eine Punkerin von dem Sicherheitsservice wegen Anstecker "durchgestrichenes Hakenkreuz" angepöbelt
14.12.05 Rudower Spinne (Ketchup-Imbiss) Gegen 15:20 bedrohen die Neonazis Timo Lennig und Marek Pawlowski einen Punk an der Rudower Spinne und wollen ihn dazu zwingen, die Örtlichkeit zu verlassen. Sie rufen "Rudow bleibt braun" und zeigen den Hitlergruss. Zudem versuchen sie, den Punk per Handy zu fotografieren.
08.12.05 Elbestr. Es kommt zu einer Ruhestörung mit neonazistischer Musik der Band Landser. Die Polizei beschlagnahmt den PC von Oliver Mätzig (NPD Neukölln).
03.12.05 Demo in Treptow Rudower Neonazis nehmen wieder an der neonazistischen Demonstration für ein "Nationales Jugendzentrum" teil. Diesmal unter der Bezeichnung "Aktionsgruppe Rudow (AGR)".
25.11.05 U-BHF Rudow Mehrere alternative Jugendliche werden von Neonazis an der Rudower Spinne bedroht und beraubt.
15.11.05 Tempelhofer Weg Neonazis zünden bei einem türkischen Autohändler mehrere Autos an. 4 Autos brennen aus. Die Täter werden gefasst.
02.11.05 Neukölln Erneut tauchen im Bezirk Neukölln vermehrt Hakenkreuze auf. Auch an anderen Orten in Berlin waren Nazis aktiv (israelfeindliche Sprühereien in Friedrichshain und Davidssterne in Mitte)
01.11.05 Ernst-Keller-Brücke Eine Streife der Wasserschutzpolizei stellt am Fundament der Brücke mehrere ca. 1 Meter große Hakenkreuze fest.
Oktober 05 Neukölln Gründung eines NPD-Kreisverbandes Neukölln (KV 9). Vorsitzender: Thomas Vierk.
25.09.05 Neukölln Gründung des JN-Stützpunkt Neukölln wird bekannt gegeben.
12.09.05 Hanna Ahrendt Schule Schulhof CD (NPD) wird trotz Verbot verteilt
04.09.05 Gropiuspassagen NPD-Stand (Wahlkampf) mit 15 Neonazis.
03.09.05 Landsberger Allee Rudower Neonazis beteiligen sich an einer bundesweiten Demonstration der Freien Kameradschaften an der Landsberger Allee.
03.09.05 U-BHF Britz Süd Neonazis verkleben Plakate: "1945 wir feiern nicht"
31.08.05 Sonnenallee Die NPD veranstaltet eine Demonstration gegen den Parteitag der SPD im Neuköllner Hotel Estrel am S-Bahnhof Sonnenallee. Mit dabei sind Neonazis aus Rudow: Jill-Pierre Glaser, Florian Schumann, Patrick Weiß, Sebastian K., Jenny Koch.
28.08.05 Spinnefest Mehr als 40 Neonazis der "Autonomen Nationalisten" stören das Spinnefest der Neuköllner SPD und verteilen Propaganda. Dabei sind: Rene Bethage, Andrew Hanisch, Sascha Kari, Lars Wünsche, Stefanie Piehl, Timo Lennig, Sebastian K., Jenny Koch und Patrick Weiß.
18.08.05 Rudow Ein Neonazi bedroht in Rudow die Politaktivistin Irmelah Mensah-Schramm, die regelmässig sog. "Hass-Propaganda" im öffentlichen Raum entfernt.
12.08.05 Columbiadamm Ein arbeitsloser Mann aus Neukölln wird wegen Hakenkreuzschmierereien festgenommen. Er hatte das Polizeipräsidium und das Landeskriminalamt beschmiert.
05.08.05 Maurerweg (Buckow) In der Nähe der "Buckower Pinte" wird in den Daimler Benz einer 46-jährigen Frau ein Hakenkreuz und die Worte "das deutsche Reich" geritzt.
20.07.05 Bendlerblock Neonazis der "Autonomen Nationalisten" versuchen, eine linke Demonstration gegen das Bundeswehr-Gelöbnis im Bendlerblock anzugreifen, was die Polizei verhindert. Unter den bis zu 35 Neonazis befinden sich auch Rudower Neonazis (u.a. Sebastian K.).
28.06.05 Rath. Neukölln NPD-Schmierereien (mit Straßenkreide). Diese tauchen in unregelmäßigen Abständen in der Umgebung immer wieder auf.
25.06.05 Weserstr. (Nord-Neukölln)
Es werden NPD Aufkleber im Kiez verklebt.
05.05.05 U Rudow Von sich am Ketchup-Imbiss sammelnden Neonazis gehen massive Beleidigungen und Bedrohungen aus.
28./29.04.05 Frauenviertel (Rudow) Die Strecke zwischen dem U-Bahnhof Rudow und dem Hanna-Arendt Gymnasium wird mit mehreren hundert Aufklebern von NPD und DVU versehen.
30.03.05 Rudow (Mimosenweg)
Zwei alternative Jugendliche werden im Mimosenweg in Rudow von 4 Neonazis angegriffen, geschlagen und getreten. Der Rudower Neonazi Sebastian K. attackiert beide mit Pfefferspray und versucht, sie zu schlagen. Letztlich gelingt es den alternativen Jugendlichen aber zu flüchten.
23.03.05 Rudow Antisemitische, gegen Linke und gegen eine 'Aktive gegen rechte Gewalt' gerichtete Sprühereihen in Rudow: "Smash the Reds", "Away Jew - ANB is watching you!!" und "Schramm wir kriegen dich!"
19.03.05 Dresden An einem Neonaziaufmarsch beteiligen sich aus Rudow: Patrick Weiß, Sebastian K. und Holger Thomas. Sie sind auch an einem Angriff auf Linke im Bahnhof Dresden und im Zug nach Berlin beteiligt - mindestens 3 Linke werden dabei schwer verletzt.
2004
04.12.04 Köpenick Rudower Neonazis beteiligen sich als DGS ("Deutsche Gemeinschaft Süd") mit einem eigenen Block an der Demonstration der BASO vom S-Bahnhof Adlershof zum S-Bahnhof Köpenick. Es wird wie im letzten Jahr ein "Nationales Jugendzentrum" gefordert.
11.09.04 S-BHF Sonnenallee Drei alternative Jugendliche werden von einer ca. fünfköpfigen Gruppe Neo-Nazis auf dem S-Bhf. Sonnenallee angegriffen und mit Flaschen beworfen. Die Jugendlichen hatten sich über die pöbelnden und 'Hitlergruß' zeigenden Nazis beschwert, konnten sich aber erfolgreich zur Wehr setzen und flüchten.
29.08.04 Columbiadamm An die im Bau befindliche Moschee wird ein Hakenkreuz geschmiert. Im Hausflur daneben liegt ein Hakenkreuz, geformt aus Papiertaschentüchern. Zusätzlich wurde in den Hausflur uriniert.
20.07.04 Sonnenallee Während ein Kamerateam von ARTE Mitglieder der LSVD-Kampagne "Kai ist schwul - Murat auch" filmt, pöbeln eine Gruppe junger Männer die 2 Mitarbeiter der LSVD-Kampagne an, einer der Männer stürzt, einen der Mitarbeiter schubsen diese vor sich her.
12.06.04 Boddinstraße Ein 39 Jahre alter aus Angola stammender Mann wird gegen 14:50 Uhr an der Boddinstraße/ Ecke Reuterstraße von 2 Männern rassistisch beschimpft und anschließend niedergeschlagen. Das Opfer muss ambulant behandelt werden.
06.06.04 Spinnefest Wieder stören Neonazis das Fest der Neuköllner SPD an der Rudower Spinne. Diesmal dabei: Rene Bethage, Markus Loszczynski, Thomas Markgraf, Peggy Scholler, Gerd Hartmut Walther, Jill-Pierre Glaser, Sascha Kari, Gabriel Landgraf.
Sie verteilen Flugblätter der NSAM und die "Deutsche Stimme" (NPD-Parteizeitung).
12.04.04 Neukölln Ein 21 Jahre alter Mann aus Sierra Leone wird von Unbekannten mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt.
2003
06.12.03 Rudow Demonstration der BASO für ein "Nationales Jugendzentrum" vom Bahnhof Rudow nach Schöneweide. Die "Deutsche Gemeinschaft Süd" aus Rudow ruft mit zur Demo auf. Anmelder der Demo und Initiator bei der Bildung der DGS ist Rene Bethage.
03.10.03 Alt-Rudow (Straße) Neonazis schmieren Hakenkreuze an die Gedenktafel am Geburtshaus von Heinrich Stahl. Heinrich Stahl war von 1933 bis 1942 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde. Er starb 1942 im KZ Theresienstadt. Am Haus findet sich auch eine Rune der Wiking-Jugend.
29.06.03 Spinnefest Die Neonazikameradschaft BASO stört das SPD-Fest an der Rudower Spinne. Mit dabei: Rene Bethage, Markus Loszczynski, Gabriel Landgraf, Peggy Scholler, Thomas Markgraf, Gerd Hartmut Walther, Jill-Pierre Glaser, Sascha Kari.
04.04.03 U-BHF Rudow 25 Neonazis attackieren am U-Bahnhof Rudow 6 migrantische Jugendliche u.a. mit einem Baseballschläger und verletzen einen von ihnen schwer. Auch die eintreffende Polizei wird angegriffen.
Zuvor hatte dieselbe Gruppe Neonazis schon auf dem Baumblütenfest in Britz versucht, migrantische Jugendliche mit Baseballschägern und Bierflaschen anzugreifen, die aber flüchten konnten. In der U-Bahn nach Rudow grölte die Gruppe rassistische Lieder der Band Landser und bewarf MigrantInnen am U Johannisthaler Chaussee aus der U-Bahn heraus mit Flaschen. Mit dabei u.a.: Nico Rauschenbach, Dennis Eister, Timo Lennig, Tilo Paulenz, Gordon Prusky, Mike Kussin, Michael Hasselberg, Stephan Kliem, Rico Stern, Erik Wagner, Marvin Nowicki, Sabrina Sperlich, Julia Engling, Thomas Karg, Fabian Lüdke, Sven Pohle, Björn Kulecki, Florian Schumann, Christian Neugebauer, Dennis Feller, Jenny Koch, Julia Wieland, Jennifer Anschütz, Tatjana Tang, Christopher Simon und Marcel Preuss.
1998-2002
17.11.02 Columbiadamm Vertreter von NPD, DVU und Reps gedenken zusammen mit Traditionsverbänden der Bundeswehr 'gefallener' deutscher Soldaten. Sie legen auf dem Friedhof Kränze nieder. Mit dabei: Jörg Hähnel (NPD).
11./12.05.02 Jugendclub NW80 (Rudow) Im Jugendclub „NW 80“ im Neudecker Weg wird eine Scheibe eingeworfen. In der Umgebung des NW 80 tauchten zuvor immer wieder Hakenkreuzschmierereien auf.
04./05.02 Jugendclub UFO (Lipschitzallee) Am Jugendclub UFO in der Lipschitzallee werden größere Farbschmierereien mit neonazistischem Hintergrund (Haken- und Keltenkreuz) angebracht.
04.01.02 Neukölln Polizeibeamte kontrollieren einen schwarzen Autofahrer, der auf dem Rücksitz seines geparkten Wagens sitzt und einen defekten Sicherheitsgurt repariert. Sie verdächtigen ihn, den Wagen stehlen zu wollen. Da er keine Papiere bei sich hat, will er mit den Beamten in seine nahegelegene Wohnung gehen um sie zu holen. Als er aussteigt, lässt eine Beamtin ihren Schäferhund von der Leine, welcher ihn sofort attackiert. Im Verlauf der Situation wird er von den Beamten mit Pfefferspray verletzt und mehrfach auf den Boden geworfen. Später wird er im Einsatzwagen weiter geschlagen und ihm wird mit Erschießung gedroht, dann wird er auf die Wache gebracht. Erst nach fünf Stunden wird er entlassen. Die 'Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" verfolgt den Fall und sieht eindeutig ein rassistisches Tatmotiv durch die unterstellte unterstellte Herkunft und die Hautfarbe. (Quelle und weitere Details: 'KOP'-Chronik)
Dez. 01 S- und U-Bahnhof Neukölln 15-20 Neonazi-Skinheads laufen unter Rufen wie „Juden raus!“ zum U-Bahnhof Neukölln.
24.09.01 Rudow Bis zu 15 bewaffnete Neonazis überfallen eine Feier im Gemeindezentrum einer evangelischen Kirchengemeinde in Rudow, zerstören die Einrichtung und attackieren migrantische Jugendliche. Am gleichen Wochenende jagt eine Gruppe von ca. 50 Neonazis, bewaffnet mit Messern und Baseballkeulen und unter "Sieg Heil"-Rufen migrantische Jugendliche an der Rudower Spinne.
11.11.00 Hasenheide Polizeibeamte kontrollieren ein Schwarzen. Ein Passant spricht die Polizeibeamten an und fragt sie, ob der Mann wegen seiner Hautfarbe überprüft worden sei. Das bejaht einer der Beamten und argumentiert, dass „nur Schwarze (…) in der Hasenheide Drogen [verkaufen]“ würden. Der Kontrollierte bekommt einen Platzverweis ausgesprochen, obwohl die durchgeführte Kontrolle ergebnislos geblieben war und der Passant erhält eine Anzeige wegen 'Beleidigung'. (Quelle und weitere Details: 'KOP'-Chronik)
16.04.2000 Neukölln Polizeibeamte halten einen Lieferwagen mit Verdacht auf Trunkenheit am Steuer an. Sie gehen sehr brutal gegen die Insassen vor, bedrohen sie mit ihren Waffen und verletzten sie erheblich. Der Fahrer muss sich aufgrund seiner Verletzungen krankschreiben lassen und verliert infolgedessen seinen Job. Es stellt sich heraus, dass er nicht betrunken war. Die Polizeibeamten haben aufgrund seiner unterstellten Herkunft so brutal gehandelt. Das Gericht verurteilt die Beamten und nennt die Kontrolle „völlig überflüssig und überzogen“. Die 'Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" verfolgt den Fall und sieht eindeutig ein rassistisches Tatmotiv gegeben. (Quelle und weitere Details: 'KOP'-Chronik)
22.09.1998 Neukölln Das Wahlkampfplakat eines CDU Mitglieds sorgt für Kritik und führt zu einer Strafanzeige. Das Plakat: "AUS Prinzip gegen den Missbrauch des Asylrechts und die Wirtschaftsflucht in unsere LÄNDER" enthält in Großbuchstaben das auseinander gezogene Wort Ausländer.
15.07.1998 Wutzkyallee 5 Deutsche hetzen einen Kampfhund auf einen dunkelhäutigen Mann und schlagen ihn nieder.
1980-1998
1992 Buckow Im Rahmen der bundesweiten Pogromwelle findet unter der Führung des FAP-Kaders Oliver Schweigert ein Angriff von 60 Neonazis auf ein Flüchtlingswohnheim in Berlin-Buckow statt.
März 1990 Rudow Der Staatsschutz findet im Rahmen einer Hausdurchsuchung bei einem Rudower Neonazi auch Waffen.
Okober 1989 Süd-Neukölln Überfall auf Mitglied der 'Falken' wegen einem Anti-Nazi-Aufnäher.
September 1989 Süd-Neukölln Überfall auf Mitglied der 'Falken'.
August 1989 Süd-Neukölln Überfall auf 2 Frauen wegen linken Aufnähern.
Juni 1989 Steglitz Neonazi-Skins aus Rudow greifen in Steglitz einen Mann an.
April 1989 Süd-Neukölln Präsenz von Neonazis auf den U-Bahnhöfen rund um den 'Hitler-Geburtstag'.
März 1989 Süd-Neukölln Neonazi-Skinheads überfallen eine Party, attakieren Menschen mit Knüppeln und Leuchtmunition; 50 Neonazis bedrohen eine Schulversammlung; die 'Falken' bekommen Drohbriefe geschickt; auf der U-Bahnlinie U7 ist die "Britzer Befreiungsfront" aktiv, Antifas werden angegriffen und photografiert; die "Nationalistische Front" verteilt Flugblätter
Februar 1989 Süd-Neukölln Neonazi-Skinheads gröhlen "rechtes Liedgut", verletzen bei der Festnahme einen Polizisten; auf einen Bus der linken 'Falken' wird ein Brandanschlag verübt.
Dezember 1988 Rudow In Rudow wird die "Berliner Türkenbeseitigungs Gang" gegründet.
1986 Süd-Neukölln Die NPD verteilt Flugblätter an Buckower Schulen. Die FAP verteilt Flugblätter in Gropiusstadt.
Mitte der 1980er Rudow Im Gegensatz zu den Innenstadtbezirken sind in Rudow in großem Ausmaß Neonazi-Skinheadgruppen aktiv.